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Lätzchen to go

IMG_1720_01Unglaublich wie die Zeit vergeht. Unsere Mini-Mona ist nun schon ein halbes Jahr. Die ersten Zähnchen blitzen beim Lächeln und der Entdeckerdran wächst stetig. Damit das Kind gut gestärkt seine Turnübungen machen kann, steht nun auch öfter feste Nahrung auf dem Programm. Da erfahrungsgemäß einiges daneben geht vom guten Möhrenbrei,  gab es für die Mini-Mona ein neues Lätzchen. Die alten vom Lieblingskind sehen dank Möhre, Kürbis und Banane nicht mehr so schön aus.

Aus etwas Wachstuch-Rest vom Fahrradsitzbezug und einem passenden Baumwollstoff sowie Schrägband entstand mein erster Versuch nach der kostenlosen Vorlage von der Fabrik der Träume:

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Die Farben gefallen mir gut. Beim Schrägband wäre ein dehnbares Material wohl einfacher zu nähen gewesen. Aber das beste ist, dass sich das Lätzchen ganz klein zusammenfalten lässt und prima in jede Tasche passt – quasi ein Lätzchen to go.

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Zu Hause können wir diese zweite Variante mit Frottee benutzen. Von der besten Freudin zur Geburt bekommen und mit dem Elefanten total niedlich. Außerdem ist rot eine wirklich gute Farbwahl für ein Lätzchen. Die knallig orangenen Flecken vom ersten Brei sind da kaum zu sehen.
Euch einen schönen (Crea-)Dienstag,
Eure Mona

Windeltasche mit Namen

Bevor auch der März ohne ein Lebenszeichen von mir vergeht, heute ganz kurz und schmerzlos ein Ergebnis aus meinem Arbeits- Nähzimmer.

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Eine Windeltasche Leni nach der Anleitung von Cajalinka. Viele Bilder, viele Möglichkeiten, prima Anleitung.

Meine „Ocean friends“ – Variante für eine kleine Dame von der Küste ist mit Feuchttücher-Tasche  auf der einen Seite und diversen kleinen Fächern auf der anderen Seite.

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Am oberen Ende – wie immer – eine Schlaufe zum einfachen Tragen. (Als Mutti mit Tragling kann man nie genug Hände haben.)  Zum Verschließen dient ein KamSnap. Die Lasche hat sich beim Zusammenstecken irgendwie versteckt und war dann plötzlich beim Wenden gar nicht fest. Freches Ding. Als besonderes Extra habe ich den Namen der neuen Erdenbürgerin mit kleinen Buchstaben an der unteren Ecke befestigt.

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Weitere Beispiele für Windeltaschen folgen, denn hier ist grad der große Babyboom ausgebrochen. Als nächstes will ich dann den Klick-Verschluss mal ausprobieren. (Wenn alle dann mal gesund sind und der Alltag einkehrt.)

In diesem Sinne denkt dran, schön viel Vitamine zu naschen. Das fördert auch die Kreativität.
Eure Mona

Nadeletui mit Applikation nähen

20160125_130940_01Der Schnee auf der Terrasse ist zwar schon geschmolzen, aber der Frühling ist noch nicht da. Zumindest nicht, wenn man aus dem Fenster schaut. Auf meinem Schreibtisch, gleich neben der Nähmaschine, hat er am Wochenende kurz vorbeigeschaut. Dabei ist dieses frühlingshafte Nadeltui als Geburtstagsgeschenk für eine nähbegeisterte Freundin entstanden.

Mit etwas Stoff (genauer gesagt Bastelfilz), Stylefix und Inspiration ging alles an nur einem Abend von der Hand. Das erste Mal übrigens, dass ich mich an einer Applikation versucht habe. Dafür ich ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.

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Innen hat das Etui Platz für jede Menge Stecknadeln, Sicherheitsnadeln und andere nützliche kleine Helfer. Geschlossen wird es mit zwei Druckknöpfen, damit die Applikation voll zur Geltung kommen kann.

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Übrigens freue ich mich sehr über eure Kommentare zur neuen Masche. Danke dafür!

