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Oh, happy day!

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mir kommt es so vor, als wäre die letzte Woche verflogen. Eins, zwei, fix. Nur noch sieben Mal schlafen und dann sind Osterferien.

Diese Woche war auf der Habenseite zum Beispiel, dass ich fast jeden Tag ein wenig Zeit gefunden habe zu häkeln! Juhu!
Die kleine Häkeljacke vom Dienstag ist fast fertig. Es fehlen nur noch die Knöpfe und vielleicht ein klein wenig Mädchen-Schnickschnack (Blümchen oder so). Dann kann ich das fertige Ergebnis mit stolz geschwellter Brust hier präsentieren.

Simply häkelnAußerdem bin ich im Zeitschriftenregal auf dieses Magazin „Simply häkeln“ gestoßen.
Trotz des stolzen Preises wollte ich gern mal darin in Ruhe zu Hause blättern.
Außerdem gab es als Freebie ein kleines Häkelset bestehend aus einer türkisfarbenen Häkelnadel und einem kleinen Garnbündel plus Anleitung für ein Schleifchen im Heft.

Häkel-Schleife

Das kleine, grüne Schleifchen musste ich natürlich gleich ausprobieren. Obwohl ich mich einmal verlesen habe, ging das Häkeln relativ fix. Nach etwa einer halben Stunde waren die beiden Hauptteile fertig. Beides wartet nun festgesteckt mit Nadeln darauf, dass ich beides festnähe. Was ich dann genau mit der Schleife mache, habe ich noch nicht entschieden. Könnte man als Brosche, als Deko für eine Mütze … benutzen.

Hier seht ihr das (fast) fertige Schleifchen:
Fertige SchleifeVielleicht häkele ich noch eine kleine schwarze Schleife für meinen Mr T. und befestige sie dann an seinem Halstuch. Dann sieht der süße Rüpel mal aus wie ein kleiner Gentleman.

Ganz happy war ich auch, dass ich in dieser Woche Zeit gefunden habe, neue Wolle einzukaufen. Für Frau H. aus B. liegt nämlich noch eine „Auftragsarbeit“ auf meinem Schreibtisch. Dafür brauche ich meine neue Häkel-Bibel mit den vielen tollen Anleitungen für kleine Blüten und Blätter.

Mit diesen frühlingshaften Farben von Schachenmayr Cotton Time (rosa, mint, cremeweiß) kann ich sicher etwas zaubern.

Euch allen einen schönen Freutag und einen sonnigen Start ins Wochenende!
Eure Mona

P.S. Hab ich ganz vergessen, das gehäkelte Schleifchen geht natürlich auch noch zur Häkelliebe.

Besuch vom Ribbelmonster

Am Wochenende hatte ich Besuch vom Ribbelmonster. Es machte es sich auf meiner Couch gleich neben mir bequem und sah genüsslich dabei zu, wie ich eine gerade eben noch gehäkelte Reihe wieder auftrennte. Es freute sich ungemein und hüpfte aufgeregt neben mir auf und ab. Dagegen hielt sich meine Freude in Grenzen.
Schaut doch mal hier:

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Warum das Ribbelmonster so erbarmungslos zuschlug?

Meine Idee war es eigentlich aus zwei Wollknäulen, die noch von Weihnachten übrig waren, eine kleine Puppenwagen-Decke zu zaubern. Dafür habe ich sogar ein neues Muster ausprobiert. Bei Nur nicht den Faden verlieren wurde ich schnell fündig (sogar mit Anleitung). Gesagt, getan. Also Häkelnadel geschwungen, bis mir irgendwann auffiel, dass die zwei Wollknäule wohl nicht ganz für die ganze Decke reichen werden. Panisch fing ich an in den Tiefen der Wollschublade zu wühlen, um Nachschub zu finden, der dann aber leider so gar nicht zum Anfang passte.

Ribbelmonster 2

Mittlerweile ist meine anfängliche Begeisterung für das Muster erloschen. Aber das ist das Gute beim Häkeln: einfach Faden wieder aufribbeln und neu anfangen. Beim Nähen wäre das kaum möglich.

So, nun muss ich schnell das Ribbelmonster aus meiner Wohnung vertreiben, bevor es weiteres Unheil anrichten kann.

Einen schönen Tag wünscht,
Eure Mona

Babydecke Teil 2

In der Vergangenheit habe ich bereits eine von mir gehäkelte Babydecke vorgestellt. Damals habe ich angekündigt noch weitere Decken zu präsentieren. Dieses Versprechen möchte ich heute gern einlösen.

Diese Decke habe ich als Willkommensgeschenk für den Nachwuchs einer Freundin gehäkelt.

