Archiv der Kategorie: Genähtes / Sewing

Herzige Haarspangen und Haarspangen-Etui

P1150093_01Ja, ich weiß .. Nichts ist so alt wie die Schlagzeile von gestern, oder gar von vorgestern. Da wurden alle Mütter hierzulande und andersorts gehuldigt. Vorzugsweise mit Blumen, Grußkarten oder einfach nur mit einer ♡-lichen Umarmung. Oft sind es ja die kleinen Dinge, die das Mama-Herz zum Schmelzen bringen.

Beim Thema Herz fiel mir wieder eine kleine Haarspange in die Hand, die ich schon vor einer ganzen Weile gebastelt hatte. Die Mini-Haarspange entstand im Zuge einer Haarspangen-Aktion aus dem letzten Jahr. Neben den Blüten hatte ich damals auch zwei Haarspangen mit Herzen versehen (bzw. einfach festgeklebt).

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Als ich die beiden Haarspangen in der Hand hielt, kam mir gleich noch eine weitere Idee. Ein neues Zuhause für die beiden und andere Haarbändiger. Beim Aprilkind fand ich gleich die passende Anleitung und in meinem Korb mit Nähmaterial den passenden Stoff.

P1150098_01Ein Foto von dem fertigen Etui reiche ich gern nach – dafür war es dann gestern schon zu spät. kommt nun hier. Als Verschluss seht ihr bei mir einen Kam Snap. Und statt der beim Aprilkind vorgeschlagenen Webbänder hab ich mir selbst etwas Schrägband hergestellt. Außerdem dachte ich, dass ein Haargummi eine gute Variante für kleine Haarklemmen wäre – damit bin ich aber nicht so zufrieden. Ich wüsste auch zu gern, wie man das Etui nach dem Wenden wieder schön glatt bekommt. Die Falten im Innenstoff stören mich ungemein – auch wenn man sie hinter all den Haarspangen gar nicht mehr sieht.

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Da ich schon mal am Nähen war, gab es gleich noch ein zweites Haarspangen Etui. Diesmal ganz brav und ordentlich nach Anleitung mit Webbändern und Verschluss mit (hier noch fehlendem) Knopf. Vielleicht geb ich das in der Kita ab als Aufbewahrungsort/ Fundstelle für kopflose Haarspangen 😉

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Euch allen einen schönen Creadienstag,
Eure Mona

Verlinkt bei Creadienstag, Häkelliebe
Anleitung: Aprilkind
Verwendete Stoffe: Stoffpaket „Helene“ von Butinette und Stoff aus dem Berliner Handarbeitsladen Knopfloch

Monstermäßige Wickeltasche

Am liebsten beschenke ich Babys und Jung-Eltern. Da werde ich langsam wie eine alte Frau, die ganz begeistert in den Kinderwagen schaut und froh jauchzt: „Oh, wie süß!“ Bevor das Lieblingskind da war, hielt ich ehrlich gesagt auf Babys lieber einigen Sicherheitsabstand. (Vielleicht war es ja die Vorstellung, dass ich sie zu leicht kaputt machen könnte.) Das ist aber, wie gesagt, Vergangenheit.

Umso erfreuter bin ich, wenn sich Nachwuchs im Freudes- und Bekanntenkreis ankündigt. So auch im vergangenen Oktober. Mit etwas einiger Verspätung konnte ich im Dezember endlich mein Willkommens-Geschenk übergeben. Es war eine monstermäßige Überraschung, nämlich eine monstermäßige Wickeltasche.
IMG_0852_01Meine zweite Windeltasche, die ich nach der Anleitung von O’Malley angefertigt habe, ist mit  dem witzigen Halloween-Stoff mal was ganz anderes. Innen hüten die Eule und der kleine Geist die Windeln und Feuchttücher. Draußen begrüßt der freundliche Frankenstein Mama und das Mini-Monster (Baby).
Als Beschäftigung und Ablenkung für das Baby beim Wickeln habe ich noch eine kleine Mini-Klingel in Katzenform innen an die Tragelasche angehängt.

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Und mit einem farblich passenden Kam Snap ist alles gut verschlossen.

