Schlagwort-Archive: Creadienstag

Windeltasche mit Namen

Bevor auch der März ohne ein Lebenszeichen von mir vergeht, heute ganz kurz und schmerzlos ein Ergebnis aus meinem Arbeits- Nähzimmer.

IMG_1258_01
Eine Windeltasche Leni nach der Anleitung von Cajalinka. Viele Bilder, viele Möglichkeiten, prima Anleitung.

Meine „Ocean friends“ – Variante für eine kleine Dame von der Küste ist mit Feuchttücher-Tasche  auf der einen Seite und diversen kleinen Fächern auf der anderen Seite.

IMG_1251_01IMG_1262_01

Am oberen Ende – wie immer – eine Schlaufe zum einfachen Tragen. (Als Mutti mit Tragling kann man nie genug Hände haben.)  Zum Verschließen dient ein KamSnap. Die Lasche hat sich beim Zusammenstecken irgendwie versteckt und war dann plötzlich beim Wenden gar nicht fest. Freches Ding. Als besonderes Extra habe ich den Namen der neuen Erdenbürgerin mit kleinen Buchstaben an der unteren Ecke befestigt.

IMG_1255_01IMG_1264_01

Weitere Beispiele für Windeltaschen folgen, denn hier ist grad der große Babyboom ausgebrochen. Als nächstes will ich dann den Klick-Verschluss mal ausprobieren. (Wenn alle dann mal gesund sind und der Alltag einkehrt.)

In diesem Sinne denkt dran, schön viel Vitamine zu naschen. Das fördert auch die Kreativität.
Eure Mona

Kleine Geschenke

IMG_0565_01
Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. So sagt man. Einer lieben Freundin war ich zu besonderem Dank verpflichtet, weil sie für mich ihre Kamera zur Hand nahm und ein erstes „halbprofessionelles“ Fotoshooting wagte. Mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden – trotz unbegründeter Unsicherheit der Fotografin.

Als kleinen Dank habe ich genähte Geschenke zum Tausch angeboten. Nach einem kurzen Austausch über mögliche Stoffe, folgte für mich ein Nachmittag am Nähtisch. Das Ergebnis nun hier:

 

IMG_0542_01Zwei Beanie-Mützen für kühlere Tage.
Eine für große Trotzköpfchen und eine für kleine (eventuell auch eine Puppe). Genäht aus dem einem grünen Jersey-Stoff mit kleinen Füchsen von Butinette. Als Bündchen habe ich bei beiden Mützen einen einfachen grasgrünen Jersey-Stoff verwendet.

 

IMG_0551_01
Passend dazu gab es ein T-Shirt. Aus  dem Schnitt von Madame Jordan, den ich von der Passform angenehmer finde, als den Schnitt von Klimperklein. Hier gab es an den Armen und am Halsausschnitt gelben Bündchen-Stoff. Damit das T-Shirt nicht nur rumschlabbert, habe ich am unteren Ende ein Bündchen aus dem Fuchsstoff genäht.

Für die Mama gab es ein kleines Pflege-Etikett mit den Pflegehinweisen für die Stoffe, damit die Freude über das Set bei allen anhält.

IMG_0561_01IMG_0563_01

Das Nähen ging recht schnell von der Hand, denn den Schnitt von Madame Jordan habe ich nicht zum ersten Mal verwendet. Auch die Mützen erfordern mittlerweile deutlich weniger Zeit und Nerven als die ersten Modelle.

IMG_0557_01

Noch ein letzter, zufriedener Blick auf das Shirt bevor ich mich zum Crea-Dienstag aufmache.

Eine schöne Woche wünscht,
Eure Mona

Monstermäßige Wickeltasche

Am liebsten beschenke ich Babys und Jung-Eltern. Da werde ich langsam wie eine alte Frau, die ganz begeistert in den Kinderwagen schaut und froh jauchzt: „Oh, wie süß!“ Bevor das Lieblingskind da war, hielt ich ehrlich gesagt auf Babys lieber einigen Sicherheitsabstand. (Vielleicht war es ja die Vorstellung, dass ich sie zu leicht kaputt machen könnte.) Das ist aber, wie gesagt, Vergangenheit.

