This morning – Heute Morgen

Heute morgen war es mal wieder soweit. Ich konnte den Spruch von einer Arbeitskollegin „Ich hasse die S-Bahn“ verstehen.

Nicht nur das sich die Leute dicht an dicht drängeln, was im Winter olfaktorisch wesentlich angenehmer ist als im Sommer, man ständig geschubst und gedrückt wird, ohne das sich jemand auch nur dafür ansatzweise entschuldigt, nein, man wird auch noch angemotzt.
„Rutschen sie doch mal durch, da ist doch noch Platz!“, ruft die rotzige Stimme am frühen Morgen in den Wagon. Am liebsten möchte man zurückrufen: „Ja, hier sind wirklich noch 10 cm Platz. Wenn sie sich zusammenklappen können wie ein Taschenmesser – immer rein.“
Die Krönung war dann der schnoddrige S-Bahn-Fahrer, der mit seiner kratzigen Raucherstimme, „Zurückbleiben“ ins Mikro schreit, dass einem die Ohren bluten.
Leute, es ist 7 Uhr in der Frühe. Seid doch mal nett zu einander! Wie wäre es denn, wenn man mal höflich fragt oder in ganzen Sätzen spricht. Wir sind doch kein Neandertaler mehr.

Einziger Trost nach der erlebnisreichen Fahrt, die gerade mal vier Stationen dauert, war dann diese Entdeckung auf dem weiteren Weg. Eine schick-gepunktete Fahrradklingel. Hat meine Stimmung gleich ein wenig gehoben.

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Vielleicht sollte ich doch öfter mit dem Rad zur Arbeit fahren.