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Mobile DIY – Teil 1

Immer wenn Freunde von mir Nachwuchs erwarten, ist das für mich der wohl schönste Anlass, die Häkelnadel zu zücken. Oft werden kleine Erdenbürger/innen von mir mit einer kuscheligen Häkeldecke begrüßt. Einige davon habe ich euch schon in „Babydecke Teil 1“ und „Babydecke Teil 2“ vorgestellt. Was aber tun, wenn die Mutti schon einige Decken für Babys hat (weil es beispielsweise bereits ein Brüderchen oder Schwesterchen gibt). Vor diesem Problem stand ich vor einer Weile und *grübel, grübel* hatte dann eine zündende Idee. Es sollte nicht ein Teddy oder Kuscheltuch sein, nein, ein Mobile! Ein Mobile mit vielen kleinen entzückenden Blüten und Blättern, die an grünen Blätterranken tanzen. Die Idee gefiel mir so gut, dass ich beschlossen habe, diese mit euch zu teilen.

Ihr braucht zum Nachmachen:

Frühlingswolle 2Wolle: z.B. Cotton Time von Schachenmayr (100% Baumwolle, 50g, 88m Lauflänge) in den von euch gewünschten Farben (bei mir cremeweiß, rosa und pistazie)
Benötigte Menge: etwa 1 Knäul pro Farbe
Benötigte Häkelnadel: Größe 3,5 – 4,5 Verwendete Maschen: feste Maschen, halbe Stäbchen, ganze Stäbchen
Weitere Materialien:
einen Metall-Ring mit einem Durchmesser von 20 cm, Nähnadel und Nähgarn, Maschenmarkierer, ggf. Knöpfe, Perlen, Glöckchen
Arbeitszeit: ca 10-12 Stunden
Schwierigkeitsgrad: einfach bis mittel (je nach Auswahl der Blüten)

 

1. Der Metall-Ring

Metall-RingAls erstes umwickelt ihr den Metall-Ring mit einem Garn eurer Wahl. Ich habe mich hier für ein pastelliges Lindgrün entschieden. Dabei habe ich den Anfang des Garns gleich „versteckt“, sodass er später nicht vernäht werden muss. (Außerdem konnte ich so eine unschöne Stelle am Ring gleich verdecken.)

Metall-Ring 2

 

Am Ende der Runde einen langen Faden lassen bzw. abschneiden und diesen mit einer Nähnadel unter das bereits Umwickelte herunterschieben.
Das erfordert etwas Geduld und ist ein wenig schwierig, aber nur Mut!
Fertig ist euer Ring, an dem ihr später die Fäden des Mobiles befestigt.

 

2.  Die Befestigung

LuftmaschenWeiter geht es mit einer lange Reihe von Luftmaschen in dergleichen Farbe, in der ich den Metall-Ring umwickelt habe. Je nach gewünschter Länge der „Ranken“ könnt ihr hier variieren. Bei mir sind es insgesamt 240 Luftmaschen geworden. Anschließend folgen zwei weitere Reihen von festen Maschen, sodass ein ca. 1 cm breiter Streifen entstand, an dem ihr später die Blüten und Blätter befestigt.

Ranken
Von diesen langen Luftmaschenreihen braucht ihr zwei Stück. In dem Bild sehr ihr schon die Maschenmarkieren. Diese habe ich benutzt, um erstmal die Hälfte der beiden Luftmaschenschlangen zu markieren.

 

Befestigung

An dieser Stelle legt ihr die beiden langen Reihen kreuzweise übereinander und näht sie mit Nadel und Faden zusammen. Anschließend legt ihr den Abstand zum Ring fest. Auch hier markiert ihr wieder (im gleichen Abstand damit es nicht schief wird) die entsprechende Masche an allen vier Ranken.

 

Festgenähte RankeDann näht ihr an der markierten Stelle den Ring fest. Achtet darauf, dass sich die Ranken nicht verdrehen. Außerdem solltet ihr auf den richtigen Abstand am Ring achten. Die Ranken müssen immer gegenüber liegen, sonst wird das Mobile später schief hängen.

 

 

3. Die Dekoration

BlütenNun ist das Grundgerüst des Mobiles schon fertig. Zeit, sich Gedanken über die Dekoration zu machen.
Wie ihr sehen könnt, fiel meine Wahl auf Blüten. Diese habe ich in verschiedenen Varianten mit den beiden Farben rosa und cremeweiß gehäkelt. Einige Blüten sind einfarbig, andere zweifarbig. Auch in der Größe der Blüten und der Anzahl der Blütenblätter könnt ihr variieren.

