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Der Blick zurück

Die letzte Woche war ziemlich anstrengend und bot viele unangenehme Überraschungen. Im Moment sitze ich hier „stimmlos“ dank erster fieser Erkältung und bin froh, dass ich nur schreiben und nicht sprechen muss. (Das hört sich ziemlich nach krächzendem Papagei an.) Es gäbe also relativ wenig Grund zur Freude, aber … angeblich tragen frohe Gedanken zu einer schnelleren Genesung bei. Deshalb zeige ich euch heute noch einige Impressionen vom Sommerurlaub und hole mir das Sommer-Urlaubs-Feeling und die schönen Erinnerungen zurück.

Gleich als erstes seht ihr hier eines meiner Lieblingsbilder aus unserem Urlaub auf Usedom. Es entstand auf einer Radtour Richtung Peenemünde. Die „Heurollen“ üben auf mich eine eigenartige Faszination aus, ich fotografiere sie unheimlich gern und oft. (Der Radweg nach Peenemünder bot im Übrigen mehr Sehenswertes als das kleine Städtchen selbst, wenn man nicht gerade auf U-Boote, Raketen und Bunker steht.)

P1130447_01Ausgangspunkt unserer Radtour war unser Ferienort, der mit einem kleinen Jachthafen ein nettes Ziel für einen Vormittagsspaziergang mit Lieblingskind war. Dort begegneten wir neben heiß-geliebten Enten auch diesen Schwalben, die an der Hafenmauer brüteten.

P1130719_01Noch mehr tierische Gesellen gab es im Tierpark Wolgast zu sehen. Noch vor dem Eingang begrüßte uns der Herr Adebar und spazierte über die Wiese. Wir verweilten während des Mittagsschlafes des Lieblingskindes auf einer Parkbank ganz in der Nähe und beobachteten den Storch. Lustigerweise fragten sich die Vorbeifahrenden fast immer, ob der Vogel echt sei und nicht etwa aus Plastik (als Werbung für den Tierpark).

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Im Tierpark gab es dann noch mehr Tiere zum Beobachten und Bestaunen. Besonders gemütlich sah das Gehege der Nasenbären aus. Passend zu den sommerlichen Temperaturen hingen die Bären sehr chillig in der Gegend rum.

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Etwas Kultur gab es im Urlaub auch 😉 In Zinnowitz am alten Kulturhaus fand ich diese lustige Aufschrift, die zeigt, dass das Kulturhaus gerade nicht soviel mit Kultur am Hut hat. Aber als studierte Germanistin musste ich davon ein Foto machen.

P1130749_01Und wie ich bereits erwähnte, mag ich Heurollen ganz besonders. Deshalb noch ein weiteres Foto. Auf einer der Heurollen saß übrigens ein höchst interessantes Tier. Nach dem zunächst vermuteten Hasen, war die zweite Vermutung schon etwas spektakulärer ein Rebhuhn. Am Ende offenbarte die scharfe Linse vom Fotoapparat nur eine schnöde Taube. Ehm, ja.P1130695_01Und wer brav bis hier durchgehalten und mitgelesen hat, wird nun belohnt. Ein erstes privates Foto von mir am Strand, wo ich gleich meine neue Strandtasche ausprobieren konnte. (Ich schaue übrigens nicht immer so skeptisch.) Tadah:

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Trotz der tollen Urlaubsimpressionen kann ich zwar immer noch nicht so recht sprechen, aber die Stimmung ist schon etwa besser. Zum Schluss noch eine kleine Sneak-Preview für die kommende Woche. Ich würde mich also über einen weiteren Besuch von euch freuen.

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Ich wünsche euch ein tolles Wochenende!
Eure Mona

Let’s go to the beach – Tadah

Ferien und Urlaub sind bei mir eng verbunden mit Meer und Strand. Sie bilden quasi eine Symbiose. Das mag an den Ostsee-Genen in mir lieben, denn meine Eltern kommen beide von der Küste, wohl aber auch an den zahlreichen Urlauben, die ich als Teenager im Mittelmeerraum verbringen durfte. Jedenfalls sitze ich gern am Strand und schalte den Kopf aus, beobachte die Wellen und das Meer. Ruhe und Zufriedenheit stellen sich da ein.

Ferien mit dem Lieblingskind bedeuten zwar ebenfalls Zeit am Strand, aber nicht zwangsläufig Ruhe und Entspannung. Burgenbauen und Wasserspiele stehen eher auf der Liste. Um geeignete Buddelhilfen ganz Mona-like zu transportieren, entstand noch kurz vor dem Urlaub die Idee zur gehäkelten Strandtasche. Einen kurzen Zwischenstand gab es schon vor dem Urlaub, heute folgt das TADAHHH:

Einmal am Einsatzort Strand fast fertig (noch ohne Träger, denn mir ist mal wieder die Wolle ausgegangen).