Umso erfreuter bin ich, wenn sich Nachwuchs im Freudes- und Bekanntenkreis ankündigt. So auch im vergangenen Oktober. Mit etwas einiger Verspätung konnte ich im Dezember endlich mein Willkommens-Geschenk übergeben. Es war eine monstermäßige Überraschung, nämlich eine monstermäßige Wickeltasche.
IMG_0852_01Meine zweite Windeltasche, die ich nach der Anleitung von O’Malley angefertigt habe, ist mit  dem witzigen Halloween-Stoff mal was ganz anderes. Innen hüten die Eule und der kleine Geist die Windeln und Feuchttücher. Draußen begrüßt der freundliche Frankenstein Mama und das Mini-Monster (Baby).
Als Beschäftigung und Ablenkung für das Baby beim Wickeln habe ich noch eine kleine Mini-Klingel in Katzenform innen an die Tragelasche angehängt.

IMG_0858_01IMG_0886_01

Und mit einem farblich passenden Kam Snap ist alles gut verschlossen.

IMG_0881_01

Wenn ich mir die Fotos so ansehe, werde ich ganz fröhlich wegen dem freundlich lächelnden Monster.
Das Nähen der Tasche ging mir beim zweiten Mal auch schon wesentlich schneller von der Hand (auch wenn ich immer noch ganz schön grübeln muss, wenn ich die Stofflagen aufeinander schichte, ob nun alles in der richtigen Reihenfolge liegt).

Das war es auch schon für heute. Monstermäßige Grüße an diesem Creadienstag,
Eure Mona

 

Eine Zuckerstange häkeln – Last Minute Baumschmuck

IMG_0888_01

Kaum zu glauben, aber morgen ist schon Weihnachten!! Uaaahh. Alle, die ihre Liste mit Geschenken noch immer nicht abgearbeitet haben, steht spätestens heute der Angstschweiß auf der Stirn.
Kaufhäuser, Spielwarenläden und Supermärkte betrete ich ab sofort nur noch im äußersten Notfall. Dort regieren die verzweifelten Vor-Weihnachtswütigen, die in Panik ihre letzten Besorgungen erledigen.

Wohl dem, der seine Geschenke schon besorgt und sorgfältig eingepackt hat. Der/die kann nun entspannt dem Fest der Liebe entgegenschauen.

Da ich nicht mehr durch den Supermarkt flitze, zeige ich euch heute eine Last-Minute Baumdeko: eine gehäkelte Zuckerstange. (Popcorn fand ich dann doch zu Amerikanisch.) Die Anleitung stammt von Yarnspiration und ist wirklich super-einfach. 40 Luftmaschen als eine Kette häkeln und dann nur noch fleißig drei Stäbchen in jeweils eine Masche.IMG_0892_01
Die entstandenen Farb-Schlangen (vorzugsweise natürlich in rot und weiß) umeinander wickeln. Für die nötige Form habe ich einen Pfeifenreiniger mit eingewickelt. Zum Schluss fehlt noch eine Schlaufe aus Garn als Anhänger für den Weihnachtsbaum.

So, nun hoffe ich, dass ihr ganz entspannt euren Weihnachtsbaum schmückt, die Geschenke einpackt und aus dem Fenster still lächelnd die Leute beobachtet, die noch verzweifelt ihre Einkaufstüten tragen.

Ich wünsche euch allen ein tolles Weihnachtsfest, einen Berg Geschenke und leckeres Essen. Bis ganz bald, eure Mona

P.S. Verlinkt beim Creadienstag.

Ein Dreieckstuch häkeln – DIY

Nun ist er endgültig da der Herbst und mit ihm scheinbar im Doppelpack der Winter. In den letzten Tage fand ich es mitunter so kalt, dass ich schon meine Winterjacke aus dem Schrank geholt habe. Als passendes Accessoire für die Jacke beschloss ich mir ein Dreieckstuch zu häkeln. Damit ihr mindestens genauso gut gewärmt durch den Winter kommt, gibt es heute hier eine Anleitung für ein gehäkeltes Dreieckstuch.