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Wenn ich mir die Fotos so ansehe, werde ich ganz fröhlich wegen dem freundlich lächelnden Monster.
Das Nähen der Tasche ging mir beim zweiten Mal auch schon wesentlich schneller von der Hand (auch wenn ich immer noch ganz schön grübeln muss, wenn ich die Stofflagen aufeinander schichte, ob nun alles in der richtigen Reihenfolge liegt).

Das war es auch schon für heute. Monstermäßige Grüße an diesem Creadienstag,
Eure Mona

 

Meine neue Flamingo-Tasche

Morgen Heute Kinder wird’s was geben. Heute gibt es was nur für mich.

Ich habe mich an das Thema Reißverschluss nähen getraut und hab es tatsächlich geschafft – juhuu. Mit der tollen Anleitung für eine Kosmetiktasche von Das mach ich nachts bekommt sogar eine Nähanfängerin – wie ich es ja noch bin – ihre eigenes Täschchen hin. Ein Bild, ach ja, hier bitte schön:

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♥ Meine neue Flamingo-Tasche ♥

Der tolle Flamingo-Stoff hüpfte auf der Kreativ-Messe in mein Körbchen. Es war Liebe auf den ersten Blick.

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Für das Innenfutter habe ich einen Stoff aus einem Stoffpaket (Patchwork- und Stoffpaket „Helene“ wer es ganz genau wissen möchte) von Butinette verwendet. Der passt farblich ganz hervorragend.
Wer genau hinsieht, erkennt, dass das Futter nicht richtig angenäht wurde. Da ist mir beim Legen der Stoff-Schichten irgendwie ein Fehler unterlaufen. Aber mich stört das nicht – und die Flamingos auch nicht.

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Übrigens bin ich echt erstaunt, wie viel Platz in der Tasche ist (und wie viel Kosmetik ich mittlerweile besitze!).

Mein Fazit:
– ich: stolz wie Bolle
– Reißverschlüsse: eine Herausforderung, aber nicht unmöglich
– Anleitung: unbedingt nochmal probieren.
– ab damit zum ersten Rums

Einen schönen Tag,
Eure Mona

Euliges Visitenkartenetui und Pixihülle

Eigentlich bin ich nicht so ein großer Eulen-Fan. Eigentlich.
Aber als ich neulich im Tumult-Berlin über diesen Eulenstoff stolperte flog, konnte ich nicht widerstehen. Zunächst erstand ich nur einen kleinen Stoffrest, der aber immer wieder meine Aufmerksamkeit wollte und dringend nach einer Verarbeitung rief, fast wie eine kleine Eule in der Nacht. Ziemlich schnell kam mir der Gedanke, dass ich daraus ein Etui für meine Visitenkarten nähen könnte, damit sie ein hübsches Zuhause bekommen. Gesagt, getan.

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Zuerst entstand mit einiger Hilfe von hier das Etui für die Visitenkarten. Dafür war der Stoffrest bestens geeignet. Beim Zuschneiden kam mir die Idee mit der Eule, die quasi um die Ecke schaut.
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Das Innere des Etuis bietet genügend Platz für eigene Kärtchen und die von anderen. Natürlich nicht nur von Bloggern.
So kann ich endlich die lose Kartensammlung aus meinem Erdbeer-Organizer von verschiedenen Ärzten an einer Stelle unterbringen. Vielleicht nähe ich aber einfach noch ein zweites Exemplar und noch ein paar weitere für das Weihnachtsfest.

Als Verschluss entschied ich mich für einen Haargummi, der hervorragend mit dem Innenstoff und dem Muster des Eulen-Stoffes harmoniert. Allerdings verzichte ich auf einen Knopf und fasse das Haargummi so ein, dass es einmal um das ganze Etui gewickelt werden kann. (Wie ihr oben auf dem Bild seht.)
Ansonsten war die kleine Visitenkartenhülle wirklich leicht zu nähen, da sie sehr ähnlich der Vorgehensweise bei den Pixibuchhüllen ist. Ich finde, sie eignet sich auch für Näh-AnfängerInnen bestens.