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Hier die fertige Tasche ein zweites Mal in heimischen Gefilden.

Strandtasche

Die Anleitung von Micah Makes ist wirklich einfach zu verstehen und erfordert wenige Häkelkenntnisse, da die Tasche nur aus festen Maschen und halben Stäbchen besteht. Kostengünstig war das gute Stück obendrein. Gehäkelt aus Schachenmayr Bravo in dunkelblau aus 2 1/2 Knäulen, schlägt sie mit gerade mal 5 Euro zu Buche (ein Knäuel kostet zwischen 1,30 und 1,40 Euro).

Weil die Urlaubssaison eigentlich schon fast vorbei ist, kommt die Tasche bei uns fortan als Spielplatz-Tasche zum Einsatz und wird das neue Zuhause für Buddelförmchen, Schaufeln und Eimer vom Lieblingskind. Außerdem überlege ich noch, ob die Tasche nicht noch etwas mehr maritimes Flair bekommt in Form von Seesternen, Muscheln und kleinen Fischlein. Eine passende Anleitung für kleine Seesterne habe ich schon bei Glasklar und Kunterbunt gefunden und gleich ausprobiert.

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Es kann also sein, dass die Tasche hier ein weiteres Mal schauläuft, sollte ich mich für Seesterne, Muscheln etc. an und auf der Tasche entscheiden. Mal sehen.

Vorerst einen schönen Creadienstag und ganz viel Häkelliebe,
Eure Mona

Mona ♥ Urlaub

P1130857_01„… If we took a holiday
Took some time to celebrate
Just one day out of life
It would be, it would be so nice …“

Aufmerksame Leser haben es sicher zwischen den Zeilen meiner letzten Beiträge „Strand + Tasche = Urlaub“ und „Mein Hut, der hat ’nen Anker“ herausgelesen. Wer diese Hinweise und die Stille in den letzten Tagen hier auf dem Blog kombinierte, konnte sich sicher schon denken, wo ich die letzten Tage verbracht habe. Im Sommer-Urlaub an der Ostsee.

Umso erfreuter bin ich, mich heute zurück zu melden. Mit einigen ersten Eindrücken von den schönsten Tagen des Jahres, die ich sehr genossen habe, obwohl das Lieblingskind oft ein kleines Trotzkind und Schlafverweigerer war.

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Am liebsten saß ich mit einem Kaffee nebst Keks in meinem Strandkorb und beobachtete das geliebte Meer, die rauschenden Wellen, die vorbeiziehenden Wolken, die spielenden Kinder und die mutigen Schwimmer im kalten Wasser.

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Mehr Bilder und kleine Geschichten folgen bestimmt in den nächsten Tagen, nachdem ich die Wäscheberge im echten Leben etwas abarbeiten konnte.

Schaut doch einfach noch mal vorbei. Hier ist jetzt wieder mehr los.

Eure Mona

P.S. Ich melde mich auch gleich zurück beim Freutag und der Urlaubslinkparty vom Nähfrosch (was für ein Name!).

Diese Woche

Eigentlich wollte ich noch etwas mehr über unseren Ausflug vom letzten Wochenende an die Ostsee berichten. Aber als ich so die Fotos durchgeschaut habe, ist mir aufgefallen, dass ich gar nicht so viele Bilder gemacht habe. Ups. Und die schönen Bilder, die es meiner Meinung nach verdient haben, veröffentlicht zu werden, habe ich schon in meinem Betrag „Wieder da“ veröffentlicht. Zu doof.
Merke also fürs nächste Mal:
1. Mehr Bilder machen,
2. mehr Bilder machen, die schön sind
3. mehr Bilder von Details machen (zum Beispiel von meinen tollen Gummistiefeln – Mist!)
4. mehr Bilder machen (aussortieren kann man immer noch)

Deshalb werde ich das Thema jetzt einfach mit der Aussage belassen: Es war schön!

Nun, diese Woche hingegen war weniger schön. Eine Freundin von mir hat es so nett formuliert: Ich bin nasal unterwegs. Heißt soviel wie: Ich bin erkältet oder mir brummt der Schädel und läuft die Nase. Meine besten Freunde diese Woche waren das Taschentuch und die Pharmaindustrie (ein Hoch auf Nasensprays!).