Babydecke Teil II

Auch diese Decke ist im bewährten Neat Ripple Pattern von Attic24 gearbeitet. Ein ebenso einfaches wie schönes Muster, wie ich finde. Durch Zu- und Abnahmen von Maschen entstehen die Bögen und Täler der Wellen. Eine genaue Anleitung findet ihr, wie gesagt, bei Lucy von Attic24.

Die Wolle, die von mir hier verwendet wurde, ist Catania von Schachenmayr. Diese besteht zu 100% aus Baumwolle und fühlt sich relativ fein an. Wenn ich mich recht erinnnere, sind die Farben apfel (apple green), ein helles gelb und kamelie (dark coal). Bei der Häkelnadel verwendete ich die Größe 3.

Babydecke 2

Wie ihr auf dem Bild sehen könnt, habe ich auf der einen Seite der Decke einen Baumwollstoff angenäht. Der niedliche Stoff mit den Marienkäfern, Fröschen und Raupen gelief mir wirklich gut und passte farblich prima zur Wolle. (Gibt bzw. gab es bei stoffe.de) Damit der Baumwollstoff nicht von der Häkelseite ‚absteht‘, habe ich ihn an einigen Stellen der Decke zusätzlich festgenäht.

Babydecke Teil 2

Weil der Mini ein Herbstkind werden sollte, habe ich mich für diese Stoff-Variante entschieden. Die hält im Winter, bei kühleren Temperaturen, wärmer als nur die gehäkelte Decke. Alternativ könnte man natürlich auch einfach weiche Merino-Wolle verwenden.

In meiner Schublade warten nun noch zwei weitere Baby-Decken auf ihren großen Tadah-Moment, aber noch etwas Geduld. Außerdem stehen bald zwei neue Babydecken-Projekte an. Damit nicht immer alle Decken im Wellenmuster sind, probiere ich gerade ein neues Muster an einer „Mini-Variante“ aus.

Und nun ab damit zu Meertje, Creadienstag und Häkelliebe.

Euch noch einen schönen Tag.

Eure Mona

On the hook – Häkelnadeln

Wer gern häkelt, braucht sie ganz dringend. Es gibt sie in verschiedenen Stärken und Materialien. Die Häkelnadel.

Ich habe eigentlich gar nicht so viele Häkelnadeln. Zwei Häkelnadeln von Prym in der Stärke 3,0 und 4,0 sowie eine sehr preiswerte in schätzungweise 2,0 (leider gibt es auf der Nadel keine Angabe). Dazu eine Häkelnadel von Symfonie in der Stärke 3,5. Am liebsten arbeite ich mit den Nadeln von Prym. Die haben einen Soft-Griff, damit die Nadel nicht in der Hand rutscht. Im Gegensatz zur preiswerten Variante löst sich der Häkelhaken bei der Prym nicht vom Griff. Die Holz-Häkelnadel von Symfonie macht optisch viel her, hat mich aber in der Praxis nicht so recht überzeugt. Vielleicht lag es auch an der Wolle, aber ich hatte oft den Eindruck, dass der Faden nicht so gut über die Nadel gleitet, wie bei der Metall-Variante von Prym. Ich empfehle also Prym-Häkelnadeln.

Meine Handarbeitssachen bewahre ich alle in einem kleinen Etui auf, dass ich letztes Jahr geschenkt bekommen habe. Die Nadeln gucken zwar raus, aber ich finde das kleine Täschen einfach toll und sehr praktisch.

Darin befinden sich auch noch andere häkel-relevante Utensilien nämlich: ein Maschenmarkierer, eine kleine Schere und ein Maßband.

Die Stärke der Häkelnadel richtet sich übrigens nach der Angabe auf der Wolle. Das Etikett liefert euch viele nützliche Informationen. Bei wie viel Grad man die Wolle waschen kann, ob sie in den Trocker kann, ob und wie heiß man sie bügeln darf. Interessant sind auch die Angaben in der untersten Reihe (auf dem abgebildeten Etikett). Sie sagen euch, welche Stärke der Häkel- oder Stricknadel ihr verwenden sollt, wie viele Reihen und Maschen ihr für die Maschenprobe braucht und wie viel Wolle beispielsweise für einen Pullover benötigt wird. Außerdem befindet sich eine Nummer für die Farbe und eine Nummer für die Partie auf dem Etikett. Ihr solltet darauf achten, dass ihr genug Wolle von einer Partie für eine Häkelarbeit kauft, denn sonst kann es minimale Farbabweichungen geben, die man später erkennt.

Woll-Etikett

Ich bewahre oft die Banderole auf und hefte sie in mein Projekte-Buch. Dann gerät nicht so viel durcheinander. Wenn man eine Weile häkelt, hilft es, sich Farben aufzuschreiben mit jeweils einem Farbbeispiel. Das ist auch sinnvoll, wenn man ein mehrfarbiges Projekt planen möchte.

Projekt-Buch

So, nun noch einen schönen Abend und ein schönes Wochenende!