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Meine neue Flamingo-Tasche

Morgen Heute Kinder wird’s was geben. Heute gibt es was nur für mich.

Ich habe mich an das Thema Reißverschluss nähen getraut und hab es tatsächlich geschafft – juhuu. Mit der tollen Anleitung für eine Kosmetiktasche von Das mach ich nachts bekommt sogar eine Nähanfängerin – wie ich es ja noch bin – ihre eigenes Täschchen hin. Ein Bild, ach ja, hier bitte schön:

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♥ Meine neue Flamingo-Tasche ♥

Der tolle Flamingo-Stoff hüpfte auf der Kreativ-Messe in mein Körbchen. Es war Liebe auf den ersten Blick.

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Für das Innenfutter habe ich einen Stoff aus einem Stoffpaket (Patchwork- und Stoffpaket „Helene“ wer es ganz genau wissen möchte) von Butinette verwendet. Der passt farblich ganz hervorragend.
Wer genau hinsieht, erkennt, dass das Futter nicht richtig angenäht wurde. Da ist mir beim Legen der Stoff-Schichten irgendwie ein Fehler unterlaufen. Aber mich stört das nicht – und die Flamingos auch nicht.

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Übrigens bin ich echt erstaunt, wie viel Platz in der Tasche ist (und wie viel Kosmetik ich mittlerweile besitze!).

Mein Fazit:
– ich: stolz wie Bolle
– Reißverschlüsse: eine Herausforderung, aber nicht unmöglich
– Anleitung: unbedingt nochmal probieren.
– ab damit zum ersten Rums

Einen schönen Tag,
Eure Mona

Let’s go to the beach – Tadah

Ferien und Urlaub sind bei mir eng verbunden mit Meer und Strand. Sie bilden quasi eine Symbiose. Das mag an den Ostsee-Genen in mir lieben, denn meine Eltern kommen beide von der Küste, wohl aber auch an den zahlreichen Urlauben, die ich als Teenager im Mittelmeerraum verbringen durfte. Jedenfalls sitze ich gern am Strand und schalte den Kopf aus, beobachte die Wellen und das Meer. Ruhe und Zufriedenheit stellen sich da ein.

Ferien mit dem Lieblingskind bedeuten zwar ebenfalls Zeit am Strand, aber nicht zwangsläufig Ruhe und Entspannung. Burgenbauen und Wasserspiele stehen eher auf der Liste. Um geeignete Buddelhilfen ganz Mona-like zu transportieren, entstand noch kurz vor dem Urlaub die Idee zur gehäkelten Strandtasche. Einen kurzen Zwischenstand gab es schon vor dem Urlaub, heute folgt das TADAHHH:

Einmal am Einsatzort Strand fast fertig (noch ohne Träger, denn mir ist mal wieder die Wolle ausgegangen).

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Hier die fertige Tasche ein zweites Mal in heimischen Gefilden.

Strandtasche

Die Anleitung von Micah Makes ist wirklich einfach zu verstehen und erfordert wenige Häkelkenntnisse, da die Tasche nur aus festen Maschen und halben Stäbchen besteht. Kostengünstig war das gute Stück obendrein. Gehäkelt aus Schachenmayr Bravo in dunkelblau aus 2 1/2 Knäulen, schlägt sie mit gerade mal 5 Euro zu Buche (ein Knäuel kostet zwischen 1,30 und 1,40 Euro).

Weil die Urlaubssaison eigentlich schon fast vorbei ist, kommt die Tasche bei uns fortan als Spielplatz-Tasche zum Einsatz und wird das neue Zuhause für Buddelförmchen, Schaufeln und Eimer vom Lieblingskind. Außerdem überlege ich noch, ob die Tasche nicht noch etwas mehr maritimes Flair bekommt in Form von Seesternen, Muscheln und kleinen Fischlein. Eine passende Anleitung für kleine Seesterne habe ich schon bei Glasklar und Kunterbunt gefunden und gleich ausprobiert.

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Es kann also sein, dass die Tasche hier ein weiteres Mal schauläuft, sollte ich mich für Seesterne, Muscheln etc. an und auf der Tasche entscheiden. Mal sehen.

Vorerst einen schönen Creadienstag und ganz viel Häkelliebe,
Eure Mona

Strand + Tasche = Urlaub

Im Urlaub verbringt man meist viel Zeit am Strand. Dabei braucht man viele wichtige Dinge, wie beispielsweise eine Sonnenbrille, schützende Sonnencreme, einen modischen Sonnenhut sowie leichte Lektüre und genügend Spielzeug, damit es dem Lieblingskind nicht langweilig wird, wenn die Eltern im Strandkorb entspannen.

Ein gehäkeltes Sommer Accessoire nur für mich gab es diesen Sommer schon. Heute folgt quasi Teil zwei, meine neue gehäkelte Strandtasche. Im Moment bin ich noch nicht ganz fertig mit der Häkelei, aber die endgültige Funktion kann man bereits erkennen und vorführen:

IMG_0219_01In den nächsten Tagen werde ich bestimmt fertig werden und dann kann euch ich die Tasche noch etwas genauer vorstellen bzw. sie in vollem Einsatz zeigen.
Wer nun schon Lust gekommen hat oder noch ganz dringend eine Urlaubs-Strand-Tasche braucht, findet die englische Anleitung bei „Micah Makes„.

Euch ein schönes Wochenende,
Eure Mona

P.S. Die Tasche geht nun gleich zum ersten Einsatz, der Beach-Linkparty von Lotta Peppermint.

