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Schneller Adventskalender – DIY

Schon am kommenden Wochenende ist der erste Advent. Zeit, Plätzchen zu backen, den Wunschzettel zu schreiben und … ach ja … ein Adventskalender fürs Lieblingskind. Da mit der Mini-Mona nicht wirklich viel Zeit fürs Nähen bleibt und ich den gekauften Kalender aus dem letzten Jahr nicht so schön finde, entschied ich mich für die zeitsparende Variante für Muttis. Aus Butterbrot-Tüten! Diese waren schon eine geeignete Herberge für die Geburtstags-Give-Aways.

Für alle anderen Muttis im Vorweihnachtsstress hier die Anleitung, wie man in nur einer Stunde einen eigenen kreativen Adventskalender bastelt.

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Ihr braucht:
– Frühstückstüten oder Butterbrot-Tüten
– Washi-Tape
– Stifte
– Schere
– Material zum Befüllen (z.B. Gummibärchen, Schoko-Taler, Wichtel, Müsli-Riegel, Lollies, Stempelstifte, Badeschaum, kleine Autos, Haarspangen, …)

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Schritt 1
Mit dem Stift und dem Washi-Tape als erstes die Butterbrot-Tüten verzieren. Wer nicht gern malt oder es etwas schicker möchte, findet auch viele kostenlose Zahlenvorlagen im Netz (z.B. hier). Ich habe mich für Tannenbäume, Kerzen, Schlitten, Sterne, Schneemänner und ähnlich Weihnachtliches entschieden. Hier eine kleine Auswahl der Motive:

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Schritt 2
Fast fertig, denn nun fehlt nur noch der Inhalt. Also immer ein oder zwei kleine Dinge in einer Tüte deponieren, zufalten, festkleben, fertig. Einfacher geht es wirklich nicht.

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Schritt 3

Die fertigen Tüten könnt ihr entweder mit einem Faden versehen, mit Wäscheklammern an einer Leine festmachen oder, wie ich, in einem Kistchen sammeln.
Da das Lieblingskind noch nicht selbst lesen kann, braucht es so immer nur das erste Tütchen herauszunehmen. Großen Kindern bereitet das Suchen der Zahl sicher mehr Spaß.

Und das war es schon. Schnell, einfach, kreativ.

Eine schöne Woche und einen besinnlichen ersten Advent.
Eure Mona

Ein Lesezeichen aus Grannys häkeln – DIY

Das Weihnachtsfest naht, Zeit sich etwas Gedanken über Geschenke zu machen. Etwas Kleines, Praktisches soll es sein, dass aber zugleich nicht zuviel kostet und im Idealfall noch mit Liebe selbstgemacht ist/ wurde. Gleich vier Dinge auf einmal – also das geht nun wirklich nicht, oder?

Da ich in letzter Zeit wieder etwas mehr lese, kam mir spontan die Idee aus kleinen Grannys ein Lesezeichen zu häkeln. Das fand ich so einfach und genial, dass ich euch heute hier zeige, wie ihr auch so ein nettes kleines Mitbringsel bzw. Geschenk anfertigen könnt.

Zum Nachmachen braucht ihr:
– Wolle (bestens geeignet sind Wollreste, bei mir Catania von Schachenmayr in allen möglichen Farben)
– eine Häkelnadel (entsprechend der angegebenen Nadelstärke auf dem Etikett eurer Wolle)
– eine Wollnadel
– eine kleine Schere

Zeitaufwand: ca. 2-3 Stunden (je nach Häkelerfahrung)

Schritt 1
Zunächst häkelt ihr euch drei kleine Grannys. Das Design könnt ihr dabei ganz Belieben auswählen. Ob das klassische Granny oder eine anspruchsvollere Variante, Hauptsache klein. Das heißt, ihr häkelt nur wenige Runden (z.B. die ersten drei).
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Meine Mini-Grannys häkeln sich wie folgt:

