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Physaliskorb wird Osternest – DIY

Ostern rückt näher. Die Armeen kleiner goldener Klingel-Häschen und quietschbunten Regenbogeneier lassen kaum einen Zweifel daran. Gleiches gilt für die unzähligen Anleitungen im Netz rund um das Thema Ostern. Nachdem ich im letzten Jahr an dieser Stelle Selbstgemachte Osterkarten vorgestellt habe, gibt es in diesem Jahr ein Upcycling bei dem ein einfacher Physaliskorb zum bunten Osternest wird.

IMG_0185_01Zum Nachmachen braucht ihr:

– einen Physaliskorb
– Sprühfarbe (für Kunststoff geeignet)
– Tonkarton
– Lineal
– Schere

 

 

Schritt 1 – Korb mit Farbe besprühen

IMG_0191_01Als erstes besprüht ihr den Physaliskorb mit einer Farbe eurer Wahl (bei mir frühlingsgrün). Achtet darauf, dass der Sprühlack für Kunststoff geeignet ist. Ich habe mich für Do-It Spray von Marabu entschieden.
Alles gut trocknen lassen.
Wenn es besonderes schnell gehen soll, könnt ihr den Korb natürlich auch schwarz oder weiß lassen.

 

Schritt 2 – Tonpapierstreifen zu schneidenIMG_0213_01

Als nächstes messt ihr mit dem Lineal die Abstände des Korbes. Bei diesem kleinen Korb messt ihr also dreimal. Dann wählt ein Tonpapier aus und schneidet schmale Streifen – wie auf dem Bild zu sehen. Je nach Größe des Korbes und der Länge des Papiers kann es sein, dass ihr mehr als einen Streifen pro Reihe benötigt.

Schritt 3 – Tonpapierstreifen einfädeln

IMG_0219_01Die Tonpapierstreifen fädelt ihr nun in die Abstände des Korbes ein. Einmal vor der Verstrebung, dann dahinter – immer abwechselnd. (Wer ganz genau arbeiten möchte, kann Anfang und Ende festklammern.) Das macht ihr mit allen drei Streifen, sodass schließlich ein umschlossener Korb entsteht.

 

Schritt 4 – Befüllen

IMG_0222_01Nun habt ihr es fast geschafft. Abschließend könnt ihr auch noch für den Boden des Körbchens ein kleines Quadrat ausschneiden und hineinlegen. Dazu am besten das Körbchen auf ein Stück Papier stellen und einmal rundherum zeichnen. Beim Ausschneiden das Quadrat etwas verkleinern, damit es auch in das Innere des Korbes passt. Am Ende fehlt nur noch Ostergras, ein Osterei und natürlich ein kleiner Schoko-Hase.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen, Befüllen, Verstecken, Suchen und Finden. Weitere Ideen rund um das Osterfest gibt es auf meiner Pinnwand Oster-Ideen.

Einen tollen (Creadiens-)Tag wünscht,
Eure Mona

 

Freude in Bildern und Frohe Ostern!

Sonnenblume
Zum aktuellen Freutag zeige ich euch diesmal einen Wochenrückblick in Bildern. Den Anfang macht dabei diese kleine Sonnenblume aus kleinen bunten Perlen. Ich werde sie zu Ostern verschenken und hoffe, sie bringt der Beschenkten genauso viel Freude wie mir.

Außerdem freute ich mich in dieser Woche über …

… die Vollendung der kleinen Häkeljacke.
Häkeljacke

… Ferien und endlich Zeit für neue Projekte.
Luftmaschenkette

… Zeit zum Färben von Ostereiern (in den letzten zwei Jahren habe ich das bedauerlicherweise irgendwie nie geschafft).
Gefärbte Ostereier

… die Oster-Postkarten rechtzeitig zur Post gebracht.
Osterkarte 2

… ein Osterei gepuzzelt mithilfe von Pyssla vom Möbelschweden.
Osterei

… und gleich noch weiter experimentiert.
Ikea Pyssla-Experimente

Mein absolutes Lieblingsbild der Woche ist jedoch dieses hier:
Küken mit Zylinder

Ich wünsche allen ein schönes Osterfest und einen fleißigen Osterhasen, viel Sonnenschein für einen Osterspaziergang und Zeit zum Genießen, Entspannen und Durchatmen.

Österliche Grüße,
Eure Mona

Osterkarten selbst gemacht

Heute war es Zeit für die Einstimmung auf Ostern. Bisher sah es bei uns wegen akuten Zeitmangels noch wenig österlich aus. Nun gibt es einen Osterstrauß mit kleinen Ostereiern sowie ein wenig Deko drum herum. Der kleine Hoppel, oder wie das Lieblingskind sagen würde: „Poppel!“, hat es sich gleich neben der Vase bequem gemacht.

Osterstrauß

Zu Ostern gehören aber auch Karten an die Familie und liebe Freunde. Vor einiger Zeit hatte ich hier schon etwas Vorarbeit geleistet. Heute wollte ich das Projekt „Osterkarten“ zu Ende bringen, damit ich sie noch rechtzeitig zur Post bringen kann.

