On the hook – Häkelnadeln

Wer gern häkelt, braucht sie ganz dringend. Es gibt sie in verschiedenen Stärken und Materialien. Die Häkelnadel.

Ich habe eigentlich gar nicht so viele Häkelnadeln. Zwei Häkelnadeln von Prym in der Stärke 3,0 und 4,0 sowie eine sehr preiswerte in schätzungweise 2,0 (leider gibt es auf der Nadel keine Angabe). Dazu eine Häkelnadel von Symfonie in der Stärke 3,5. Am liebsten arbeite ich mit den Nadeln von Prym. Die haben einen Soft-Griff, damit die Nadel nicht in der Hand rutscht. Im Gegensatz zur preiswerten Variante löst sich der Häkelhaken bei der Prym nicht vom Griff. Die Holz-Häkelnadel von Symfonie macht optisch viel her, hat mich aber in der Praxis nicht so recht überzeugt. Vielleicht lag es auch an der Wolle, aber ich hatte oft den Eindruck, dass der Faden nicht so gut über die Nadel gleitet, wie bei der Metall-Variante von Prym. Ich empfehle also Prym-Häkelnadeln.

Meine Handarbeitssachen bewahre ich alle in einem kleinen Etui auf, dass ich letztes Jahr geschenkt bekommen habe. Die Nadeln gucken zwar raus, aber ich finde das kleine Täschen einfach toll und sehr praktisch.

Darin befinden sich auch noch andere häkel-relevante Utensilien nämlich: ein Maschenmarkierer, eine kleine Schere und ein Maßband.

Die Stärke der Häkelnadel richtet sich übrigens nach der Angabe auf der Wolle. Das Etikett liefert euch viele nützliche Informationen. Bei wie viel Grad man die Wolle waschen kann, ob sie in den Trocker kann, ob und wie heiß man sie bügeln darf. Interessant sind auch die Angaben in der untersten Reihe (auf dem abgebildeten Etikett). Sie sagen euch, welche Stärke der Häkel- oder Stricknadel ihr verwenden sollt, wie viele Reihen und Maschen ihr für die Maschenprobe braucht und wie viel Wolle beispielsweise für einen Pullover benötigt wird. Außerdem befindet sich eine Nummer für die Farbe und eine Nummer für die Partie auf dem Etikett. Ihr solltet darauf achten, dass ihr genug Wolle von einer Partie für eine Häkelarbeit kauft, denn sonst kann es minimale Farbabweichungen geben, die man später erkennt.

Woll-Etikett

Ich bewahre oft die Banderole auf und hefte sie in mein Projekte-Buch. Dann gerät nicht so viel durcheinander. Wenn man eine Weile häkelt, hilft es, sich Farben aufzuschreiben mit jeweils einem Farbbeispiel. Das ist auch sinnvoll, wenn man ein mehrfarbiges Projekt planen möchte.

Projekt-Buch

So, nun noch einen schönen Abend und ein schönes Wochenende!

2 Gedanken zu „On the hook – Häkelnadeln

  1. Kreszentia

    Ein Projekte-Buch! Warum habe ich darüber nie nachgedacht, ich bin doch sonst so durchorganisiert?! Aber jetzt habe ich auch eines 😉 Danke für den Tipp.

    1. Mona Beitragsautor

      Liebe Kreszentia,

      schön, dass ich dich „inspiriert“ habe ;-).
      Würde mich freuen, dein Büchlein mal bei Gelegenheit zu sehen.
      Ist wirklich sehr praktisch.

      LG, Mona

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