Anfang: Häkelt 5 Luftmaschen, die ihr mit einer Kettmasche in die erste Masche zu einem Kreis schließt
1. Runde: Drei Luftmaschen (die ersetzen das erste Stäbchen), drei Stäbchen, eine Luftmasche, vier Stäbchen, eine Luftmasche bis ihr vier Cluster von jeweils 4 Stäbchen habt. Farbe wechseln. 2. Runde: Bei einer Luftmasche, die zwei Stäbchen Cluster voneinander trennt, beginnt ihr mit der neuen Farbe und arbeitet wieder drei Luftmaschen (als Ersatz für das erste Stäbchen), drei Stäbchen, eine Luftmasche, vier Stäbchen, eine Luftmasche, … bis zum Ende der Runde. Die Runde schließt ihr mit einer Kettmasche in die dritte Luftmasche vom Beginn.
3. Runde: Jetzt werden nur noch feste Maschen in jeweils eine der Maschen aus der Vorrunde gehäkelt.
Fertig. Das Ganze bitte dreimal.

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Schritt 2
Die Mini-Grannys müssen nun miteinander verbunden werden. Das geht am besten mit dem Überwendlingsstich und einer Wollnadel, denn dabei entsteht eine flache Naht. Die Grannys dazu an einer Seite aneinanderlegen und vernähen.

Schritt 3
Zum Schluss habe ich noch einmal eine Runde um alle drei Grannys herumgehäkelt. Sollten an den „Nahtstellen“ zwischen den Grannys Lücken entstanden sein, könnt ihr diese in der letzten Runde füllen. Dazu häkelt ihr ansteigend halbe, ganze und /oder doppelte Stäbchen bzw. absteigend doppelte, ganze oder halbe Stäbchen.

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So könnte euer fertiges Lesezeichen dann am Ende aussehen. Platt wie ein Flunder, aber äußerst praktisch für vergeßliche Leser (und unschöne Eselsohren im Buch sind außerdem Geschichte).

Einen schönen Creadienstag wünscht
Eure Mona

Ein Windlicht basteln – DIY

In der Adventszeit erhellen vielen Lichter am Abend die Fenster: dezenten Sterne, blinkende Schneemänner, Renntiere oder ganze Teppichen von Lichterketten. Innen sind es oft eher die Kerzen am Adventskranz, die für stimmungsvolles Licht sorgen.

Ich selbst bin ein großer Fan von Kerzen besonders im Winter. Sie vermitteln Wärme und Gemütlichkeit. Klar, dass ich auch von Windlichtern begeistert bin. Deshalb gibt es heute hier die Anleitung für ein gefaltetes Windlicht.IMG_0781_01

Ihr braucht dazu:
– einen Bogen Transparentpapier aus dem Bastelbedarf
– eine Schere
– ein Lineal
– Klebstoff
– ein Teelicht

Zeitaufwand: 30 Minuten

Dann kann es auch schon losgehen.

1. Aus dem Transparentpapier ein A4 großes Stück Papier ausschneiden. (Dabei ggf. auf den Verlauf des Musters achten.)

2. Am oberen Rand und an der Seite einen schmallen Streifen (ca 0,5 bis 1 cm) nach „innen“ umschlagen.

3. Das A4 Blatt zunächst waagerecht und anschließend senkrecht falten. Am Ende sollte euer Papier in 16 Quadrate unterteilt sein.

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4. Nun in der Diagonalen falten. Dabei verbindet ihr quasi die gegenüberliegenden Ecken eines Quadrates. Erst von der einen, dann von der anderen Seite.

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5. An der unteren Seite (dort, wo ihr nicht umgeschlagen habt) mit der Schere dreimal einschneiden.

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6. Den Umschlag am oberen Rand festkleben. An der Seite dient der Umschlag zum Schließen des Quaders bzw. Windlichtes.

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7. An der unteren Seite werden die vier Laschen miteinander verklebt. Sie bilden den Boden des Windlichtes. (Am besten mit einer Hand von innen gegendrücken.) Etwas warten bis alles gut getrocknet ist 😉

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8. Jetzt braucht ihr etwas Fingerspitzengefühl. Vorsichtig werden nun einzelne gefaltete Quadrate nach innen gedrückt. So immer fortfahren bis zum oberen Ende des Windlichtes.