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Eine kurze Anleitung für eine einfache Blüte wäre z.B.:
– mit der Häkelnadel 4 Luftmaschen (Lm) anschlagen und mit 1 Kettmasche zu einem Ring schließen
– 1. Runde: in diesen Ring aus Lmn nun 10 feste Maschen (fM) häkeln.
– 
2. Runde: *in die erste Masche eine 1 fM, in die nächste Masche 1 hStb, 2 Stb, 1 hStb häkeln, das Ganze ab * viermal wiederholen. So müssten bei euch insgesamt 5 Blütenblätter entstehen. Die Runde schließt ihr mit einer Kettmasche in die 1. Masche vom Anfang. Den Faden großzügig abschneiden und durch die Schlinge ziehen. Fertig. Den Faden könnt ihr entweder in der Blüte vernähen oder gleich zum Befestigen am Mobile benutzen.

Eine doppelte Blüte findet ihr beispielsweise hier. Natürlich gibt es eine Vielzahl von Anleitungen im Netz und bei Youtube. Schaut euch einfach um und lasst euch inspirieren. Erlaubt ist, was gefällt.

Damit endet heute der erste Teil der Anleitung. In der nächsten Woche folgt Teil zwei. Ihr hättet also genügend Zeit euch bei Interesse alle nötigen Materialien zu besorgen und nächste Woche einfach mitzuhäkeln. Dann zeige ich euch das noch fehlende Blattwerk, wie ich die Blüten befestige und natürlich auch das Endprodukt. Ein wenig Spannung muss sein.

Euch allen einen schönen Creadienstag und natürlich noch eine tolle Woche.
Eure Mona

 

Die Häkeljacke ist fertig

Vor etwa zwei Wochen berichtete ich von einer niedlichen Häkeljacke mit dem Versprechen mehr Bilder über die Jacke und deren Entstehung zu schreiben und zu zeigen, wenn ich die Jacke fertig habe. Dieses Versprechen kann ich nun einlösen, denn wie ihr oben sehen könnt, ist es vollbracht. Deshalb: Tadah!

Die Jacke hat mir und meinem Blog einige liebe Kommentare beschert. Dafür schon einmal vielen Dank!

Für alle, die eine ähnliche Häkeljacke herstellen möchten, folgen hier meine Tipps.

Verwendete Wolle: Smc select Brioletto (60% Schurwolle, 40% Polyester, leider nur für die Handwäsche geeignet) in Beige
Benötigte Menge: etwa 1 1/2 Knäule für eine Jacke der Größe 74/80 (schätzungsweise)
Weitere Materialien: 4 Knöpfe
Benötigte Häkelnadeln: 7,0 sowie eine in 4,0
Verwendete Maschen: nur Stäbchenmaschen (die Pompom-Maschen aus der Anleitung haben wegen der Struktur der Wolle merkwürdig ausgesehen)
Anleitung: Kawaiiblythe

Entsprechend der Anleitung beginnt man mit einer Reihe aus Luftmaschen, in die man ab Reihe 2 Stäbchen in die einzelnen Maschen häkelt. Durch die Verdoppelung einzelner Maschen in den folgenden Runden (3.-7.) entsteht der halbrunde, obere Teil der Jacke.
In Reihe 8 arbeitet man durch die Auslassung von mehreren Maschen und das Zusammenhäkeln von einzelnen Maschen die Armausschnitte. Ab dieser Reihe verändert sich auch das Muster und man beginnt mit den Pompom-Maschen. Da die Wolle bei mir schon strukturiert war und die Pompoms gar nicht richtig zur Geltung kamen, habe ich einfach weiter Stäbchen gehäkelt. Die Jacke sollte nun schon als solche erkennbar sein.
Ab Reihe 9 geht es nur noch hin und her bis die Jacke, die gewünschte Länge erreicht hat.
Ich habe noch mit einer kleineren Häkelnadel (Größe 4,0) zum Abschluss die Kanten der Häkeljacke umhäkelt, damit sie nicht so labberig aussehen. Dabei arbeitete ich die Knopflöcher.
Dazu je nach Knopfgröße Maschen überspringen und stattdessen eine entsprechend lange Luftmaschenkette häkeln. Diese auf dem Rückweg noch einmal festigen, indem man in die Luftmaschenkette die entsprechenden Maschen (genauso viele wie in der Luftmaschenkette) häkelt.

