Schlagwort-Archive: Geschenke

Windeltasche mit Namen

Bevor auch der März ohne ein Lebenszeichen von mir vergeht, heute ganz kurz und schmerzlos ein Ergebnis aus meinem Arbeits- Nähzimmer.

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Eine Windeltasche Leni nach der Anleitung von Cajalinka. Viele Bilder, viele Möglichkeiten, prima Anleitung.

Meine „Ocean friends“ – Variante für eine kleine Dame von der Küste ist mit Feuchttücher-Tasche  auf der einen Seite und diversen kleinen Fächern auf der anderen Seite.

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Am oberen Ende – wie immer – eine Schlaufe zum einfachen Tragen. (Als Mutti mit Tragling kann man nie genug Hände haben.)  Zum Verschließen dient ein KamSnap. Die Lasche hat sich beim Zusammenstecken irgendwie versteckt und war dann plötzlich beim Wenden gar nicht fest. Freches Ding. Als besonderes Extra habe ich den Namen der neuen Erdenbürgerin mit kleinen Buchstaben an der unteren Ecke befestigt.

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Weitere Beispiele für Windeltaschen folgen, denn hier ist grad der große Babyboom ausgebrochen. Als nächstes will ich dann den Klick-Verschluss mal ausprobieren. (Wenn alle dann mal gesund sind und der Alltag einkehrt.)

In diesem Sinne denkt dran, schön viel Vitamine zu naschen. Das fördert auch die Kreativität.
Eure Mona

Nadeletui mit Applikation nähen

20160125_130940_01Der Schnee auf der Terrasse ist zwar schon geschmolzen, aber der Frühling ist noch nicht da. Zumindest nicht, wenn man aus dem Fenster schaut. Auf meinem Schreibtisch, gleich neben der Nähmaschine, hat er am Wochenende kurz vorbeigeschaut. Dabei ist dieses frühlingshafte Nadeltui als Geburtstagsgeschenk für eine nähbegeisterte Freundin entstanden.

Mit etwas Stoff (genauer gesagt Bastelfilz), Stylefix und Inspiration ging alles an nur einem Abend von der Hand. Das erste Mal übrigens, dass ich mich an einer Applikation versucht habe. Dafür ich ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.

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Innen hat das Etui Platz für jede Menge Stecknadeln, Sicherheitsnadeln und andere nützliche kleine Helfer. Geschlossen wird es mit zwei Druckknöpfen, damit die Applikation voll zur Geltung kommen kann.

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Übrigens freue ich mich sehr über eure Kommentare zur neuen Masche. Danke dafür!

Meinen ersten Frühlingsboten schicke ich zum Creadienstag. Eine schöne Woche wünscht
Eure Mona

Hase im Herbst – Eine Rassel fürs Baby

IMG_0635_01Ein (Oster-) Hase im Herbst. Huch, wie konnte denn das passieren? Konkurrenz zum nahenden Nikolaus und Weihnachtsmann?

Nein, natürlich handelt es sich nur um das neueste Spielzeug der Mini-Mona. Die Anleitung für die Hasen-Rassel lagerte schon seit einiger Zeit auf meiner Pinnwand und konnte nun endlich in Tat umgesetzt werden. (Nähen kann man beim Stillen so schlecht 😉 )

In relativ kurzer Zeit entstand so der Körper vom Häschen, der neben Füllwatte noch ein Rassel-Element beherbergt. Die Ohren gingen ebenfalls recht schnell von der Hand ähm Häkelnadel, allerdings das Zusammenpfriemeln pardon Zusammennähen nahm doch etwas mehr Zeit in Anspruch. Zum Schluss noch Auge und Nase aufgestickt und tadah:

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Die Rassel wurde gleich vom großen Bruder in Beschlag genommen. Das macht aber nichts, denn im Moment kann die Mini-Mona noch nicht so viel damit anfangen, außer sie mit großen Knopfaugen bestaunen. Die Koordination üben wir noch.

Den Hasen finde ich ganz knuffig und er wird definitiv eine Variante – neben der Windeltasche – kommende Babys und deren Eltern zu beschenken. Die Rassel finde ich ehrlich gesagt so niedlich, dass sie gleich eine eigene Pinnwand bekommen hat in vielen Farben und Varianten.

Damit geht es heute zum Creadienstag und zur Häkelliebe.
Eure Mona

Kleine Geschenke

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Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. So sagt man. Einer lieben Freundin war ich zu besonderem Dank verpflichtet, weil sie für mich ihre Kamera zur Hand nahm und ein erstes „halbprofessionelles“ Fotoshooting wagte. Mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden – trotz unbegründeter Unsicherheit der Fotografin.