Mini Häkel Tasche

Grannys sind eine besondere Leidenschaft von mir. Erkennbar ist diese Leidenschaft ebenfalls auf meiner Pinterest Pinnwand „Meine Oma – Granny Squares„, auf der ich alle möglichen Ideen sammele, wie man die praktischen Quadrate verwendet.

Dort findet ihr auch die ursprüngliche Idee für eine Mini Häkel Tasche, die aus nur einem Granny entsteht.

Granny Täschchen

Aufmerksame Leser erkennen, das Rosen-Granny von neulich wieder. Damals habe ich schon angedeutet, dass ich das Granny noch weiterbearbeiten will.
Der passende Futterstoff mit den rosa Tulpen wurde mittlerweile von mir an das Granny genäht (mit der Hand, weil alles nicht unter die Nähmaschine passte). Anschließend faltete ich das Granny wie einen Brief und vernähte die aufeinandertreffenden Seiten mit dem Überwendlingsstich, der sich super eignet, um Grannys flach miteinander zu verbinden. Der Stich geht ganz einfach, mir ist er gleich beim ersten Versuch gelungen. (Vielleicht zeige ich euch dazu bald mal ein paar Bilder – bei Bedarf.)

Zu guter Letzt kam ein kleiner, farblich passender Knopf, der nun die Tasche mit der Luftmaschenkette an der oberen Ecke sicher verschließt.
Hier die Tasche geschlossen und einmal von der Rückseite.

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Vorerst lagern in dem Täschchen meine Taschentücher, aber Kosmetik würde auch hinein passen.

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Optimierungsbedarf besteht noch bei der Auswahl des Grannys, dieses hat mir ehrlich gesagt noch zu viele Luftlöcher, und dem Festnähen des Futters. Aber für den ersten Versuch bin ich ganz zufrieden, oder?

Einen schönen Crea-Dienstag,
eure Mona

P.S. Ich habe die Mini Häkel Tasche „frei Schnauze“ gehäkelt und genäht. Wer eine genaue Anleitung mit Bildern möchte, wird bei Karolinchen fündig.

Freutag .. ähm Freitag

Diese Woche gab es mehrere Gründe zur Freude und ich wollte diese gern mit euch teilen.

1. Gestern fanden diese Ranunkel ihren Weg in meinen Einkaufswagen. Ranunkel gehören zu meinen Lieblingsblumen und ich freue mich in jedem Frühjahr, diese knolligen Blüten in den Blumenläden wiederzusehen.
Ranunkel

2. Ich konnte endlich wieder nach zwei Wochen krank sein zum Sport gehen.

3. Einen Abend in dieser Woche widmete ich ganz der Häkelei gemeinsam mit der lieben Wollzeitmama.

4. Ich konnte eine Schuld einlösen, die schon lange auf meinem To-Do-Stapel lag. Die (zugegebenermaßen etwas lange) Erklärung folgt nun hier:

Kleine Granny Tasche

Diese niedliche kleine Tasche wechselte eigentlich schon im Dezember ihre Besitzerin. Sie war mein Geburtstagsgeschenk für die Wollzeitmama. (Nachzulesen hier.) Das Häkeln der kleinen Tasche im Granny Stripe Muster und das Nähen des Innenfutters gingen mir recht leicht von der Hand. Größeres Kopfzerbrechen dagegen bereitete mir der Verschluss. In jugendlichem Eifer hatte ich mich für die Reißverschluss-Variante entschieden. Allerdings stellte sich heraus, dass die Tasche für das professionelle Einnähen des Verschlusses mit der Nähmaschine zu klein war. Ich legte das Problem beiseite und in andere Hände: Ich ließ der neuen Besitzerin die Wahl: Knöpfe oder Reißverschluss. Sie entschied sich – natürlich – für den Reißverschluss. Seitdem lungerte die Tasche auf meinem Schreibtisch unter wachsenden Papierstapeln herum und immer, wenn ich einen Zipfel von ihr sah, glühte mein schlechtes Gewissen.

Der gemeinsame Häkelabend mit der Wollzeitmama (siehe Punkt 3) schien mir die perfekte Gelegenheit eine alte Schuld auszugleichen. Das Einnähen des Verschlusses von Hand gestaltete sich leichter als gedacht. Ich habe ihn einfach vorher mit Stecknadeln festgesteckt und mit einem möglichst dezenten, farblich passenden Garn festgenäht.

Im Größenwahn kam mir schließlich die Idee, noch eine Mini-Bommel am Reißverschluss zu befestigen. Das erledigte ich gleich heute mithilfe meiner kleinen Pompom-Maker von der Firma Clover.

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Die funktionieren so ähnlich wie die Papp-Variante, sind nur etwas luxuriöser. Man beginnt damit, dass man den Faden um die Plastikschienen wickelt und diese zusammen klappt.

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Dann schneidet man die vielen kleine Fäden durch und wickelt einen Faden in der Mitte um alles herum.

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Schließlich entfernt man nur noch die beiden Seitenteile des Pompom-Makers, bringt den Pompom mit der Schere nach Wunsch noch etwas in Form und fertig! Mein Pompom ist mit einem Durchmesser von 2 cm ziemlich klein, aber total niedlich.

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Der kleine Kerl hilft nun beim Öffnen und Schließen der Häkeltasche.

Hier ist das kleine Meisterwerk noch einmal in voller Schönheit (ich bin ganz schön stolz auf den Reißverschluss):

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So, ich hoffe, ihr hattet etwas Freude mit mir?!

Euch allen einen schönen Freutag ähm Freitag.
Eure Mona

P.S. Freude muss geteilt werden, deswegen ab damit zum Freutag und der Häkelliebe.