Eine Pixibuchhülle war da fast schon ein Muss. Sieht wirklich zu putzig aus – ganz eulig! Vier kleine Pixis für den selbstgefüllten Adventskalender brauchten schließlich ein neues Zuhause.

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Die Hülle ist nun schon gut gefüllt und wird aus der Ferne aufmerksam von der kleinen Schwester beäugt.

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Euch allen einen tollen Creadienstag und viele tolle kreative Ideen,
Eure Mona

(Zur Erklärung: Das Tumult ist ein niedlicher, kleiner Stoffladen im Friedrichshain. Ganz und gar nicht überladen, eine tolle Stoffauswahl und obendrein eine kompetente Beratung. Und nein, ich werde nicht gesponsort.)

Tipps und Tricks zum Nähen eines Fahrradsitzüberzugs

Kennt ihr das auch? Einen nassen Fahrradsitz für das Lieblingskind nach den Regen der letzten Nacht? Die morgendliche Hektik, wenn das Fahrrad dann nicht verfügbar ist und man spontan – trotz Zeitnot – ein anderes Gefährt aus der Tasche Garage zaubern muss.

So ging es mir jedenfalls letzte Woche, als ich meine „dekorative“ Mülltüte verloren hatte, die bisher als Fahrradsitzüberzug diente. Genervt machte ich mich auf in die Kita und setzte mich nachmittags vor den Rechner, um nach einem neuen Fahrradsitzüberzug zu suchen. Im Internet wurde ich schnell fündig für eine eigene Variante: den Ratz-Fatz Kinderüberzug für’s Fahrrad von Pattydoo.

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Zu dieser Anleitung möchte ich heute ein paar Tipps und Tricks mit euch teilen, die mir geholfen haben, meinen eigenen Kinderüberzug zu nähen. Vielleicht helfen sie euch ja genauso.

Zum Nachmachen braucht ihr:

1. Die Anleitung: zu finden bei Pattydoo

2. Stoff: 75 cm Wachstuchtoff (z.B. beim Möbelschweden zum Super-Preis von 8 Euro/ m)

3. Weitere Materialien:
– zwei Ösen für den Kordelzug (z.B. Nähfrei Ösen von Prym),
– zwei Kordelstopper,
– Reflektorband (z.B. selbstklebend von Prym),
– einen Wollrest (statt der Gummikordel von Pattydoo),
– eine Nähnadel und eine Häkelnadel,
– Stifte und eine Schere

Zeitaufwand: für Näh-Anfänger wie mich würde ich etwa 2,5 bis 3,5 Stunden einplanen (inkl. Zuschneiden)

Beim Zuschneiden und Nähen folgt ihr der Anleitung von Pattydoo. Beachtet auch die Hinweise von ihr zum Nähen von Wachstuchstoff, der hat nämlich so seine Tücken.

Tipp 1 – Änderungen im angegebenen Material
Die von Pattydoo angegebenen Materialien habe ich zum Teil durch recycelte Materialien ersetzt. Statt des Gummizugs aus der Anleitung verwendete ich eine lange Luftmaschenkette, die ich aus einem Wollrest herstellte. Die Länge von 1,60 m habe ich beibehalten. Außerdem nutzte ich die Kordelstopper von einer alten Strickjacke.

Tipp 2 – Die Kordel einfädeln
IMG_0099_01 IMG_0100_01Damit ihr euch nicht die Finger wund fummelt beim Einfädeln der Kordel/ Luftmaschenkette kommt hier Tipp 2.
Auf die Nähnadel einen Faden auffädeln, den ihr anschließend durch die Kordel oder die Luftmaschenkette durchstecht. Dann geht es ganz einfach mit dem Einfädeln der Kordel Dank der größeren Nadel, die sich bequem durch den Tunnel für den Kordelzug navigieren lässt.
Am Ende einfach den Hilfsfaden durchschneiden und auf die Kordel den Stopper auffädeln, damit nichts mehr verrutschen kann. (Noch einfacher geht es nur mit einer Wollnadel mit einem flexiblem Öhr wie beispielsweise hier – tolle Erfindung sag ich euch!)