Als kleinen Dank habe ich genähte Geschenke zum Tausch angeboten. Nach einem kurzen Austausch über mögliche Stoffe, folgte für mich ein Nachmittag am Nähtisch. Das Ergebnis nun hier:

 

IMG_0542_01Zwei Beanie-Mützen für kühlere Tage.
Eine für große Trotzköpfchen und eine für kleine (eventuell auch eine Puppe). Genäht aus dem einem grünen Jersey-Stoff mit kleinen Füchsen von Butinette. Als Bündchen habe ich bei beiden Mützen einen einfachen grasgrünen Jersey-Stoff verwendet.

 

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Passend dazu gab es ein T-Shirt. Aus  dem Schnitt von Madame Jordan, den ich von der Passform angenehmer finde, als den Schnitt von Klimperklein. Hier gab es an den Armen und am Halsausschnitt gelben Bündchen-Stoff. Damit das T-Shirt nicht nur rumschlabbert, habe ich am unteren Ende ein Bündchen aus dem Fuchsstoff genäht.

Für die Mama gab es ein kleines Pflege-Etikett mit den Pflegehinweisen für die Stoffe, damit die Freude über das Set bei allen anhält.

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Das Nähen ging recht schnell von der Hand, denn den Schnitt von Madame Jordan habe ich nicht zum ersten Mal verwendet. Auch die Mützen erfordern mittlerweile deutlich weniger Zeit und Nerven als die ersten Modelle.

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Noch ein letzter, zufriedener Blick auf das Shirt bevor ich mich zum Crea-Dienstag aufmache.

Eine schöne Woche wünscht,
Eure Mona

Ein Lesezeichen aus Grannys häkeln – DIY

Das Weihnachtsfest naht, Zeit sich etwas Gedanken über Geschenke zu machen. Etwas Kleines, Praktisches soll es sein, dass aber zugleich nicht zuviel kostet und im Idealfall noch mit Liebe selbstgemacht ist/ wurde. Gleich vier Dinge auf einmal – also das geht nun wirklich nicht, oder?

Da ich in letzter Zeit wieder etwas mehr lese, kam mir spontan die Idee aus kleinen Grannys ein Lesezeichen zu häkeln. Das fand ich so einfach und genial, dass ich euch heute hier zeige, wie ihr auch so ein nettes kleines Mitbringsel bzw. Geschenk anfertigen könnt.

Zum Nachmachen braucht ihr:
– Wolle (bestens geeignet sind Wollreste, bei mir Catania von Schachenmayr in allen möglichen Farben)
– eine Häkelnadel (entsprechend der angegebenen Nadelstärke auf dem Etikett eurer Wolle)
– eine Wollnadel
– eine kleine Schere

Zeitaufwand: ca. 2-3 Stunden (je nach Häkelerfahrung)

Schritt 1
Zunächst häkelt ihr euch drei kleine Grannys. Das Design könnt ihr dabei ganz Belieben auswählen. Ob das klassische Granny oder eine anspruchsvollere Variante, Hauptsache klein. Das heißt, ihr häkelt nur wenige Runden (z.B. die ersten drei).
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Meine Mini-Grannys häkeln sich wie folgt:

Anfang: Häkelt 5 Luftmaschen, die ihr mit einer Kettmasche in die erste Masche zu einem Kreis schließt
1. Runde: Drei Luftmaschen (die ersetzen das erste Stäbchen), drei Stäbchen, eine Luftmasche, vier Stäbchen, eine Luftmasche bis ihr vier Cluster von jeweils 4 Stäbchen habt. Farbe wechseln. 2. Runde: Bei einer Luftmasche, die zwei Stäbchen Cluster voneinander trennt, beginnt ihr mit der neuen Farbe und arbeitet wieder drei Luftmaschen (als Ersatz für das erste Stäbchen), drei Stäbchen, eine Luftmasche, vier Stäbchen, eine Luftmasche, … bis zum Ende der Runde. Die Runde schließt ihr mit einer Kettmasche in die dritte Luftmasche vom Beginn.
3. Runde: Jetzt werden nur noch feste Maschen in jeweils eine der Maschen aus der Vorrunde gehäkelt.
Fertig. Das Ganze bitte dreimal.

