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Lavendelsäckchen DIY – Einen Nautilus häkeln

Obwohl der September gerade erst begonnen hat, färben sich die Blätter der Bäume schon bunt. Die letzten Tage waren zwar wieder etwas wärmer, aber lange wird es wohl nicht mehr dauern, bis der Spätsommer endgültig den Rückzug antritt. Zeit, langsam im Schrank nach den Jacken und Mänteln zu kramen. Manchmal erlebt man dabei eine unangenehme Überraschung, wenn kleine Untermieter es sich in den Wintersachen gemütlich gemacht haben. Um dem vorzubeugen, habe ich immer ein kleines Lavendelsäckchen im Kleiderschrank.

Dieses Jahr findet die Lavendelernte von der freundlichen Wollzeitmama Verwendung in neuen Lavendelsäckchen. Statt den üblichen Beuteln, die man aus kleinen Stoffresten ganz einfach nähen kann, hatte ich eine andere Idee. Ganz nach dem Motto „Hole dir den Sommer und den Strand in deinen Kleiderschrank!“ häkele ich mir kleine Nautilus-Lavendelsäckchen. Einen ersten Blick auf einen Nautilus gab es bereits am Freutag.

Zum Nachmachen braucht ihr:
– etwas Wolle, gern auch einen Rest (z.B. Catania in weiß, blau)
– eine Häkelnadel (passend zur Angabe auf dem Etikett der Wolle)
– eine Nähnadel
– eine Holzperle
– einen Teebeutel zum Selbstbefüllen (gibt es in Drogeriemärkten)
– etwa einen Teelöffel voll Lavendel, alternativ Lavendelöl

Schritt 1 – Den Nautilus häkeln
Wolle und Häkelnadel zur Hand und los geht es. Die bebilderte Anleitung für den Meeresbewohner findet ihr kostenlos bei Snovej. Die Anleitung ist auf englisch und erfordert Häkel-Kenntnisse zum magischen Ring, festen Maschen, halben Stäbchen, ganzen Stäbchen, doppelten Stäbchen und Dreifach-Stäbchen. Das erfordert etwas Übung, geht aber eigentlich ganz leicht. Wenn der Nautilus fertig ist, wählt ihr eine andere Farbe und häkelt entlang der Maschen. Euer fertiger Nautilus sieht nun so aus.

IMG_0403_01Von dem Nautilus fertigt ihr zwei Stück an und näht diese mit dem Überwendlingsstich zusammen. Lasst am Ende eine Öffnung zum Befüllen und vergesst nicht eine Luftmaschenkette als Anhänger. Sonst kann man den Nautilus nicht an einem Kleiderbügel befestigen. Den Anhänger könnt ihr auch noch mit einer Perle o.ä. verzieren – ganz nach Belieben.

Schritt 2 – Das Säckchen befüllen
Nun nehmt ihr den Teebeutel und befüllt ihn vorsichtig mit dem Lavendel. (Wer keinen frischen Lavendel hat, kann vielleicht auch einen Wattebausch mit Lavendelöl beträufeln.) Den Teebeutel wickelt ihr zusammen und steckt ihn in die zusammengenähten Hälften des Nautilus.

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Fast geschafft.

Schritt 3 – Öffnung schließen
Zu guter letzt fehlt nur noch das Verschließen der Öffnung. Den restlichen Faden vernähen.  Fertig ist das etwas andere Lavendelsäckchen! Tadah:IMG_0414_01

Ich finde den kleinen Nautilus schick und freue mich, ihn nun in meinem Kleiderschrank als Motten-Abwehr zu deponieren. Obwohl es schon schade ist, dass ihn dort niemand sieht, oder?

Und schließlich noch eine Ankündigung in eigener Sache. Bald möchte ich eine eigene (Link-)Party veranstalten und ihr seid alle herzlich eingeladen! Das Motto der Party:
P1110358Ihr könnt also schon mal eure Häkelnadeln, Stricknadeln, Nähmaschinen, Schere und und und … heraussuchen und Ideen sammeln. Die bunten Blätter finde ich ganz inspirierend.

