Ein Windlicht basteln – DIY

In der Adventszeit erhellen vielen Lichter am Abend die Fenster: dezenten Sterne, blinkende Schneemänner, Renntiere oder ganze Teppichen von Lichterketten. Innen sind es oft eher die Kerzen am Adventskranz, die für stimmungsvolles Licht sorgen.

Ich selbst bin ein großer Fan von Kerzen besonders im Winter. Sie vermitteln Wärme und Gemütlichkeit. Klar, dass ich auch von Windlichtern begeistert bin. Deshalb gibt es heute hier die Anleitung für ein gefaltetes Windlicht.IMG_0781_01

Ihr braucht dazu:
– einen Bogen Transparentpapier aus dem Bastelbedarf
– eine Schere
– ein Lineal
– Klebstoff
– ein Teelicht

Zeitaufwand: 30 Minuten

Dann kann es auch schon losgehen.

1. Aus dem Transparentpapier ein A4 großes Stück Papier ausschneiden. (Dabei ggf. auf den Verlauf des Musters achten.)

2. Am oberen Rand und an der Seite einen schmallen Streifen (ca 0,5 bis 1 cm) nach „innen“ umschlagen.

3. Das A4 Blatt zunächst waagerecht und anschließend senkrecht falten. Am Ende sollte euer Papier in 16 Quadrate unterteilt sein.

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4. Nun in der Diagonalen falten. Dabei verbindet ihr quasi die gegenüberliegenden Ecken eines Quadrates. Erst von der einen, dann von der anderen Seite.

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5. An der unteren Seite (dort, wo ihr nicht umgeschlagen habt) mit der Schere dreimal einschneiden.

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6. Den Umschlag am oberen Rand festkleben. An der Seite dient der Umschlag zum Schließen des Quaders bzw. Windlichtes.

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7. An der unteren Seite werden die vier Laschen miteinander verklebt. Sie bilden den Boden des Windlichtes. (Am besten mit einer Hand von innen gegendrücken.) Etwas warten bis alles gut getrocknet ist 😉

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8. Jetzt braucht ihr etwas Fingerspitzengefühl. Vorsichtig werden nun einzelne gefaltete Quadrate nach innen gedrückt. So immer fortfahren bis zum oberen Ende des Windlichtes.

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9. Am Ende ein Teelicht in das Windlicht stellen und vor Freude um die Wette strahlen!  IMG_0756_01IMG_0768_01

Von oben sieht das etwa so aus.
Mein Windlicht steht in einem alten kleinen Joghurt-Glas, damit nichts anbrennt.

Die Größe des Transparentpapiers zu Beginn bestimmt übrigens die Größe des Windlichtes. Probiert es einfach aus. Außerdem kann ich mir so ein Windlicht gut auf einer Hochzeit oder anderen Feier vorstellen.

Euch viel Spaß beim Falten und Nachmachen. Bei Fragen wie immer gern per Mail oder Kommentar.

Einen schönen Creadienstag,
Eure Mona

6 Gedanken zu „Ein Windlicht basteln – DIY

  1. conny

    hi Mona,

    dein windlicht sieht sehr interessant aus! und die form ist mal was anderes.
    wäre es nicht vorteilhafter die waagerechten falten mit der rechten papierseite oben liegend, zu falten, da sie später ja sowieso nach innen gehen?

    lieben gruß
    conny

    1. Mona Beitragsautor

      Vielen Dank für den Hinweis!
      *Grübel, grübel.* Bei genauerem Betrachten des Windlichtes könnte das tatsächlich sein. Das träfe dann aber auch für die waagerechten Falten zu. Die liegen ebenfalls innen.
      Müsste man mal ausprobieren, ob sich das Ergebnis dadurch optisch noch verbessern lässt.
      Liebe Grüße, Mona

  2. Traveller

    schön sieht das aus
    und Respekt für deine Fingerfertigkeit
    das „Faltenlegen“ sieht gar nicht so einfach aus

    lieben Gruß
    Uta

    1. Mona Beitragsautor

      Liebe Gusta,
      ganz genau – je nach Papier passt es zur Weihnachtsfeier oder zum Geburtstag. Und da so ein Bogen nicht mal 2 Euro kostet, eine recht preiswerte Deko-Idee.
      Aber dein Kuchen sieht auch sehr lecker aus. Würde toll neben dem Windlicht aussehen!
      Liebe Grüße zurück von Mona

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