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9. Am Ende ein Teelicht in das Windlicht stellen und vor Freude um die Wette strahlen!  IMG_0756_01IMG_0768_01

Von oben sieht das etwa so aus.
Mein Windlicht steht in einem alten kleinen Joghurt-Glas, damit nichts anbrennt.

Die Größe des Transparentpapiers zu Beginn bestimmt übrigens die Größe des Windlichtes. Probiert es einfach aus. Außerdem kann ich mir so ein Windlicht gut auf einer Hochzeit oder anderen Feier vorstellen.

Euch viel Spaß beim Falten und Nachmachen. Bei Fragen wie immer gern per Mail oder Kommentar.

Einen schönen Creadienstag,
Eure Mona

Ein Dreieckstuch häkeln – DIY

Nun ist er endgültig da der Herbst und mit ihm scheinbar im Doppelpack der Winter. In den letzten Tage fand ich es mitunter so kalt, dass ich schon meine Winterjacke aus dem Schrank geholt habe. Als passendes Accessoire für die Jacke beschloss ich mir ein Dreieckstuch zu häkeln. Damit ihr mindestens genauso gut gewärmt durch den Winter kommt, gibt es heute hier eine Anleitung für ein gehäkeltes Dreieckstuch.

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Zum Nachmachen braucht ihr:
1. Wolle
Wenn ihr Häkelanfänger seid, empfehle ich ein großes einfarbiges Knäuel (am bestens mit Farbverlauf). Alle, die schon über etwas Häkelerfahrung verfügen, können sich gern mehrere Farben besorgen und diese kombinieren.
2. Eine Häkelnadel
Diese sollte zu eurer Wolle passen. Die Angabe dazu findet ihr auf dem Etikett der Wolle.
3. Eine kleine Handarbeitsschere
4. Eine Wollnadel zum Vernähen der Fäden (insbesondere, wenn ihr die Farben wechselt)

Zeitaufwand: Je nach Häkelerfahrung und Farbwahl etwa drei bis vier Abende.

Schritt 1
Als erstes beginnt ihr mit einer Anfangsschlaufe. Dazu mit dem Faden eine Schlaufe bilden und dadurch erneut den Faden mit der Häkelnadel ziehen. Nun befindet sich auf der Häkelnadel eine Schlaufe, in die ihr eine kleine Reihe von fünf Luftmaschen häkelt.
Luftmaschen entstehen, wenn ihr durch die Anfangsmasche mit der Häkelnadel immer wieder den Faden zieht bzw. den Faden holt.

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Wenn ihr fünf Luftmaschen gehäkelt habt, stecht ihr mit der Häkelnadel in die erste Luftmasche am Anfang eurer kleinen Reihe und häkelt eine Kettmasche. Das heißt, ihr holt den Faden durch die zwei Schlingen auf der Häkelnadel. (Nämlich die erste Luftmasche der Reihe und die zweite Schlinge auf der Häkelnadel.)
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Schritt 2
Nun häkelt ihr wieder vier Luftmaschen (die ersetzen das erste Stäbchen plus eine Luftmasche). Anschließend häkelt ihr in den Ring noch drei weitere Stäbchen. Dazu durch die Mitte des Ringes stechen und den Faden holen. (Wer Hilfe beim Stäbchen-Häkeln braucht, schaut bitte hier.) Nach den drei Stäbchen folgen drei Luftmaschen, die bilden eine Ecke des Dreiecks. Anschließend noch einmal drei Stäbchen in den Ring häkeln. Ihr schließt die erste Runde mit einer Luftmasche und einem weiteren Stäbchen. Am Ende sollte euer Häkelwerk so aussehen wie Bild vier unten rechts.