Vorerst wünsche ich euch einen schönen Crea-Dienstag und mit viel Häkelliebe und maritimen Flair.
Eure Mona

P.S. Ein großes Dankeschön wollte ich noch loswerden für die lieben Genesungswünsche vom letzten Freitag. Ich habe mich sehr gefreut und ganz besonders über die „Vitamin-Post“ von der lieben Karo, aber dazu vielleicht später mehr 😉

Let’s go to the beach – Tadah

Ferien und Urlaub sind bei mir eng verbunden mit Meer und Strand. Sie bilden quasi eine Symbiose. Das mag an den Ostsee-Genen in mir lieben, denn meine Eltern kommen beide von der Küste, wohl aber auch an den zahlreichen Urlauben, die ich als Teenager im Mittelmeerraum verbringen durfte. Jedenfalls sitze ich gern am Strand und schalte den Kopf aus, beobachte die Wellen und das Meer. Ruhe und Zufriedenheit stellen sich da ein.

Ferien mit dem Lieblingskind bedeuten zwar ebenfalls Zeit am Strand, aber nicht zwangsläufig Ruhe und Entspannung. Burgenbauen und Wasserspiele stehen eher auf der Liste. Um geeignete Buddelhilfen ganz Mona-like zu transportieren, entstand noch kurz vor dem Urlaub die Idee zur gehäkelten Strandtasche. Einen kurzen Zwischenstand gab es schon vor dem Urlaub, heute folgt das TADAHHH:

Einmal am Einsatzort Strand fast fertig (noch ohne Träger, denn mir ist mal wieder die Wolle ausgegangen).

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Hier die fertige Tasche ein zweites Mal in heimischen Gefilden.

Strandtasche

Die Anleitung von Micah Makes ist wirklich einfach zu verstehen und erfordert wenige Häkelkenntnisse, da die Tasche nur aus festen Maschen und halben Stäbchen besteht. Kostengünstig war das gute Stück obendrein. Gehäkelt aus Schachenmayr Bravo in dunkelblau aus 2 1/2 Knäulen, schlägt sie mit gerade mal 5 Euro zu Buche (ein Knäuel kostet zwischen 1,30 und 1,40 Euro).

Weil die Urlaubssaison eigentlich schon fast vorbei ist, kommt die Tasche bei uns fortan als Spielplatz-Tasche zum Einsatz und wird das neue Zuhause für Buddelförmchen, Schaufeln und Eimer vom Lieblingskind. Außerdem überlege ich noch, ob die Tasche nicht noch etwas mehr maritimes Flair bekommt in Form von Seesternen, Muscheln und kleinen Fischlein. Eine passende Anleitung für kleine Seesterne habe ich schon bei Glasklar und Kunterbunt gefunden und gleich ausprobiert.

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Es kann also sein, dass die Tasche hier ein weiteres Mal schauläuft, sollte ich mich für Seesterne, Muscheln etc. an und auf der Tasche entscheiden. Mal sehen.

Vorerst einen schönen Creadienstag und ganz viel Häkelliebe,
Eure Mona

Mein Hut, der hat ’nen Anker, ’nen Anker hat mein Hut, …

Heute gibt es ein schnelles Aufhübsches der Sommermütze vom Lieblingskind. Der schicke, blaue Hut aus Jeansstoff stammt von „M&H“ und ist somit zumindest im Kindergarten potentielles Verwechslungsopfer. Daher musste eine kleine individuelle Note her, damit jeder weiß, wem’s gehört.

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Vor der Verwandlung sah das gute Stück noch relativ unspektakulär aus. Eben ein Sommerhut. (Die Schnüre zum Festbinden habe ich schon vor einer ganzen Weile einfach abgeschnitten, weil die in unserer Kita eigentlich nicht erlaubt sind.)

 

IMG_0231_01Bereits seit einiger Zeit liebäugelte ich mit einem Anker als nächstem Mini-Häkelversuch und wurde auch prompt im Netz fündig. Eine schöne (englische!) Anleitung fand ich bei Daisy Cottage Designs. Also rote Wolle rausgekramt, Häkelnadel gezückt und los ging es. Eins zwei fix, hatte ich die drei Teile, aus denen der Anker zusammengesetzt wird fertig.