Trotz Kopfschmerzen kam mir eine neue Idee für ein neues Projekt, das gerade in den Kinderschuhen steckt. Schon seit einiger Zeit schlägt mein Herz für Westen (nicht für den Westen, sondern die Westen zum Anziehen). Als Mama eines kleines Minis frage ich mich quasi jeden Morgen, was ziehen wir heute an. Gerade in Übergangszeiten (Herbst und Frühjahr) eine kniffelige Sache, da man das Kind weder zu warm noch zu kalt anziehen möchte. Die ideale Lösung scheint mir eine Weste zu sein. Meine Suche nach einem geeigneten Muster bzw. einer Anleitung im Netz war dann auch von Erfolgt gekrönt. Schaut doch mal auf dieser Seite von Purl Bee. Ein Traum, oder? Obwohl ich das Türkis echt klasse finde, fiel meine Wahl auf Schwarz, weil ich davon noch Unmengen Wolle in meiner Schublade hatte. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich die Anleitung hinkriege, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Deshalb bin ich gestern frisch ans Werk. Morgen in schönem Licht versuche ich ein paar nette Bilder zu machen, damit ihr schon mal eine kleinen Blick erhaschen könnt.

Ansonsten war ich bei meiner Suche (baby vest crochet) wirklich positiv überrascht, wie viele nette Häkeljacken es für Kinder gibt. Normalerweise finde ich gehäkelte Sachen nicht ganz so schick wie Gestricktes, aber das kann ich leider nicht so gut. Noch nicht! Ich arbeite daran. Jedenfalls haben mich verschiedene Modelle überzeugt, dass auch Gehäkeltes für Kinder echt niedlich aussehen kann. Zum Beispiel dieses farbenfrohe Baby-Westchen von Vicarno. Zauberhaft!

Hm, ganz schön viel Text. Brauche mehr Bilder! Schnell noch ein schönes Bild einfügen.

Schneeglöckchen

Euch noch einen schönen Abend,

Eure Mona

Wieder da

Ich bin wieder da von unserem Kurztrip an die Ostsee. Es war ein schönes Wochenende mit viel Wasser und Wind, Aufregung (vor allem auch positive Aufregung) und einem tollen Wiedersehen. Hier schon vorab ein paar Impressionen:

Wind, Wasser, Meer …
Strand

… die ersten Frühjahrsboten …
Schneeglöckchen

… ein toller Abendhimmel …
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… und mittendrin ICH!
Mona im Sand

Mehr dann in den nächsten Tagen. Euch allen einen guten Start in die Woche!

Eure Mona

Happy Valentines Day – Ich bin dann mal weg

A rose is a rose

Der Valentinstag ist sicher eine Erfindung der Industrie Blumenhändler, damit sie viele Rosen an arme Ehemänner und Freunde verkaufen. Ich finde es ist trotzdem eine schöne Gelegenheit, um im Alltag einander zu zeigen, dass man sich mag oder liebt.
Wer aber morgen bzw. heute – aus welchen Gründen auch immer – keine Rose bekommt, kann sich hier an meinem Bild erfreuen (das kostet übrigens gar nichts 😉 ).

Das Bild habe ich im Sommerurlaub letztes Jahr an der Ostsee aufgenommen. Im Hintergrund sieht man ein altes Backsteingebäude und ich fand das Motiv sehr schön, wenn auch kitschig.
Und was soll ich sagen, morgen fahren wir wieder an die Ostsee!! Yipie! Nach einer Woche mit krankem Kind und viel Organisationstalent, wer bleibt wann zu Hause und kümmert sich um wen, geht es morgen nach dem Frühstück los. Wir packen unsere Koffer und die dann in das Auto.
Ich mag die Ostsee total gern. Nicht nur, weil meine Familie dort herkommt und ich viele schöne Sommer in meiner Kindheit dort verbracht habe. Nein, ich mag das Wasser, den Wind in den Haaren, die vielen Steine am Strand, ja sogar die Quallen im Wasser. Ostsee bedeutet für mich Zufriedenheit und irgendwie auch Heimat.

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Meine Freude über den Kurztrip ist groß und ich freue mich auch, eine gute Freundin aus der Elternzeit wiederzutreffen. Ich bin schon gespannt, ob die Zwerge sich wiedererkennen und wie sie sich verstehen. Gummistiefel und Matschhose sind schon eingepackt.

So, jetzt muss ich noch die zwei letzten Knöpfe an dem Kissen annähen, damit ich es dann in meinem Köfferchen verstauen kann. Einen kleinen Bericht über unseren Kurztrip liefere ich später bestimmt.

Einen schönen Valentinstag und ein schönes Wochenende.

Eure Mona