IMG_0003_01

Zum Nachmachen braucht ihr:
1. Wolle
Wenn ihr Häkelanfänger seid, empfehle ich ein großes einfarbiges Knäuel (am bestens mit Farbverlauf). Alle, die schon über etwas Häkelerfahrung verfügen, können sich gern mehrere Farben besorgen und diese kombinieren.
2. Eine Häkelnadel
Diese sollte zu eurer Wolle passen. Die Angabe dazu findet ihr auf dem Etikett der Wolle.
3. Eine kleine Handarbeitsschere
4. Eine Wollnadel zum Vernähen der Fäden (insbesondere, wenn ihr die Farben wechselt)

Zeitaufwand: Je nach Häkelerfahrung und Farbwahl etwa drei bis vier Abende.

Schritt 1
Als erstes beginnt ihr mit einer Anfangsschlaufe. Dazu mit dem Faden eine Schlaufe bilden und dadurch erneut den Faden mit der Häkelnadel ziehen. Nun befindet sich auf der Häkelnadel eine Schlaufe, in die ihr eine kleine Reihe von fünf Luftmaschen häkelt.
Luftmaschen entstehen, wenn ihr durch die Anfangsmasche mit der Häkelnadel immer wieder den Faden zieht bzw. den Faden holt.

IMG_0024_01IMG_0026_01IMG_0027_01IMG_0032_01

Wenn ihr fünf Luftmaschen gehäkelt habt, stecht ihr mit der Häkelnadel in die erste Luftmasche am Anfang eurer kleinen Reihe und häkelt eine Kettmasche. Das heißt, ihr holt den Faden durch die zwei Schlingen auf der Häkelnadel. (Nämlich die erste Luftmasche der Reihe und die zweite Schlinge auf der Häkelnadel.)
IMG_0037_01
Schritt 2
Nun häkelt ihr wieder vier Luftmaschen (die ersetzen das erste Stäbchen plus eine Luftmasche). Anschließend häkelt ihr in den Ring noch drei weitere Stäbchen. Dazu durch die Mitte des Ringes stechen und den Faden holen. (Wer Hilfe beim Stäbchen-Häkeln braucht, schaut bitte hier.) Nach den drei Stäbchen folgen drei Luftmaschen, die bilden eine Ecke des Dreiecks. Anschließend noch einmal drei Stäbchen in den Ring häkeln. Ihr schließt die erste Runde mit einer Luftmasche und einem weiteren Stäbchen. Am Ende sollte euer Häkelwerk so aussehen wie Bild vier unten rechts.

IMG_0042_01IMG_0049_01IMG_0053_01IMG_0059_01

Schritt 3
Nun wendet ihr die Häkelarbeit, sodass der Faden hinter dem bisher Gehäkelten liegt. Die zweite Runde beginnt ihr wieder mit vier Luftmaschen und drei Stäbchen, die ihr in den Zwischenraum vom ersten und zweiten Stäbchen der letzten Reihe häkelt. Dann folgt eine Luftmasche. In die Spitze des kleinen Dreiecks häkelt ihr nun drei Stäbchen, drei Luftmaschen und drei Stäbchen (siehe Bild vier, unten rechts). Nach der Spitze wieder eine Luftmasche, drei Stäbchen, eine Luftmasche und ein Stäbchen in die Lücke zwischen dem ersten und dem zweiten Stäbchen der letzten Runde (wie zu Beginn).

IMG_0064_01IMG_0070_01IMG_0072_01IMG_0073_01

Am Ende der zweiten Runde sollte euer kleines Dreieck so aussehen. Vier Cluster von jeweils drei bzw. vier Stäbchen.

IMG_0074_01
Schritt 4, 5 …

Arbeit wenden und wieder vier Luftmaschen, drei Stäbchen, eine Luftmasche, drei Stäbchen. In alle Zwischenräume der Cluster aus der vorherigen Reihe häkelt ihr drei Stäbchen. Die einzelnen Cluster werden jeweils durch eine Luftmasche „getrennt“ wie bei einem Granny Square. In die Spitze häkelt ihr stets drei Stäbchen, drei Luftmaschen, drei Stäbchen. Und immer so weiter … dann wird aus dem kleinen Dreieck am Anfang ein immer größeres und schließlich ein ganzes Tuch. Schaut mal hier:

IMG_0083_01
Farbwechsel
Wer die Farben wechseln möchte, sollte dies am Ende einer Reihe machen. Neue Farbe einhäkeln und weiter geht’s. Die Fäden entweder mitführen oder am Ende mit einer Nähnadel vernähen. (Bei Bedarf einer genaueren Erklärung schreibt mir gern.)
Ich habe hier bei meinem Dreieckstuch die Wolle Extra Merino von Schachenmayr in den Farben rubin (00031), weinrot (0039) und orange (0034) verwendet. Abwechselnd häkele ich zwei Reihen weinrot, eine rubin, zwei weinrot, eine orange, zwei weinrot, eine rubin, …

Zum Schluss
Wenn euer Dreieckstuch die gewünschte Größe erreicht hat, einmal um das ganze Tuch herumhäkeln und nach Belieben eine Borte ergänzen. Natürlich könnt ihr euer fertiges Tuch auch mit kleinen Bommeln, Fransen oder ähnlichem verschönern.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Nachhäkeln. Bei Fragen könnt ihr mir gerne schreiben. Ansonsten würde ich mich auch freuen, wenn ich ein paar von euren Werken sehen könnte?!

Einen schönen Creadienstag wünscht
Eure Mona

Verlinkt bei: Creadienstag und Häkelliebe

Edit: Ich wollte noch erwähnen, dass ich beim Stöbbern im Internet gesehen habe, dass es einige Dreieckstücher gibt, die nur mit einer Luftmasche an der Spitze auskommen. Ich kann gerade nicht sagen, was besser ist. Vielleicht probiert ihr einfach aus, was euch besser gefällt.

Mützen-Duo für Zwillinge oder Häkelmütze²

Herbstzeit ist für mich definitiv Mützen-Zeit. Wenn es kälter wird und der erste Morgenfrost sich breit macht, verkrieche ich mich gern in (Häkel-)Schal und (Häkel-)Mütze, bevor ich vor die Tür stampfe.

Meine erste Häkelmütze in diesem Jahr hatte ich in meinem Beitrag Herbstmütze als Igelversteck euch schon kurz vorgestellt. Heute gibt es dazu eine kleine Fortsetzung, denn die erste Mütze hat schon bald Gesellschaft bekommen.

IMG_0536_01

Die beiden Mützen sind nämlich das Geburtstagsgeschenk für ein Zwillingspaar geworden. Meine Idee war es, eine eigene individuelle Mütze für jedes der Mädchen zu häkeln, aber trotzdem ihre besondere Verbundenheit zu zeigen.
Dazu wählte ich eine wärmende Merino-Wolle (von Schachenmayr) für zarte Kinderhaut und zwei harmonierende Farben: rot und orange. Die Mützen sind jeweils in einer Grundfarbe gehäkelt und erhielten dann einen abschließenden Rand in der jeweils anderen Farbe sowie eine kleine Stern-Applikation.

IMG_0549_01

Das Endergebnis stimmte mich sehr zufrieden, nachdem ich am Anfang der ersten Mütze fast verzweifelt wäre beim Häkeln und Auftrennen. Einzig die Größe der einen Mütze muss ich noch einmal korrigieren. Was für ein Glück, dass man Gehäkeltes einfach wieder auftrennen und neu arbeiten kann!

Das war es schon für den heutigen Crea-Dienstag.

Einen schönen Herbst-Mützen-Tag wünscht
Eure Mona

Windeltasche zum Verschenken – Sinnvolle Geschenke für Babies und ihre Eltern

Nach der so rasant erfolgreichen Karte für eine Hochzeit von letzter Woche geht es heute thematisch gleich weiter. Nach der Hochzeit kommt nämlich oft der erste Nachwuchs.

Nachwuchs bedeutet oft Geschenke. Diese sollten jedoch möglichst nützlich und sinnvoll sein. Wer will schon den fünften Teddy schenken oder die dritte Spieluhr? Auch Schnuller oder Fläschchen kann ich als bereits erprobte Ex-Stillmutti nicht ohne schlechtes Gewissen verschenken. Normalerweise sind es dann Häkeldecken, die ich als Willkommengruß für neue ErdenbürgerInnen anfertige. Diese brauchen aber viel Zeit und eignen sich weniger als Last Minute Geschenke. Heute stelle ich euch daher eine weniger zeitaufwendige Geschenk-Idee vor: ein Windelutensilo.