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Schritt 2
Die Mini-Grannys müssen nun miteinander verbunden werden. Das geht am besten mit dem Überwendlingsstich und einer Wollnadel, denn dabei entsteht eine flache Naht. Die Grannys dazu an einer Seite aneinanderlegen und vernähen.

Schritt 3
Zum Schluss habe ich noch einmal eine Runde um alle drei Grannys herumgehäkelt. Sollten an den „Nahtstellen“ zwischen den Grannys Lücken entstanden sein, könnt ihr diese in der letzten Runde füllen. Dazu häkelt ihr ansteigend halbe, ganze und /oder doppelte Stäbchen bzw. absteigend doppelte, ganze oder halbe Stäbchen.

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So könnte euer fertiges Lesezeichen dann am Ende aussehen. Platt wie ein Flunder, aber äußerst praktisch für vergeßliche Leser (und unschöne Eselsohren im Buch sind außerdem Geschichte).

Einen schönen Creadienstag wünscht
Eure Mona

Ein Windlicht basteln – DIY

In der Adventszeit erhellen vielen Lichter am Abend die Fenster: dezenten Sterne, blinkende Schneemänner, Renntiere oder ganze Teppichen von Lichterketten. Innen sind es oft eher die Kerzen am Adventskranz, die für stimmungsvolles Licht sorgen.

Ich selbst bin ein großer Fan von Kerzen besonders im Winter. Sie vermitteln Wärme und Gemütlichkeit. Klar, dass ich auch von Windlichtern begeistert bin. Deshalb gibt es heute hier die Anleitung für ein gefaltetes Windlicht.IMG_0781_01

Ihr braucht dazu:
– einen Bogen Transparentpapier aus dem Bastelbedarf
– eine Schere
– ein Lineal
– Klebstoff
– ein Teelicht

Zeitaufwand: 30 Minuten

Dann kann es auch schon losgehen.

1. Aus dem Transparentpapier ein A4 großes Stück Papier ausschneiden. (Dabei ggf. auf den Verlauf des Musters achten.)

2. Am oberen Rand und an der Seite einen schmallen Streifen (ca 0,5 bis 1 cm) nach „innen“ umschlagen.

3. Das A4 Blatt zunächst waagerecht und anschließend senkrecht falten. Am Ende sollte euer Papier in 16 Quadrate unterteilt sein.

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4. Nun in der Diagonalen falten. Dabei verbindet ihr quasi die gegenüberliegenden Ecken eines Quadrates. Erst von der einen, dann von der anderen Seite.

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5. An der unteren Seite (dort, wo ihr nicht umgeschlagen habt) mit der Schere dreimal einschneiden.

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6. Den Umschlag am oberen Rand festkleben. An der Seite dient der Umschlag zum Schließen des Quaders bzw. Windlichtes.

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7. An der unteren Seite werden die vier Laschen miteinander verklebt. Sie bilden den Boden des Windlichtes. (Am besten mit einer Hand von innen gegendrücken.) Etwas warten bis alles gut getrocknet ist 😉

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8. Jetzt braucht ihr etwas Fingerspitzengefühl. Vorsichtig werden nun einzelne gefaltete Quadrate nach innen gedrückt. So immer fortfahren bis zum oberen Ende des Windlichtes.

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9. Am Ende ein Teelicht in das Windlicht stellen und vor Freude um die Wette strahlen!  IMG_0756_01IMG_0768_01

Von oben sieht das etwa so aus.
Mein Windlicht steht in einem alten kleinen Joghurt-Glas, damit nichts anbrennt.

Die Größe des Transparentpapiers zu Beginn bestimmt übrigens die Größe des Windlichtes. Probiert es einfach aus. Außerdem kann ich mir so ein Windlicht gut auf einer Hochzeit oder anderen Feier vorstellen.

Euch viel Spaß beim Falten und Nachmachen. Bei Fragen wie immer gern per Mail oder Kommentar.

Einen schönen Creadienstag,
Eure Mona

Euliges Visitenkartenetui und Pixihülle

Eigentlich bin ich nicht so ein großer Eulen-Fan. Eigentlich.
Aber als ich neulich im Tumult-Berlin über diesen Eulenstoff stolperte flog, konnte ich nicht widerstehen. Zunächst erstand ich nur einen kleinen Stoffrest, der aber immer wieder meine Aufmerksamkeit wollte und dringend nach einer Verarbeitung rief, fast wie eine kleine Eule in der Nacht. Ziemlich schnell kam mir der Gedanke, dass ich daraus ein Etui für meine Visitenkarten nähen könnte, damit sie ein hübsches Zuhause bekommen. Gesagt, getan.