Meinen ersten Frühlingsboten schicke ich zum Creadienstag. Eine schöne Woche wünscht
Eure Mona

Sabberschutz für die Babytrage nähen – DIY

Babys sind Traglinge – im Arm, im Tragetuch oder in einer Babytrage. Aber nicht nur Babys profitieren vom Getragenwerden. Mit dem Winzling vor dem Bauch oder auf dem Rücken hat Mama oder Papa die Hände frei für andere Dinge.

Als unerlässliches Accessoire zur Trage gehörte bei uns der Sabberschutz, denn das Lieblingskind hatte die Manduca zum Fressen gern. Die beiden Träger waren immer eins zwei fix vollgesabbert. Zu diesem Zeitpunkt staubte meine Nähmaschine noch auf dem Bücherregal ein, deshalb war der Sabberschutz an meiner Manduca gekauft. Dank meines deutlichen Nähfortschrittes im letzten Jahr, kann ich mir den Sabberschutz nun selbst nähen.

Das geht wirklich einfach und deshalb heute eine kurze Anleitung.

Ihr braucht:
– Außenstoff (z.B. Baumwollstoffe)
– Innenstoff (z.B. saugfähige Stoffe wie Frottee)
Schneidematte und Rollschneider
– Nadeln und Nähgarn
Kam Snaps und die dazugehörige Zange

Schritt 1
Schneidet den Innen- und Außenstoff auf ein Maß von 23,5 cm x 17,5 cm (Länge x Breite bzw. Höhe) mit dem Rollschneider zu. Die Nahtzugabe ist bereits enthalten.

Schritt 2
Legt den Innen- und Außenstoff rechts auf rechts (also die schöne Seite auf die schöne Seite). Fixiert alles mit Nadeln und näht einmal füßchenbreit an drei der vier Seiten entlang. Lasst an der vierten Seite eine etwa 5-6 cm große Wendeöffnung. Bevor ihr alles wendet, den Stoff zurückschneiden oder versäubern. Dann alles wenden.

Schritt 3P1160604_01
Nach dem Wenden, bügeln und die Wendeöffnung mit Nadeln feststecken. Anschließend einmal mit der Nähmaschine knappkantig entlang aller vier Seiten nähen. Dabei verschließt ihr die Wendeöffnung – quasi ganz automatisch.
Wer möchte und schon etwas Erfahrung an der Nähmaschine hat, kann nun noch einmal mit einem Schrägband die äußere Kante rundherum einfassen.

Schritt 4
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Um den Sabberschutz anbringen zu können, fehlt noch eine Befestigungsmöglichkeit. Dazu benötigt ihr die Kam Snaps. Diese werden an allen vier Ecken angebracht. Am besten, ihr probiert an der Trage die genaue Position aus. Bei mir habe ich die Kam Snaps jeweils 2,5 cm von den Seiten entfernt angebracht.


Schritt 5

Die fertigen Schoner an der Trage anbringen. Fertig.
Baby einladen, losspazieren 🙂 P1160617_01
Viel Spaß beim Nachmachen.

Einen schönen Creadienstag wünscht euch,
Eure Mona

 

 

 

Kleine Geschenke

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Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. So sagt man. Einer lieben Freundin war ich zu besonderem Dank verpflichtet, weil sie für mich ihre Kamera zur Hand nahm und ein erstes „halbprofessionelles“ Fotoshooting wagte. Mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden – trotz unbegründeter Unsicherheit der Fotografin.

Als kleinen Dank habe ich genähte Geschenke zum Tausch angeboten. Nach einem kurzen Austausch über mögliche Stoffe, folgte für mich ein Nachmittag am Nähtisch. Das Ergebnis nun hier:

 

IMG_0542_01Zwei Beanie-Mützen für kühlere Tage.
Eine für große Trotzköpfchen und eine für kleine (eventuell auch eine Puppe). Genäht aus dem einem grünen Jersey-Stoff mit kleinen Füchsen von Butinette. Als Bündchen habe ich bei beiden Mützen einen einfachen grasgrünen Jersey-Stoff verwendet.

 

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Passend dazu gab es ein T-Shirt. Aus  dem Schnitt von Madame Jordan, den ich von der Passform angenehmer finde, als den Schnitt von Klimperklein. Hier gab es an den Armen und am Halsausschnitt gelben Bündchen-Stoff. Damit das T-Shirt nicht nur rumschlabbert, habe ich am unteren Ende ein Bündchen aus dem Fuchsstoff genäht.