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Tipp 3 – Das Reflektorband aufpeppen
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In der Anleitung wird das Reflektorband aufgenäht. Leider gab es im Kurzwarenladen nicht die Variante zum Aufnähen. Daher fiel meine Entscheidung auf das selbstklebende Band. Aber ein bloßer Streifen auf der Rückseite des Sitzes war mir irgendwie zu langweilig, oder?

Grübel, grübel. Da kam mir eine andere Idee, bei der ein Teelicht behilflich war. Das Teelicht hat nämlich zufälligerweise dieselbe Größe wie die Punkte auf dem Stoff. Deshalb diente es als Schablone, mit deren Hilfe ich Punkte aus dem Reflektorband ausgeschnitten habe. Diese auf dem Stoff nach Belieben platzieren (natürlich der Rückseite des Sitzes!) und aufkleben. Tadah!

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Tipp 4 – Diebstahlschutz
Mit so einem hübschen und zugleich praktischen Überzug weckt man neidische Blicke. Damit es bei den Blicken bleibt und mir niemand das gute Stück stibitz, werde ich mir noch eine Diebstahlsicherung einbauen. Meine noch zu erprobende Idee: ein Kabelschloss statt der Kordel! Demnächst werde ich mir dieses Kabelschloss bestellen und die Idee ausprobieren. Bericht folgt natürlich. (Eventuell müsst ihr je nach Schloss die Ösengröße variieren.)

So, nun kann mich der Regen im Herbst nicht mehr ins Schwitzen oder Zeitnot bringen. Dank wasserabweisendem Wachstuchstoff bleibt der Fahrradsitz fürs Lieblingskind wunderbar trocken.

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Viel Spaß beim Ausprobieren meiner Tipps und Tricks.

Ich wünsche euch einen tollen Creadienstag,
Eure Mona

Windeltasche zum Verschenken – Sinnvolle Geschenke für Babies und ihre Eltern

Nach der so rasant erfolgreichen Karte für eine Hochzeit von letzter Woche geht es heute thematisch gleich weiter. Nach der Hochzeit kommt nämlich oft der erste Nachwuchs.

Nachwuchs bedeutet oft Geschenke. Diese sollten jedoch möglichst nützlich und sinnvoll sein. Wer will schon den fünften Teddy schenken oder die dritte Spieluhr? Auch Schnuller oder Fläschchen kann ich als bereits erprobte Ex-Stillmutti nicht ohne schlechtes Gewissen verschenken. Normalerweise sind es dann Häkeldecken, die ich als Willkommengruß für neue ErdenbürgerInnen anfertige. Diese brauchen aber viel Zeit und eignen sich weniger als Last Minute Geschenke. Heute stelle ich euch daher eine weniger zeitaufwendige Geschenk-Idee vor: ein Windelutensilo.

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Anleitung: Dieses Windelutensilo entstand nach der Anleitung von O`Malley, die gibt es in einer Standardvariante oder mit einer Öffnung für Feuchttücher.
Verwendeter Stoff: Den Baumwollstoff mit den niedlichen Elefanten in braun-colour gibt es bei Butinette.
Weitere Materialien: Nähgarn, Stecknadeln, Vlies zum Verstärken der Stoffe, einen Haargummi, Kam Snaps
Schwierigkeitsgrad: leicht (gut für AnfängerInnen)

Die Anleitung von O`Malley ist insgesamt gut verständlich, erfordert aber etwas Nähkenntnisse oder etwas Zeit, um die einzelnen Schritte nachzuarbeiten. Weil ich gleich beim ersten Versuch mutig sein wollte, habe ich im Inneren noch eine kleine Tasche für Cremes und Tübchen ergänzt.
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Da man mit Kind erfahrungsgemäß mindestens drei Arme braucht, gab es für das einfache Tragen der Tasche den Haargummi, der oben mittig mit eingenäht wird. Alternativ könnte man daran ein Glöckchen oder ein anderes Spielzeug für das Kind beim Wickeln befestigen.
P1140287_01Zum Verschließen der Tasche dient die Lasche, an der ganz zum Schluss Kam Snaps (Druckknöpfe) befestigt werden. Diese waren bei mir farblich passend in einem schönen braun. Ein ganzes Set der praktischen Druckknöpfe für Halstücher, Taschen u.ä. gibt es beispielsweise hier.
Die Kam Snaps befestigt ihr am besten, wenn die Tasche schon mit Feuchttüchern befüllt ist, sonst kann man sich leicht bei der Dicke der Tasche verschätzen.