Zu guter Letzt habe ich noch eine kleine Häkelblume hergestellt. Dazu findet man jede Menge Anleitungen im Internet z.B. hier oder hier.

Häkelblume

Die Blume kann man hier leider nicht so gut erkennen, weil die Blüte sich schlecht vom Hintergrund abhebt. Aber grundsätzlich gibt es hier keine Grenzen für eure Fantasie. Natürlich ginge es auch ohne die Blüte! Erlaubt ist, was gefällt.

Und hier noch einmal die fertig Jacke, die hoffentlich bald eine geeignete Trägerin findet.

Häkeljacke

Eure Fragen sind wie immer herzlich willkommen. Schließlich freue ich mich, wenn es bald viele kleine Häkeljacken auf euren Häkelnadeln gäbe.

Einen schönen Tag wünscht,
Eure Mona

Osterkarten selbst gemacht

Heute war es Zeit für die Einstimmung auf Ostern. Bisher sah es bei uns wegen akuten Zeitmangels noch wenig österlich aus. Nun gibt es einen Osterstrauß mit kleinen Ostereiern sowie ein wenig Deko drum herum. Der kleine Hoppel, oder wie das Lieblingskind sagen würde: „Poppel!“, hat es sich gleich neben der Vase bequem gemacht.

Osterstrauß

Zu Ostern gehören aber auch Karten an die Familie und liebe Freunde. Vor einiger Zeit hatte ich hier schon etwas Vorarbeit geleistet. Heute wollte ich das Projekt „Osterkarten“ zu Ende bringen, damit ich sie noch rechtzeitig zur Post bringen kann.

Für alle, die ihre Karten noch nicht fertig haben, gibt es hier noch etwas Anregung und Inspiration für eigene Karten. So geht’s:

Ihr braucht:
– blanko Karten (z.B. von der Goldenen Bohne)
– Washi bzw. Masking bzw. Deko-Tape
– Blumensamen
– eine Seite gestaltetes Papier vom Lieblingskind
– diverse (Bastel-)Vorlagen für Ostereier, Hasen o.ä.
– Osteranhänger z.B. aus Filz

Variante eins:
Osterkarte

Mein Favorit ist diese Variante.
Aus einem beliebigen Papier wird ein Ostermotiv wie beispielsweise dieser sitzende Hase ausgeschnitten und anschließend aufgeklebt. In der Karte ist noch genug Platz für einen Ostergruß.
Ich habe hier Papier verwendet, dass das Lieblingskind mit Fingerfarben „betupft“ hat.  Ist etwas aufwendiger und eine Riesensauerei, aber ich finde, es lohnt sich!

 

 

Variante zwei:

Osterkarte 2
Mit Washi/ Deko-Tape wird ein Ostermotiv „nachgearbeitet“. Ich habe dafür einfach Streifen für Streifen des Klebebandes auf dem Osterei angeordnet, bis keine freie Stelle mehr übrig war. Dann noch einen netten kleinen Spruch daneben, alles aufkleben, fertig!

 

Variante drei:
Osterkarte 3
Hier habe ich einen Osteranhänger aus Filz neben den Ostergruß geklebt. Der Empfänger bzw. die Empfängerin kann den Anhänger dann an dem eigenen Osterstrauß befestigen und im nächsten Jahr wiederverwenden. Also die besonders umweltfreundliche Variante.

 

Variante vier:
Osterkarte vier
Hier kommt noch eine etwas ungewöhnliche Idee, die ich im letzten Jahr hatte.
Blumensamen!
Einfach eine kleine Tüte mit Blumensamen (z.B. der Schmetterlingsgruß aus dem Bio-Laden oder Sonnenblumen) an der Karte befestigen. Fertig!
Auf dieser Karte hier fehlt noch die Deko mit Deko-Tape und auch der Osterspruch.

 

 

Je nachdem wie viel Zeit man hat, entsteht so eine nette, kleine Auswahl an Osterkarten für die Familie und Freunde.

Osterkarten

Die Ideen für die Osterkarten teile ich heute beim Creadienstag und bei Pamelopee und schau mich gleich noch ein wenig um, was bei den anderen Kreativen so kurz vor Ostern passiert.

Einen schönen Tag wünscht,
Eure Mona

Freutag .. ähm Freitag

Diese Woche gab es mehrere Gründe zur Freude und ich wollte diese gern mit euch teilen.