Für die Mama gab es ein kleines Pflege-Etikett mit den Pflegehinweisen für die Stoffe, damit die Freude über das Set bei allen anhält.

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Das Nähen ging recht schnell von der Hand, denn den Schnitt von Madame Jordan habe ich nicht zum ersten Mal verwendet. Auch die Mützen erfordern mittlerweile deutlich weniger Zeit und Nerven als die ersten Modelle.

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Noch ein letzter, zufriedener Blick auf das Shirt bevor ich mich zum Crea-Dienstag aufmache.

Eine schöne Woche wünscht,
Eure Mona

Neuigkeiten von der Nadel

Strampler CollageBevor der Juli ganz ohne Blogbeitrag an mir vorbeizieht, gibt es heute einige Neuigkeiten von mir.

1. Ich habe meinen ersten Strampler genäht! Niedliche Kinderstoffe stappeln sich zu genüge in meinem Schrank und eine verständliche Anleitung für Nähanfänger gab auch ganz kostenlos bei Le-Kimi. Die Farben des grünen Fuchsstoffes passen ganz prima zu dem braunen Bündchenstoff von Stoff und Stil und den gelben Kam Snaps. Und wer genau hinsieht, erkennt an der Naht des Bündchens Neuigkeit Nr. 2. (Hier eine kleine optische Hilfe.)

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2. Im Hause Mona gibt es einen neue Mitbewohnerin. Sie ist zierlich, ruhig und bisher überhaupt nicht zickig : meine W6 Overlock Nähmaschine. Schluss mit gequälten und stümperhaften Nähten. Ab sofort nähe ich elastische Stoffe nur noch mit der W6. Die surrt wie ein Bienchen (meine normale Nähmaschine rattert dagegen wie ein altertümliches Maschinengewehr mit Ladehemmungen), näht und schneidet in einem Schritt! Oh wie ist das schön, oh wie ist das schön, …

So, mehr Neuigkeiten sollen folgen – so der Blog-Gott oder eher der Zeitgott will. Ich danke euch für eure Geduld und freue mich über jede Leserin, die immer mal wieder vorbeitschaut – trotz Blogflaute.

Der Strampler strampelt sich seinen Weg zum Creadienstag und dort schaue ich gleich mal vorbei.

Liebe Grüße,
Eure Mona

Monstermäßige Wickeltasche

Am liebsten beschenke ich Babys und Jung-Eltern. Da werde ich langsam wie eine alte Frau, die ganz begeistert in den Kinderwagen schaut und froh jauchzt: „Oh, wie süß!“ Bevor das Lieblingskind da war, hielt ich ehrlich gesagt auf Babys lieber einigen Sicherheitsabstand. (Vielleicht war es ja die Vorstellung, dass ich sie zu leicht kaputt machen könnte.) Das ist aber, wie gesagt, Vergangenheit.

Umso erfreuter bin ich, wenn sich Nachwuchs im Freudes- und Bekanntenkreis ankündigt. So auch im vergangenen Oktober. Mit etwas einiger Verspätung konnte ich im Dezember endlich mein Willkommens-Geschenk übergeben. Es war eine monstermäßige Überraschung, nämlich eine monstermäßige Wickeltasche.
IMG_0852_01Meine zweite Windeltasche, die ich nach der Anleitung von O’Malley angefertigt habe, ist mit  dem witzigen Halloween-Stoff mal was ganz anderes. Innen hüten die Eule und der kleine Geist die Windeln und Feuchttücher. Draußen begrüßt der freundliche Frankenstein Mama und das Mini-Monster (Baby).
Als Beschäftigung und Ablenkung für das Baby beim Wickeln habe ich noch eine kleine Mini-Klingel in Katzenform innen an die Tragelasche angehängt.

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Und mit einem farblich passenden Kam Snap ist alles gut verschlossen.

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Wenn ich mir die Fotos so ansehe, werde ich ganz fröhlich wegen dem freundlich lächelnden Monster.
Das Nähen der Tasche ging mir beim zweiten Mal auch schon wesentlich schneller von der Hand (auch wenn ich immer noch ganz schön grübeln muss, wenn ich die Stofflagen aufeinander schichte, ob nun alles in der richtigen Reihenfolge liegt).