P1140266_01

Anleitung: Dieses Windelutensilo entstand nach der Anleitung von O`Malley, die gibt es in einer Standardvariante oder mit einer Öffnung für Feuchttücher.
Verwendeter Stoff: Den Baumwollstoff mit den niedlichen Elefanten in braun-colour gibt es bei Butinette.
Weitere Materialien: Nähgarn, Stecknadeln, Vlies zum Verstärken der Stoffe, einen Haargummi, Kam Snaps
Schwierigkeitsgrad: leicht (gut für AnfängerInnen)

Die Anleitung von O`Malley ist insgesamt gut verständlich, erfordert aber etwas Nähkenntnisse oder etwas Zeit, um die einzelnen Schritte nachzuarbeiten. Weil ich gleich beim ersten Versuch mutig sein wollte, habe ich im Inneren noch eine kleine Tasche für Cremes und Tübchen ergänzt.
P1140273_01P1140277_01

Da man mit Kind erfahrungsgemäß mindestens drei Arme braucht, gab es für das einfache Tragen der Tasche den Haargummi, der oben mittig mit eingenäht wird. Alternativ könnte man daran ein Glöckchen oder ein anderes Spielzeug für das Kind beim Wickeln befestigen.
P1140287_01Zum Verschließen der Tasche dient die Lasche, an der ganz zum Schluss Kam Snaps (Druckknöpfe) befestigt werden. Diese waren bei mir farblich passend in einem schönen braun. Ein ganzes Set der praktischen Druckknöpfe für Halstücher, Taschen u.ä. gibt es beispielsweise hier.
Die Kam Snaps befestigt ihr am besten, wenn die Tasche schon mit Feuchttüchern befüllt ist, sonst kann man sich leicht bei der Dicke der Tasche verschätzen.

Für die Windeltasche (inkl. Zuschneiden und Nähen) habe ich eine Mittagspause vom Lieblingskind gebraucht (ca 1,5 Stunden). Am Ende war ich ganz stolz, dass mir die Tasche gleich beim ersten Versuch so gut gelungen ist.

Was verschenkt ihr am liebsten an Babies und ihre Eltern?

Ich wünsche euch einen schönen Creadienstag,
Eure Mona

Die schnellste Hochzeitskarte der Welt – DIY

Heute gibt es mal was ganz anderes für euch. Bisher kennt ihr mich eher häkelnd, häufiger fotografierend und hin und wieder nähend. Aber man soll seinen Lesern auch Abwechslung bieten, deshalb heute eine Glückwunschkarte zum Nachmachen.

Zu Ostern hatte ich bereits Verwandte und Freunde mit selbstentworfenen Grußkarten versorgt. Diesmal sollte es eine kleine Aufmerksamkeit für eine Spielplatz-Bekanntschaft sein. (Die erzählten so ganz nebenbei – quasi zwischen Rutsche und Wippe – dass sie am kommenden Wochenende heiraten würden.) Kurz überlegt und schon kam mir die Idee für die wahrscheinlich schnellste Hochzeitskarte der Welt.

Zum Nachmachen braucht ihr:
– Mala Stempel-Stifte vom Möbelschweden
– einen Fineliner
– eine blanko Grußkarte in der Farbe eurer Wahl (bei mir creme)

IMG_0306_01

Auf der linken Seite der Grußkarte habe ich mit dem Mala-Stempelstift zwei kleine Herzen leicht versetzt gestempelt. Anschließend mit dem Fineliner zwei verschlungene Linien an die Herzen malen und voilà! Fertig ist die wohl schnellste Hochzeits-Glückwunsch-Karte der Welt. Dauert ungefähr 2 Minuten und sieht wirklich niedlich aus, oder? Anschließend noch den gewünschten Text ergänzen (bei mir etwas ungeübt, das könnt ihr sicher viel besser).

Zur Karte dazu gab es eine Packung Ahoj Brause-Herzen, damit es in der Ehe immer schön prickelt 😉 Beides, Karte und Brause-Herzen, kamen beim Paar übrigens gut an.

IMG_0309_01

So, die schnellste Hochzeitskarte der Welt rast jetzt zum Creadienstag,

Einen schönen Tag wünscht
Eure Mona

Herbstmütze als Igelversteck

Im Moment ist bei mir öfter mal der Wurm drin. Zuerst die fiese Erkältung, dann ein gemeiner Autodieb, letzte Woche die streikende Technik und zwischendrin das Ribbelmonster.