1. Gestern fanden diese Ranunkel ihren Weg in meinen Einkaufswagen. Ranunkel gehören zu meinen Lieblingsblumen und ich freue mich in jedem Frühjahr, diese knolligen Blüten in den Blumenläden wiederzusehen.
Ranunkel

2. Ich konnte endlich wieder nach zwei Wochen krank sein zum Sport gehen.

3. Einen Abend in dieser Woche widmete ich ganz der Häkelei gemeinsam mit der lieben Wollzeitmama.

4. Ich konnte eine Schuld einlösen, die schon lange auf meinem To-Do-Stapel lag. Die (zugegebenermaßen etwas lange) Erklärung folgt nun hier:

Kleine Granny Tasche

Diese niedliche kleine Tasche wechselte eigentlich schon im Dezember ihre Besitzerin. Sie war mein Geburtstagsgeschenk für die Wollzeitmama. (Nachzulesen hier.) Das Häkeln der kleinen Tasche im Granny Stripe Muster und das Nähen des Innenfutters gingen mir recht leicht von der Hand. Größeres Kopfzerbrechen dagegen bereitete mir der Verschluss. In jugendlichem Eifer hatte ich mich für die Reißverschluss-Variante entschieden. Allerdings stellte sich heraus, dass die Tasche für das professionelle Einnähen des Verschlusses mit der Nähmaschine zu klein war. Ich legte das Problem beiseite und in andere Hände: Ich ließ der neuen Besitzerin die Wahl: Knöpfe oder Reißverschluss. Sie entschied sich – natürlich – für den Reißverschluss. Seitdem lungerte die Tasche auf meinem Schreibtisch unter wachsenden Papierstapeln herum und immer, wenn ich einen Zipfel von ihr sah, glühte mein schlechtes Gewissen.

Der gemeinsame Häkelabend mit der Wollzeitmama (siehe Punkt 3) schien mir die perfekte Gelegenheit eine alte Schuld auszugleichen. Das Einnähen des Verschlusses von Hand gestaltete sich leichter als gedacht. Ich habe ihn einfach vorher mit Stecknadeln festgesteckt und mit einem möglichst dezenten, farblich passenden Garn festgenäht.

Im Größenwahn kam mir schließlich die Idee, noch eine Mini-Bommel am Reißverschluss zu befestigen. Das erledigte ich gleich heute mithilfe meiner kleinen Pompom-Maker von der Firma Clover.

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Die funktionieren so ähnlich wie die Papp-Variante, sind nur etwas luxuriöser. Man beginnt damit, dass man den Faden um die Plastikschienen wickelt und diese zusammen klappt.

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Dann schneidet man die vielen kleine Fäden durch und wickelt einen Faden in der Mitte um alles herum.

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Schließlich entfernt man nur noch die beiden Seitenteile des Pompom-Makers, bringt den Pompom mit der Schere nach Wunsch noch etwas in Form und fertig! Mein Pompom ist mit einem Durchmesser von 2 cm ziemlich klein, aber total niedlich.

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Der kleine Kerl hilft nun beim Öffnen und Schließen der Häkeltasche.

Hier ist das kleine Meisterwerk noch einmal in voller Schönheit (ich bin ganz schön stolz auf den Reißverschluss):

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So, ich hoffe, ihr hattet etwas Freude mit mir?!

Euch allen einen schönen Freutag ähm Freitag.
Eure Mona

P.S. Freude muss geteilt werden, deswegen ab damit zum Freutag und der Häkelliebe.

Basteln mit Kindern

Vor einiger Zeit habe ich in einer Bastelzeitschrift („Basteln mit Kindern“) eine nette Deko-Idee für das Frühjahr und insbesondere Ostern gesehen. Es war eine Art Aufsteller in Hühnchen-Form, der mit lauter kleinen Punkten versehen war. Ich muss gestehen, dass ich die Anleitung nur kurz überflogen habe und dann die Zeitschrift wieder zurück gelegt habe. Die Idee aber blieb in meinem Kopf und entwickelte sich weiter – ja machte geradezu Purzelbäume und beflügelte meine Fantasie. Ein Osterei mit kleinen Punkten, ein kleiner Hase mit kleinen Punkten – eine Oster-Grußkarte mit kleinen Punkten!