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Zuerst entstand mit einiger Hilfe von hier das Etui für die Visitenkarten. Dafür war der Stoffrest bestens geeignet. Beim Zuschneiden kam mir die Idee mit der Eule, die quasi um die Ecke schaut.
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Das Innere des Etuis bietet genügend Platz für eigene Kärtchen und die von anderen. Natürlich nicht nur von Bloggern.
So kann ich endlich die lose Kartensammlung aus meinem Erdbeer-Organizer von verschiedenen Ärzten an einer Stelle unterbringen. Vielleicht nähe ich aber einfach noch ein zweites Exemplar und noch ein paar weitere für das Weihnachtsfest.

Als Verschluss entschied ich mich für einen Haargummi, der hervorragend mit dem Innenstoff und dem Muster des Eulen-Stoffes harmoniert. Allerdings verzichte ich auf einen Knopf und fasse das Haargummi so ein, dass es einmal um das ganze Etui gewickelt werden kann. (Wie ihr oben auf dem Bild seht.)
Ansonsten war die kleine Visitenkartenhülle wirklich leicht zu nähen, da sie sehr ähnlich der Vorgehensweise bei den Pixibuchhüllen ist. Ich finde, sie eignet sich auch für Näh-AnfängerInnen bestens.

Eine Pixibuchhülle war da fast schon ein Muss. Sieht wirklich zu putzig aus – ganz eulig! Vier kleine Pixis für den selbstgefüllten Adventskalender brauchten schließlich ein neues Zuhause.

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Die Hülle ist nun schon gut gefüllt und wird aus der Ferne aufmerksam von der kleinen Schwester beäugt.

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Euch allen einen tollen Creadienstag und viele tolle kreative Ideen,
Eure Mona

(Zur Erklärung: Das Tumult ist ein niedlicher, kleiner Stoffladen im Friedrichshain. Ganz und gar nicht überladen, eine tolle Stoffauswahl und obendrein eine kompetente Beratung. Und nein, ich werde nicht gesponsort.)

Mützen-Duo für Zwillinge oder Häkelmütze²

Herbstzeit ist für mich definitiv Mützen-Zeit. Wenn es kälter wird und der erste Morgenfrost sich breit macht, verkrieche ich mich gern in (Häkel-)Schal und (Häkel-)Mütze, bevor ich vor die Tür stampfe.

Meine erste Häkelmütze in diesem Jahr hatte ich in meinem Beitrag Herbstmütze als Igelversteck euch schon kurz vorgestellt. Heute gibt es dazu eine kleine Fortsetzung, denn die erste Mütze hat schon bald Gesellschaft bekommen.

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Die beiden Mützen sind nämlich das Geburtstagsgeschenk für ein Zwillingspaar geworden. Meine Idee war es, eine eigene individuelle Mütze für jedes der Mädchen zu häkeln, aber trotzdem ihre besondere Verbundenheit zu zeigen.
Dazu wählte ich eine wärmende Merino-Wolle (von Schachenmayr) für zarte Kinderhaut und zwei harmonierende Farben: rot und orange. Die Mützen sind jeweils in einer Grundfarbe gehäkelt und erhielten dann einen abschließenden Rand in der jeweils anderen Farbe sowie eine kleine Stern-Applikation.

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Das Endergebnis stimmte mich sehr zufrieden, nachdem ich am Anfang der ersten Mütze fast verzweifelt wäre beim Häkeln und Auftrennen. Einzig die Größe der einen Mütze muss ich noch einmal korrigieren. Was für ein Glück, dass man Gehäkeltes einfach wieder auftrennen und neu arbeiten kann!

Das war es schon für den heutigen Crea-Dienstag.

Einen schönen Herbst-Mützen-Tag wünscht
Eure Mona

Windeltasche zum Verschenken – Sinnvolle Geschenke für Babies und ihre Eltern

Nach der so rasant erfolgreichen Karte für eine Hochzeit von letzter Woche geht es heute thematisch gleich weiter. Nach der Hochzeit kommt nämlich oft der erste Nachwuchs.

Nachwuchs bedeutet oft Geschenke. Diese sollten jedoch möglichst nützlich und sinnvoll sein. Wer will schon den fünften Teddy schenken oder die dritte Spieluhr? Auch Schnuller oder Fläschchen kann ich als bereits erprobte Ex-Stillmutti nicht ohne schlechtes Gewissen verschenken. Normalerweise sind es dann Häkeldecken, die ich als Willkommengruß für neue ErdenbürgerInnen anfertige. Diese brauchen aber viel Zeit und eignen sich weniger als Last Minute Geschenke. Heute stelle ich euch daher eine weniger zeitaufwendige Geschenk-Idee vor: ein Windelutensilo.