Das hat es sich hier bei mir gemütlich gemacht und schaut mir freudestrahlend dabei zu, wie ich eine Häkelmütze/ Beanie zum wiederholten Male auftrenne. Erst kein flacher Boden, dann die falsche Maschenanzahl, immer wieder verzählt und nochmal von vorn. Wäre alles nicht so schlimm, müsste die Mütze nicht bis zum Wochenende für eine junge Dame fertig sein.
Da bin ich froh, dass es gerade wieder ganz gut läuft. Schaut selbst:

IMG_0452_01IMG_0453_01

Der kleine Igel im Hintergrund fand die gehäkelte Mütze so schick, dass er gleich darin sein Winterquartier beziehen wollte, obwohl sie noch gar nicht richtig fertig ist. Es fehlen weitere Reihen und am Ende soll eine Häkelapplikation die Mütze verschönern. Bis zum Wochenende könnte das knapp werden. Daumen drücken ist daher ausdrücklich erwünscht.

IMG_0469_01Eine große Hilfe beim Häkeln war – trotz Namen – die Seite vom Ribbelmonster. Dort findet ihr jede Menge Informationen zum Thema Häkelmützen und zahlreiche Anleitungen. Die Seite hat mir schon bei meiner ersten Beanie geholfen, obwohl es damals irgendwie schneller ging.

Sollte es mit der Mütze nicht mehr klappen, habe ich schon einen Plan B.

IMG_0478_01Dann wird aus der Häkelmütze eben ein Häkelkorb. PAH!

Bleibt zu hoffen, dass weder der Wurm noch das Ribbelmonster bei mir überwintern wollen. Habt ihr noch einen guten Abwehr-Tipp?

Euch einen tollen Creadienstag,
Eure Mona

P.S. Weitere tolle Herbstmützen gibt es auch beim Goldkindelein in meiner Herbstzauber-Linkparty.

Verlinkt bei: Creadienstag, Häkelliebe

 

Mein Hut, der hat ’nen Anker, ’nen Anker hat mein Hut, …

Heute gibt es ein schnelles Aufhübsches der Sommermütze vom Lieblingskind. Der schicke, blaue Hut aus Jeansstoff stammt von „M&H“ und ist somit zumindest im Kindergarten potentielles Verwechslungsopfer. Daher musste eine kleine individuelle Note her, damit jeder weiß, wem’s gehört.

IMG_0206_01
Vor der Verwandlung sah das gute Stück noch relativ unspektakulär aus. Eben ein Sommerhut. (Die Schnüre zum Festbinden habe ich schon vor einer ganzen Weile einfach abgeschnitten, weil die in unserer Kita eigentlich nicht erlaubt sind.)

 

IMG_0231_01Bereits seit einiger Zeit liebäugelte ich mit einem Anker als nächstem Mini-Häkelversuch und wurde auch prompt im Netz fündig. Eine schöne (englische!) Anleitung fand ich bei Daisy Cottage Designs. Also rote Wolle rausgekramt, Häkelnadel gezückt und los ging es. Eins zwei fix, hatte ich die drei Teile, aus denen der Anker zusammengesetzt wird fertig.

Und dann hieß es nur noch:
IMG_0236_01 Die drei Teile habe ich mit Stecknadeln fixiert und anschließend mit rotem Garn an der Mütze festgenäht. Dabei habe ich gleich einen aufgestickten Steinbock überdeckt, von dem ich sowieso nie so richtig verstand, warum er auf der Mütze war. Das ging wirklich easy peasy. Das Ergebnis finde ich ebenfalls äußerst erfreulich.

 

So kann sich das Lieblingskind auf jeder Beachparty blicken lassen und gleichzeitig besteht kaum noch Verwechslungsgefahr im Kindergarten.

Mein Fazit:
– tolle bebilderte und leicht verständliche Anleitung
– schickes maritimes Motiv für verschiedene Häkelarbeiten
– wenig Zeitaufwand und wenig Material (hier: Catania von Schachenmayr) für ein tolles Ergebnis
= 100 % empfehlenswert.

Sommerliche Grüße an diesem Creadienstag und Lotta Pepermint,
Eure Mona