Also beschloss ich an meinen freien Tagen mit Mr. T die Idee aus der Zeitschrift zu verwirklichen. Als Materialien besorgte ich:
– einen Malblock wahlweise auch Karton
– Fingerfarben
– eine Malunterlage
– ein altes T-Shirt oder eine Malschürze für den Zwerg (heißt das so in Fachkreisen?!)
– eine Küchenrolle oder feuchte Tücher
– etwas Geduld …
Später braucht man dann noch eine Schere, farbige Grußkarten und Klebstoff.

Ein kleines Set Fingerfarben habe ich spontan in einem größeren Rossmann für 6,99 Euro erstanden. Es sind die drei Grundfarben gelb, rot und blau sowie grün darin. Für den Anfang meiner Meinung nach völlig ausreichend.

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Für diejenigen, die nun immer noch Fragezeichen in den Gesichtern haben, folgt hier die Anleitung.

Los geht’s:
Mit den Fingerfarben macht man bzw. das Kind mit seinen Fingern/Fingerkuppen viele kleine Punkte auf ein Blatt Papier. In verschiedenen Farben und Größen – einfach bunt durcheinander. Das fällt Kindern meist nicht besonders schwer. Mir auch nicht.

nur Hand und Punkte

Dann alles trocknen lassen. Anschließend aus dem bunt bedruckten Bild die gewünschte Form mit einer Schere ausschneiden z.B. ein Osterei, ein Hase, ein Huhn, ein Herz (zum Valentinstag) … Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Wer nicht gut zeichnen kann, findet jede Menge Vorlagen, die man auch als Schablone verwenden kann, bei Google. Einfach z.B. „Vorlage Ostern“ eingeben und bei den Bildern schauen, was einem gefällt.

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Die ausgeschnittene Vorlage nun auf eine Grußkarte legen, vielleicht ein bisschen rumprobieren, bis das Ergebnis überzeugt und mit dem Klebstoff festkleben. Tadah. Fertig ist die selbstgemachte individuelle Oster-Grußkarte, über die sich Oma und Opa (andere natürlich auch) sicher riesig freuen.

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Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden! Nun könnte man weiter herumexperimentieren beispielsweise mit Washi Tape oder einfach mit Buntstiften.

Würde mich über Bilder von euren Kunstwerken freuen.

Einen schönen Abend.

How to – Stäbchen häkeln

Wie ihr im Beitragsbild sehen könnt, macht das Projekt Kissenhülle weiter Fortschritte. Ich habe fleißig gehäkelt und bin nun in Reihe 37. Dreizehn Farben wurden bisher von mir verarbeitet. Mittlerweile misst die Kissenhülle ganze 25 cm, sodass bald das Ende erreicht ist. Nächsten Montag will ich die Marienkäfer-Knöpfe besorgen, damit ich das Kissen verschließen kann.

NachmessenBeim Arbeiten an der Hülle kam mir die Idee, eine erste eigene Anleitung bzw. ein erstes Tutorial zu erstellen. Sicher gibt es schon viele und gute Anleitungen zum Thema Häkeln im Netz, aber ich möchte nicht immer nur auf andere verweisen, sondern es eben mal selbst ausprobieren.
In Anlehnung an mein aktuelles Projekt, die Kissenhülle, beschäftigt sich mein erstes DIY mit dem Stäbchen, einer Maschenart beim Häkeln. Das Grundmuster des Kissens ist nämlich das Granny Stripe Muster, dass aus Stäbchen besteht.
Also, los geht’s:

IMG_0322 Als erstes bilde ich einen Umschlag, in dem ich den Faden einmal um die Häkelnadel „wickel“.

IMG_0323 Dann steche ich mit der Nadel durch die nächste Masche und hole den Faden durch diese Masche, sodass ich nun drei Schlingen auf meiner Häkelnadel habe.

IMG_0325 Als nächstes hole ich erneut den Faden und ziehe ihn durch zwei der drei Schlingen hindurch.

IMG_0327 Habe ich das getan, sind wieder zwei Schlingen auf der Nadel.

IMG_0328 Nun hole ich ein letztes Mal den Faden und ziehe ihn zum Abschluss durch beide Schlingen hindurch.

IMG_0329 Damit ist das Stäbchen fertig und ich kann erneut beginnen.

Verstanden? Ich hoffe, die Bilder und Beschreibungen sind so eindeutig, dass man alles gut versteht.
Es war gar nicht so einfach, mit einer Hand die Häkelarbeit zu halten und mit der anderen ordentliche Bilder zu machen. Bei Fragen stehe ich wie immer gern zu Verfügung.

Einen schönen Abend noch.