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Anleitung: Dieses Windelutensilo entstand nach der Anleitung von O`Malley, die gibt es in einer Standardvariante oder mit einer Öffnung für Feuchttücher.
Verwendeter Stoff: Den Baumwollstoff mit den niedlichen Elefanten in braun-colour gibt es bei Butinette.
Weitere Materialien: Nähgarn, Stecknadeln, Vlies zum Verstärken der Stoffe, einen Haargummi, Kam Snaps
Schwierigkeitsgrad: leicht (gut für AnfängerInnen)

Die Anleitung von O`Malley ist insgesamt gut verständlich, erfordert aber etwas Nähkenntnisse oder etwas Zeit, um die einzelnen Schritte nachzuarbeiten. Weil ich gleich beim ersten Versuch mutig sein wollte, habe ich im Inneren noch eine kleine Tasche für Cremes und Tübchen ergänzt.
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Da man mit Kind erfahrungsgemäß mindestens drei Arme braucht, gab es für das einfache Tragen der Tasche den Haargummi, der oben mittig mit eingenäht wird. Alternativ könnte man daran ein Glöckchen oder ein anderes Spielzeug für das Kind beim Wickeln befestigen.
P1140287_01Zum Verschließen der Tasche dient die Lasche, an der ganz zum Schluss Kam Snaps (Druckknöpfe) befestigt werden. Diese waren bei mir farblich passend in einem schönen braun. Ein ganzes Set der praktischen Druckknöpfe für Halstücher, Taschen u.ä. gibt es beispielsweise hier.
Die Kam Snaps befestigt ihr am besten, wenn die Tasche schon mit Feuchttüchern befüllt ist, sonst kann man sich leicht bei der Dicke der Tasche verschätzen.

Für die Windeltasche (inkl. Zuschneiden und Nähen) habe ich eine Mittagspause vom Lieblingskind gebraucht (ca 1,5 Stunden). Am Ende war ich ganz stolz, dass mir die Tasche gleich beim ersten Versuch so gut gelungen ist.

Was verschenkt ihr am liebsten an Babies und ihre Eltern?

Ich wünsche euch einen schönen Creadienstag,
Eure Mona

Update – Kindergeburtstag und Co

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Schon vor ein paar Wochen gab es einen großen Grund zur Freude, denn das Lieblingskind wurde zwei. Diesen feierten wir natürlich mit einem leckeren selbstgebackenen Geburtstagskuchen mit Smarties-Verzierung, einer tollen Feier (trotz regnerischem Wetter zum Sommeranfang), netten Gäste und jeder Menge Geschenke.

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Sehr überraschend, aber umso erfreulicher, erreichte uns das Geschenk meiner lieben Blogfreundin Karo : Eine Lenkertasche für das Laufrad. Die selbstgenähte Tasche wurde gleich eingeweiht und mit neuer Lieblings-Kuschel-Kuh bestückt. Lustigerweise enthielt das Paket auch noch ein Pixi „Der verrückte Traktor“, das absolut perfekt zum neuen Lego-Traktor des Geburtstagskindes passte. (Später setzte sich das Traktor-Thema lustigerweise in einem weiteren Geschenk, einem Mini-Traktor, fort.)

 

Ebenfalls pünktlich zum Kindergeburtstag kam der Brief vom Sonneküken als Ergebnis eines Tauschangebots. In dem Brief befand sich ein schickes Plottermotiv passend zur Fußball-WM und noch einige kleine Zugaben. Das Aufbügeln des Motivs hat dank der Anleitung von Jessica prima geklappt und das Lieblingskind besitzt nun ein mega-cooles Fußball-Shirt, dass uns während der WM zurecht viele Komplimente eingebracht hat.

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Ich bin also ganz begeistert von der Blogger-Gemeinschaft und den Möglichkeiten, die sich durch so kleine Kontakte ergeben. Ein großes Dankeschön an die beiden und vielleicht schaut ihr bei der Karo oder dem Sonneküken mal vorbei?

Nun wünsche ich euch allen ein tolles Sommer-Wochenende,
Eure Mona

P.S. Meine Freude teile ich gern beim Freutag, denn geteilte Freude ist doppelte Freude.