Für die Windeltasche (inkl. Zuschneiden und Nähen) habe ich eine Mittagspause vom Lieblingskind gebraucht (ca 1,5 Stunden). Am Ende war ich ganz stolz, dass mir die Tasche gleich beim ersten Versuch so gut gelungen ist.

Was verschenkt ihr am liebsten an Babies und ihre Eltern?

Ich wünsche euch einen schönen Creadienstag,
Eure Mona

Im Pixi-Land

Ups, schon wieder Dienstag. Wie die Zeit vergeht. Heute eine kleine Vorstellrunde zum Pixi-Großauftrag für die Kita.

IMG_0167_02 Dort wurde ich nämlich gebeten, für Kindergeburtstage Pixibuchhüllen zu nähen. Da ich mittlerweile fast schon Profi bin, was die kleinen Buchhüllen angeht, sind mir die folgenden Werke recht schnell von der Hand gegangen.

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Die Anleitung stammt auch diesmal von Was Eigenes und kann auch von Nähanfängerinnen leicht verstanden werden. Nach der zweiten Pixibuchhülle ist man eigentlich schon Profi – also absolute Erfolgsgarantie.

Besonders reizvoll finde ich an den Buchhüllen, das man einen schönen Außenstoff mit einem schlichten Innenstoff kombinieren kann. Außerdem braucht man relativ kleine Stoffstücke, die so schick verarbeitet werden. Bei einigen der Stoffe hatte ich gar nicht mehr so viel übrig, dass ein großes Projekt gelohnt hätte.

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Elf Hüllen sind schon fertig und weitere werden sicher folgen.

Übrigens beflügelten mich die vielen lieben Kommentare zur gehäkelten Strandtasche letzte Woche ungemein und ich habe gleich noch eine zweite Tasche angefangen. Diesmal nur für mich! Die Tasche ist auch schon fast fertig bis auf den Träger (zum 1000. Mal ist mir die Wolle ausgegangen) und soll noch ein schönes, farblich passendes Innenfutter bekommen. Dann steht noch eine Babydecke aus und ein Mobile und und und …

Euch einen schönen Creadienstag wünscht
Eure Mona

Im Stoffrausch

Seitdem meine Nähmaschine mich nicht mehr mobbt, kaufe ich noch viel lieber und häufiger Nachschub fürs Nähen. Ich tauche ein in eine wundervolle Welt von Stoffen, Webbändern, Schnitten und Knöpfen. Es wäre wohl nicht übertrieben von einem wahren Stoffrausch zu sprechen. Robert Kaufman und Riley Blake zählen zu meinen neuen besten Freunden. Aber Bilder sagen mehr als tausend Worte.

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Neben einem neuen, noch geheimen Projekt werden einige der Stoffe mal wieder zu Pixibuchhüllen verarbeitet. Da gab es nämlich eine „Großbestellung“ von unserer Kita. Die würden den Kindern gern solche Hüllen als Geburtstagsgeschenke überreichen. Die Idee finde ich gut, deshalb stürzte ich mich bereitwillig und in jugendlichen Leichtsinn Eifer an diese Mamutaufgabe. Unterstützung bekomme ich zu meiner großen Freude von der hilfsbereiten Motzmama.

Diesmal verwende ich einen neue Anleitung ohne die unschöne Wendeöffnung am unteren Rand. Die leicht verständliche und bebilderte Anleitung findet ihr bei Was Eigenes. Um in Serie gehen zu können, habe ich mir gleich Schablonen angefertigt.

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Bleibt noch, euch einen schönen Freu-/Freitag zu wünschen. Ich geh jetzt zurück zu meiner Nähmaschine und streichel noch ein bisschen meine neuen Stoffe (Zitat Karo).