Für alle, die ihre Karten noch nicht fertig haben, gibt es hier noch etwas Anregung und Inspiration für eigene Karten. So geht’s:

Ihr braucht:
– blanko Karten (z.B. von der Goldenen Bohne)
– Washi bzw. Masking bzw. Deko-Tape
– Blumensamen
– eine Seite gestaltetes Papier vom Lieblingskind
– diverse (Bastel-)Vorlagen für Ostereier, Hasen o.ä.
– Osteranhänger z.B. aus Filz

Variante eins:
Osterkarte

Mein Favorit ist diese Variante.
Aus einem beliebigen Papier wird ein Ostermotiv wie beispielsweise dieser sitzende Hase ausgeschnitten und anschließend aufgeklebt. In der Karte ist noch genug Platz für einen Ostergruß.
Ich habe hier Papier verwendet, dass das Lieblingskind mit Fingerfarben „betupft“ hat.  Ist etwas aufwendiger und eine Riesensauerei, aber ich finde, es lohnt sich!

 

 

Variante zwei:

Osterkarte 2
Mit Washi/ Deko-Tape wird ein Ostermotiv „nachgearbeitet“. Ich habe dafür einfach Streifen für Streifen des Klebebandes auf dem Osterei angeordnet, bis keine freie Stelle mehr übrig war. Dann noch einen netten kleinen Spruch daneben, alles aufkleben, fertig!

 

Variante drei:
Osterkarte 3
Hier habe ich einen Osteranhänger aus Filz neben den Ostergruß geklebt. Der Empfänger bzw. die Empfängerin kann den Anhänger dann an dem eigenen Osterstrauß befestigen und im nächsten Jahr wiederverwenden. Also die besonders umweltfreundliche Variante.

 

Variante vier:
Osterkarte vier
Hier kommt noch eine etwas ungewöhnliche Idee, die ich im letzten Jahr hatte.
Blumensamen!
Einfach eine kleine Tüte mit Blumensamen (z.B. der Schmetterlingsgruß aus dem Bio-Laden oder Sonnenblumen) an der Karte befestigen. Fertig!
Auf dieser Karte hier fehlt noch die Deko mit Deko-Tape und auch der Osterspruch.

 

 

Je nachdem wie viel Zeit man hat, entsteht so eine nette, kleine Auswahl an Osterkarten für die Familie und Freunde.

Osterkarten

Die Ideen für die Osterkarten teile ich heute beim Creadienstag und bei Pamelopee und schau mich gleich noch ein wenig um, was bei den anderen Kreativen so kurz vor Ostern passiert.

Einen schönen Tag wünscht,
Eure Mona

Basteln mit Kindern

Vor einiger Zeit habe ich in einer Bastelzeitschrift („Basteln mit Kindern“) eine nette Deko-Idee für das Frühjahr und insbesondere Ostern gesehen. Es war eine Art Aufsteller in Hühnchen-Form, der mit lauter kleinen Punkten versehen war. Ich muss gestehen, dass ich die Anleitung nur kurz überflogen habe und dann die Zeitschrift wieder zurück gelegt habe. Die Idee aber blieb in meinem Kopf und entwickelte sich weiter – ja machte geradezu Purzelbäume und beflügelte meine Fantasie. Ein Osterei mit kleinen Punkten, ein kleiner Hase mit kleinen Punkten – eine Oster-Grußkarte mit kleinen Punkten!

Also beschloss ich an meinen freien Tagen mit Mr. T die Idee aus der Zeitschrift zu verwirklichen. Als Materialien besorgte ich:
– einen Malblock wahlweise auch Karton
– Fingerfarben
– eine Malunterlage
– ein altes T-Shirt oder eine Malschürze für den Zwerg (heißt das so in Fachkreisen?!)
– eine Küchenrolle oder feuchte Tücher
– etwas Geduld …
Später braucht man dann noch eine Schere, farbige Grußkarten und Klebstoff.

Ein kleines Set Fingerfarben habe ich spontan in einem größeren Rossmann für 6,99 Euro erstanden. Es sind die drei Grundfarben gelb, rot und blau sowie grün darin. Für den Anfang meiner Meinung nach völlig ausreichend.

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Für diejenigen, die nun immer noch Fragezeichen in den Gesichtern haben, folgt hier die Anleitung.

Los geht’s:
Mit den Fingerfarben macht man bzw. das Kind mit seinen Fingern/Fingerkuppen viele kleine Punkte auf ein Blatt Papier. In verschiedenen Farben und Größen – einfach bunt durcheinander. Das fällt Kindern meist nicht besonders schwer. Mir auch nicht.

nur Hand und Punkte

Dann alles trocknen lassen. Anschließend aus dem bunt bedruckten Bild die gewünschte Form mit einer Schere ausschneiden z.B. ein Osterei, ein Hase, ein Huhn, ein Herz (zum Valentinstag) … Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Wer nicht gut zeichnen kann, findet jede Menge Vorlagen, die man auch als Schablone verwenden kann, bei Google. Einfach z.B. „Vorlage Ostern“ eingeben und bei den Bildern schauen, was einem gefällt.

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Die ausgeschnittene Vorlage nun auf eine Grußkarte legen, vielleicht ein bisschen rumprobieren, bis das Ergebnis überzeugt und mit dem Klebstoff festkleben. Tadah. Fertig ist die selbstgemachte individuelle Oster-Grußkarte, über die sich Oma und Opa (andere natürlich auch) sicher riesig freuen.

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Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden! Nun könnte man weiter herumexperimentieren beispielsweise mit Washi Tape oder einfach mit Buntstiften.

Würde mich über Bilder von euren Kunstwerken freuen.

Einen schönen Abend.