Das war es auch schon für heute. Monstermäßige Grüße an diesem Creadienstag,
Eure Mona

 

Meine neue Flamingo-Tasche

Morgen Heute Kinder wird’s was geben. Heute gibt es was nur für mich.

Ich habe mich an das Thema Reißverschluss nähen getraut und hab es tatsächlich geschafft – juhuu. Mit der tollen Anleitung für eine Kosmetiktasche von Das mach ich nachts bekommt sogar eine Nähanfängerin – wie ich es ja noch bin – ihre eigenes Täschchen hin. Ein Bild, ach ja, hier bitte schön:

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♥ Meine neue Flamingo-Tasche ♥

Der tolle Flamingo-Stoff hüpfte auf der Kreativ-Messe in mein Körbchen. Es war Liebe auf den ersten Blick.

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Für das Innenfutter habe ich einen Stoff aus einem Stoffpaket (Patchwork- und Stoffpaket „Helene“ wer es ganz genau wissen möchte) von Butinette verwendet. Der passt farblich ganz hervorragend.
Wer genau hinsieht, erkennt, dass das Futter nicht richtig angenäht wurde. Da ist mir beim Legen der Stoff-Schichten irgendwie ein Fehler unterlaufen. Aber mich stört das nicht – und die Flamingos auch nicht.

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Übrigens bin ich echt erstaunt, wie viel Platz in der Tasche ist (und wie viel Kosmetik ich mittlerweile besitze!).

Mein Fazit:
– ich: stolz wie Bolle
– Reißverschlüsse: eine Herausforderung, aber nicht unmöglich
– Anleitung: unbedingt nochmal probieren.
– ab damit zum ersten Rums

Einen schönen Tag,
Eure Mona

Euliges Visitenkartenetui und Pixihülle

Eigentlich bin ich nicht so ein großer Eulen-Fan. Eigentlich.
Aber als ich neulich im Tumult-Berlin über diesen Eulenstoff stolperte flog, konnte ich nicht widerstehen. Zunächst erstand ich nur einen kleinen Stoffrest, der aber immer wieder meine Aufmerksamkeit wollte und dringend nach einer Verarbeitung rief, fast wie eine kleine Eule in der Nacht. Ziemlich schnell kam mir der Gedanke, dass ich daraus ein Etui für meine Visitenkarten nähen könnte, damit sie ein hübsches Zuhause bekommen. Gesagt, getan.

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Zuerst entstand mit einiger Hilfe von hier das Etui für die Visitenkarten. Dafür war der Stoffrest bestens geeignet. Beim Zuschneiden kam mir die Idee mit der Eule, die quasi um die Ecke schaut.
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Das Innere des Etuis bietet genügend Platz für eigene Kärtchen und die von anderen. Natürlich nicht nur von Bloggern.
So kann ich endlich die lose Kartensammlung aus meinem Erdbeer-Organizer von verschiedenen Ärzten an einer Stelle unterbringen. Vielleicht nähe ich aber einfach noch ein zweites Exemplar und noch ein paar weitere für das Weihnachtsfest.

Als Verschluss entschied ich mich für einen Haargummi, der hervorragend mit dem Innenstoff und dem Muster des Eulen-Stoffes harmoniert. Allerdings verzichte ich auf einen Knopf und fasse das Haargummi so ein, dass es einmal um das ganze Etui gewickelt werden kann. (Wie ihr oben auf dem Bild seht.)
Ansonsten war die kleine Visitenkartenhülle wirklich leicht zu nähen, da sie sehr ähnlich der Vorgehensweise bei den Pixibuchhüllen ist. Ich finde, sie eignet sich auch für Näh-AnfängerInnen bestens.

Eine Pixibuchhülle war da fast schon ein Muss. Sieht wirklich zu putzig aus – ganz eulig! Vier kleine Pixis für den selbstgefüllten Adventskalender brauchten schließlich ein neues Zuhause.

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Die Hülle ist nun schon gut gefüllt und wird aus der Ferne aufmerksam von der kleinen Schwester beäugt.

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Euch allen einen tollen Creadienstag und viele tolle kreative Ideen,
Eure Mona

(Zur Erklärung: Das Tumult ist ein niedlicher, kleiner Stoffladen im Friedrichshain. Ganz und gar nicht überladen, eine tolle Stoffauswahl und obendrein eine kompetente Beratung. Und nein, ich werde nicht gesponsort.)