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Schritt 3
Nun wendet ihr die Häkelarbeit, sodass der Faden hinter dem bisher Gehäkelten liegt. Die zweite Runde beginnt ihr wieder mit vier Luftmaschen und drei Stäbchen, die ihr in den Zwischenraum vom ersten und zweiten Stäbchen der letzten Reihe häkelt. Dann folgt eine Luftmasche. In die Spitze des kleinen Dreiecks häkelt ihr nun drei Stäbchen, drei Luftmaschen und drei Stäbchen (siehe Bild vier, unten rechts). Nach der Spitze wieder eine Luftmasche, drei Stäbchen, eine Luftmasche und ein Stäbchen in die Lücke zwischen dem ersten und dem zweiten Stäbchen der letzten Runde (wie zu Beginn).

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Am Ende der zweiten Runde sollte euer kleines Dreieck so aussehen. Vier Cluster von jeweils drei bzw. vier Stäbchen.

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Schritt 4, 5 …

Arbeit wenden und wieder vier Luftmaschen, drei Stäbchen, eine Luftmasche, drei Stäbchen. In alle Zwischenräume der Cluster aus der vorherigen Reihe häkelt ihr drei Stäbchen. Die einzelnen Cluster werden jeweils durch eine Luftmasche „getrennt“ wie bei einem Granny Square. In die Spitze häkelt ihr stets drei Stäbchen, drei Luftmaschen, drei Stäbchen. Und immer so weiter … dann wird aus dem kleinen Dreieck am Anfang ein immer größeres und schließlich ein ganzes Tuch. Schaut mal hier:

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Farbwechsel
Wer die Farben wechseln möchte, sollte dies am Ende einer Reihe machen. Neue Farbe einhäkeln und weiter geht’s. Die Fäden entweder mitführen oder am Ende mit einer Nähnadel vernähen. (Bei Bedarf einer genaueren Erklärung schreibt mir gern.)
Ich habe hier bei meinem Dreieckstuch die Wolle Extra Merino von Schachenmayr in den Farben rubin (00031), weinrot (0039) und orange (0034) verwendet. Abwechselnd häkele ich zwei Reihen weinrot, eine rubin, zwei weinrot, eine orange, zwei weinrot, eine rubin, …

Zum Schluss
Wenn euer Dreieckstuch die gewünschte Größe erreicht hat, einmal um das ganze Tuch herumhäkeln und nach Belieben eine Borte ergänzen. Natürlich könnt ihr euer fertiges Tuch auch mit kleinen Bommeln, Fransen oder ähnlichem verschönern.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Nachhäkeln. Bei Fragen könnt ihr mir gerne schreiben. Ansonsten würde ich mich auch freuen, wenn ich ein paar von euren Werken sehen könnte?!

Einen schönen Creadienstag wünscht
Eure Mona

Verlinkt bei: Creadienstag und Häkelliebe

Edit: Ich wollte noch erwähnen, dass ich beim Stöbbern im Internet gesehen habe, dass es einige Dreieckstücher gibt, die nur mit einer Luftmasche an der Spitze auskommen. Ich kann gerade nicht sagen, was besser ist. Vielleicht probiert ihr einfach aus, was euch besser gefällt.

Die schnellste Hochzeitskarte der Welt – DIY

Heute gibt es mal was ganz anderes für euch. Bisher kennt ihr mich eher häkelnd, häufiger fotografierend und hin und wieder nähend. Aber man soll seinen Lesern auch Abwechslung bieten, deshalb heute eine Glückwunschkarte zum Nachmachen.

Zu Ostern hatte ich bereits Verwandte und Freunde mit selbstentworfenen Grußkarten versorgt. Diesmal sollte es eine kleine Aufmerksamkeit für eine Spielplatz-Bekanntschaft sein. (Die erzählten so ganz nebenbei – quasi zwischen Rutsche und Wippe – dass sie am kommenden Wochenende heiraten würden.) Kurz überlegt und schon kam mir die Idee für die wahrscheinlich schnellste Hochzeitskarte der Welt.

Zum Nachmachen braucht ihr:
– Mala Stempel-Stifte vom Möbelschweden
– einen Fineliner
– eine blanko Grußkarte in der Farbe eurer Wahl (bei mir creme)

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Auf der linken Seite der Grußkarte habe ich mit dem Mala-Stempelstift zwei kleine Herzen leicht versetzt gestempelt. Anschließend mit dem Fineliner zwei verschlungene Linien an die Herzen malen und voilà! Fertig ist die wohl schnellste Hochzeits-Glückwunsch-Karte der Welt. Dauert ungefähr 2 Minuten und sieht wirklich niedlich aus, oder? Anschließend noch den gewünschten Text ergänzen (bei mir etwas ungeübt, das könnt ihr sicher viel besser).