Eure Mona

Krabbelkäfer Pixibuchhülle

Neulich hatte ich soviel Spaß mit meiner Nähmaschine beim Erstellen der ersten eigenen Pixibuchhüllen. Deshalb habe ich kurzerhand noch zwei weitere gemacht. Tadah:

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Anleitung: Diese beiden Pixibuchhüllen entstanden nach der Anleitung von Fannybags.
Verwendete Stoffe: Für die obere Hülle mit dem Marienkäfer verwendete ich den Stoff „Milpat 2„. Die Untere ist aus dem Stoff „Ocean friends“ (den es leider anscheinend nicht mehr bei stoffe.de gibt).
Weitere Materialien: Nähgarn, Stecknadeln, Vlies zum Verstärken der Stoffe, einen Haargummi für den Verschluss
Schwierigkeitsgrad: leicht (prima für AnfängerInnen)

Die Pixibuchhüllen eignen sich hervorragend als kleines schönes Mitbringsel oder Gastgeschenk bei einer Kindergeburtstagsparty. Meist lege ich als Start gleich noch ein Pixi mit hinein (und eine Mini-Gummibärchen-Tüte).

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Übrigens habe ich letzte Woche im Buchladen meines Vertrauens zwei besonders hübsche Pixis erstanden – von Erdbeerinchen Erdbeerfee. Da das Lieblingskind bekanntlich ein Junge Rabauke ist, kannte ich das niedliche Erdbeerinchen von Stefanie Dahle bisher noch nicht. Aber die beiden Pixis „Träum schön, lieber Mond!“ und „Großes Fest im Beerenwald“ sind wirklich total zauberhaft. Tolle Illustrationen!
Leider sind diese Pixis etwas zu groß für die oben gezeigten Hüllen. Da muss ich wohl bald noch mehr Hüllen nähen 😉

Euch einen schönen Crea-Dienstag,
Eure Mona

Eine freudige Nachricht

Zu Beginn dieser Woche erhielt ich von Frau H. aus B. die überaus freudige Nachricht, dass die Babydame angekommen ist. Gesund und munter. Darüber habe ich mich riesig gefreut – für die glücklichen Eltern und ihren Nachwuchs.
Nun kann das Mobile auf die Reise gehen und schon hoffentlich einem Babygesicht ein strahlendes Lächeln abgewinnen. Zum Glückwunsch-Paket gehört nebst Mobile selbstverständlich auch eine passende Glückwunschkarte:

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Außerdem enthält die Sendung ein kleines Präsent für die große Schwester, damit diese sich auch über den Neuankömmling freut. Ich habe mich für eine Pixiebuchhülle entschieden, erinnerte ich mich doch an einen Stapel Pixiebücher, die in Mamas Tasche wild herumflatterten.
Überhaupt bin ich ein großer Fan, dieser kleinen Begleiter, die man immer überall mit hinnehmen kann und das Lieblingskind zumindest zeitweise beschäftigen. Und da ich vor einiger Zeit Frieden mit meiner Nähmaschine geschlossen habe, gefielen mir die Pixiebuchhüllen als weitere kleine Übung, um die aufblühende Freundschaft zu festigen. Die Anleitung für die Hülle fand ich bei FannyBags. Entstanden sind drei Hüllen: eine für ein Geburtstagskind, eine für die große Schwester und nicht zu vergessen eine für das Lieblingskind.

Die große Schwester bekommt eine Mädchen-Variante mit niedlichem Cupcake-Stoff, den es mal im Angebot bei Butinette gab.

IMG_2099_01 Dagegen wählte ich für das Lieblingskind den Dino-Stoff, aus dem es schon ein mega-praktisches Utensilo an der heimischen Wickel-Station gibt (ebenfalls von Butinette).

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Wie man sehen kann, ist die Buchhülle vom Lieblingskind schon etwas mehr gefüllt. Etwa 10 Pixies werden wohl darin ihren Platz finden. Das Einsortieren findet das Lieblingskind übrigens mindestens genauso spannend, wie das Betrachten und Vorlesen der kleinen Begleiter.IMG_2113_01Jetzt verabschiede ich mich, denn ich muss schnell noch zur Post, das Paket losschicken.

Euch allen wünsche ich ein erholsames Wochenende,
eure Mona