Und dann hieß es nur noch:
IMG_0236_01 Die drei Teile habe ich mit Stecknadeln fixiert und anschließend mit rotem Garn an der Mütze festgenäht. Dabei habe ich gleich einen aufgestickten Steinbock überdeckt, von dem ich sowieso nie so richtig verstand, warum er auf der Mütze war. Das ging wirklich easy peasy. Das Ergebnis finde ich ebenfalls äußerst erfreulich.

 

So kann sich das Lieblingskind auf jeder Beachparty blicken lassen und gleichzeitig besteht kaum noch Verwechslungsgefahr im Kindergarten.

Mein Fazit:
– tolle bebilderte und leicht verständliche Anleitung
– schickes maritimes Motiv für verschiedene Häkelarbeiten
– wenig Zeitaufwand und wenig Material (hier: Catania von Schachenmayr) für ein tolles Ergebnis
= 100 % empfehlenswert.

Sommerliche Grüße an diesem Creadienstag und Lotta Pepermint,
Eure Mona

Strand + Tasche = Urlaub

Im Urlaub verbringt man meist viel Zeit am Strand. Dabei braucht man viele wichtige Dinge, wie beispielsweise eine Sonnenbrille, schützende Sonnencreme, einen modischen Sonnenhut sowie leichte Lektüre und genügend Spielzeug, damit es dem Lieblingskind nicht langweilig wird, wenn die Eltern im Strandkorb entspannen.

Ein gehäkeltes Sommer Accessoire nur für mich gab es diesen Sommer schon. Heute folgt quasi Teil zwei, meine neue gehäkelte Strandtasche. Im Moment bin ich noch nicht ganz fertig mit der Häkelei, aber die endgültige Funktion kann man bereits erkennen und vorführen:

IMG_0219_01In den nächsten Tagen werde ich bestimmt fertig werden und dann kann euch ich die Tasche noch etwas genauer vorstellen bzw. sie in vollem Einsatz zeigen.
Wer nun schon Lust gekommen hat oder noch ganz dringend eine Urlaubs-Strand-Tasche braucht, findet die englische Anleitung bei „Micah Makes„.

Euch ein schönes Wochenende,
Eure Mona

P.S. Die Tasche geht nun gleich zum ersten Einsatz, der Beach-Linkparty von Lotta Peppermint.

Schickes Sommer Accessoire – Gehäkeltes Armband

Ein Accessoire bezeichnet dem Namen nach etwas nicht notwendiges … ein an die Mode angepasstes Beiwerk …
Diese Definition stammt sicher von einem Mann, denn ohne Zweifel können diese kleinen Schätze, genannt Accessoires, nicht nur ein passendes Beiwerk sein. Sie sind Erinnerungen, kleine Objekte der Begierde und nützliche Helferlein. Ein Outfit ohne Accessoires ist wie die Königin ohne ihre Krone, oder?

Deshalb musste für den Sommer das passende Beiwerk her. Bei Emma fand ich ein schickes Accessoire einschließlich Anleitung (auf Englisch). Sogleich setzte ich mich ans Probieren. Nach einigen Versuchen und einer Stippvisite vom Ribbelmonster lief es ganz gut. Ich habe das Armband gleich noch ein wenig gepimpt und zum ersten Mal versucht Perlen mit einzuhäkeln. Und hier nun das Ergebnis, mein Sommer-Armband.

IMG_0104_02Die Perlen passen farblich sehr schön zum türkis des Armbandes und sind zugleich der Verschluss. Sehr praktisch.

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Besonders erfreulich ist, dass ich euch schon in Kürze die deutsche Version für die Anleitung präsentieren darf. Emma sei Dank! (Thanks a lot!)

Wer also auch noch ein schickes Sommer-Accessoire braucht, kann gern wieder vorbeischauen.

Einen schönen sonnigen Creadienstag,
Eure Mona