Zur Karte dazu gab es eine Packung Ahoj Brause-Herzen, damit es in der Ehe immer schön prickelt 😉 Beides, Karte und Brause-Herzen, kamen beim Paar übrigens gut an.

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So, die schnellste Hochzeitskarte der Welt rast jetzt zum Creadienstag,

Einen schönen Tag wünscht
Eure Mona

Eine Häkelbrosche herstellen – DIY

Es herbstet nun schon eine kleine Weile sowohl in der Natur als auch auf verschiedenen Blogs. Letzten Freitag konnte ich meine erste eigene Linkparty – den Herbstzauber – erfolgreich eröffnen und freute mich gleich über die ersten BesucherInnen und ihre herbstlichen Ideen und Projekte.

Heute möchte ich mich in die illustre Runde des Herbstzaubers einreihen und zeige euch meine aktuelles Herbstprojekt auf der Häkelnadel: eine Herbstblüte. Sie soll künftig meine Jacke verschönern und mich erfreuen. Vielleicht habt ihr auch Lust auf eine solch herrliche Blüte? Dann hier mein Mini DIY.

Zum Nachmachen braucht ihr:
– etwas Wolle, gern auch einen Rest
– eine Häkelnadel (passend zur Angabe auf dem Etikett der Wolle)
– eine Nähnadel
– eine Sicherheitsnadel
– ein Stück Filz für die Rückseite der Brosche

Zeitaufwand: 30-45 Minuten (je nach Häkelerfahrung)

Schritt 1 – Die Blüte häkeln
Wolle und Häkelnadel zur Hand – auf die Plätze, fertig, los. Als erstes fertigt ihr nach der kostenlosen (englischen !) Anleitung von Daisy Cottage Designs eine lange Spirale in eurer Lieblingsfarbe an, aus der später die Blüte geformt wird. Dazu sollten die Begriffe feste Maschen, Luftmaschen und Stäbchen für euch keine Fremdwörter mehr sein. Ich persönlich finde die Anleitung leicht zu verstehen und auch für Anfänger gut geeignet.
Aus der Spirale formt ihr anschließend eine Blüte, in dem ihr die Spirale quasi aufwickelt und dann mit Nadel und Faden festnäht. Wer möchte kann die Spirale beim Festnähen auch mit kleinen Nadeln feststecken. Eure Blüte könnte dann so aussehen.

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Schritt 2 – Die Häkelblüte wird zur Brosche
Damit ihr die Blüte später an eurer Jacke befestigen könnt, schneidet ihr aus einem Stück Filz nun einen Kreis aus, der etwas kleiner ist als eure Blüte. Diesen Kreis näht ihr an der Rückseite der Blüte fest. Die Sicherheitsnadel ebenfalls am Filz festnähen und fertig!

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Die Größe der Blüte könnt ihr durch die verarbeitete Wolle variieren. Feine, dünne Wolle macht die Blüte kleiner. Wer mit einer dickeren Wolle häkelt, bekommt eine deutlich größere Brosche am Ende. Vielfältig sind natürlich auch die Farben, die ihr verwenden könnt.

Ich habe mir gleich noch eine zweite Brosche angefertigt.

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Euch einen schönen Crea-Dienstag,
Eure Mona

Verlinkt bei Creadienstag, Häkelliebe, Herbstzauber

Lavendelsäckchen DIY – Einen Nautilus häkeln

Obwohl der September gerade erst begonnen hat, färben sich die Blätter der Bäume schon bunt. Die letzten Tage waren zwar wieder etwas wärmer, aber lange wird es wohl nicht mehr dauern, bis der Spätsommer endgültig den Rückzug antritt. Zeit, langsam im Schrank nach den Jacken und Mänteln zu kramen. Manchmal erlebt man dabei eine unangenehme Überraschung, wenn kleine Untermieter es sich in den Wintersachen gemütlich gemacht haben. Um dem vorzubeugen, habe ich immer ein kleines Lavendelsäckchen im Kleiderschrank.

Dieses Jahr findet die Lavendelernte von der freundlichen Wollzeitmama Verwendung in neuen Lavendelsäckchen. Statt den üblichen Beuteln, die man aus kleinen Stoffresten ganz einfach nähen kann, hatte ich eine andere Idee. Ganz nach dem Motto „Hole dir den Sommer und den Strand in deinen Kleiderschrank!“ häkele ich mir kleine Nautilus-Lavendelsäckchen. Einen ersten Blick auf einen Nautilus gab es bereits am Freutag.

Zum Nachmachen braucht ihr:
– etwas Wolle, gern auch einen Rest (z.B. Catania in weiß, blau)
– eine Häkelnadel (passend zur Angabe auf dem Etikett der Wolle)
– eine Nähnadel
– eine Holzperle
– einen Teebeutel zum Selbstbefüllen (gibt es in Drogeriemärkten)
– etwa einen Teelöffel voll Lavendel, alternativ Lavendelöl

Schritt 1 – Den Nautilus häkeln
Wolle und Häkelnadel zur Hand und los geht es. Die bebilderte Anleitung für den Meeresbewohner findet ihr kostenlos bei Snovej. Die Anleitung ist auf englisch und erfordert Häkel-Kenntnisse zum magischen Ring, festen Maschen, halben Stäbchen, ganzen Stäbchen, doppelten Stäbchen und Dreifach-Stäbchen. Das erfordert etwas Übung, geht aber eigentlich ganz leicht. Wenn der Nautilus fertig ist, wählt ihr eine andere Farbe und häkelt entlang der Maschen. Euer fertiger Nautilus sieht nun so aus.

IMG_0403_01Von dem Nautilus fertigt ihr zwei Stück an und näht diese mit dem Überwendlingsstich zusammen. Lasst am Ende eine Öffnung zum Befüllen und vergesst nicht eine Luftmaschenkette als Anhänger. Sonst kann man den Nautilus nicht an einem Kleiderbügel befestigen. Den Anhänger könnt ihr auch noch mit einer Perle o.ä. verzieren – ganz nach Belieben.

Schritt 2 – Das Säckchen befüllen
Nun nehmt ihr den Teebeutel und befüllt ihn vorsichtig mit dem Lavendel. (Wer keinen frischen Lavendel hat, kann vielleicht auch einen Wattebausch mit Lavendelöl beträufeln.) Den Teebeutel wickelt ihr zusammen und steckt ihn in die zusammengenähten Hälften des Nautilus.

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Fast geschafft.

Schritt 3 – Öffnung schließen
Zu guter letzt fehlt nur noch das Verschließen der Öffnung. Den restlichen Faden vernähen.  Fertig ist das etwas andere Lavendelsäckchen! Tadah:IMG_0414_01

Ich finde den kleinen Nautilus schick und freue mich, ihn nun in meinem Kleiderschrank als Motten-Abwehr zu deponieren. Obwohl es schon schade ist, dass ihn dort niemand sieht, oder?

Und schließlich noch eine Ankündigung in eigener Sache. Bald möchte ich eine eigene (Link-)Party veranstalten und ihr seid alle herzlich eingeladen! Das Motto der Party:
P1110358Ihr könnt also schon mal eure Häkelnadeln, Stricknadeln, Nähmaschinen, Schere und und und … heraussuchen und Ideen sammeln. Die bunten Blätter finde ich ganz inspirierend.

Vorerst wünsche ich euch einen schönen Crea-Dienstag und mit viel Häkelliebe und maritimen Flair.
Eure Mona

P.S. Ein großes Dankeschön wollte ich noch loswerden für die lieben Genesungswünsche vom letzten Freitag. Ich habe mich sehr gefreut und ganz besonders über die „Vitamin-Post“ von der lieben Karo, aber dazu vielleicht später mehr 😉