Archiv der Kategorie: Gehäkeltes / Crochet

Christmas pudding gehäkelt

P1140702_01Weihnachten ist noch nicht ganz vorbei, deshalb bevor ich mich Silvester zuwende, die neueste Neuigkeit von meiner Häkelnadel.
Die mochte es auch weihnachtlich und so entstand mithilfe der Anleitung aus dem Buch Kleine Weihnachtsdeko: zum Stricken und Häkeln ein kleiner, süßer Christmas pudding. (Ein liebes Weihnachtsgeschenk von der Patentante 🙂 )

P1140707_01Im Buch ist er als Weihnachtsornament bzw. Weihnachtskugel für den Baum vorgesehen. Ich habe ihn noch um das Ilex-Blatt (die Anleitung dafür findet ihr bei Lucy) und zwei kleine Beeren ergänzt.

Wie ihr sehen könnt, soll es bei mir keine Deko für den Baum werden. Da hängen schon bzw. noch die gehäkelten Zuckerstangen.

Vom Lieblingskind wurde es für die Puppenküche gar verschmäht. Sein Blick sagte: „Mama, immer dieser gehäkelte Quatsch!“  Also wird der kleine Pudding entweder als Deko benutzt oder zum saisonalen Nadelkissen.

Euch noch einen schönen zweiten Weihnachtsfeiertag,
liebe Häkelgrüße von eurer Mona

Verlinkt bei: Häkelliebe

Eine Zuckerstange häkeln – Last Minute Baumschmuck

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Kaum zu glauben, aber morgen ist schon Weihnachten!! Uaaahh. Alle, die ihre Liste mit Geschenken noch immer nicht abgearbeitet haben, steht spätestens heute der Angstschweiß auf der Stirn.
Kaufhäuser, Spielwarenläden und Supermärkte betrete ich ab sofort nur noch im äußersten Notfall. Dort regieren die verzweifelten Vor-Weihnachtswütigen, die in Panik ihre letzten Besorgungen erledigen.

Wohl dem, der seine Geschenke schon besorgt und sorgfältig eingepackt hat. Der/die kann nun entspannt dem Fest der Liebe entgegenschauen.

Da ich nicht mehr durch den Supermarkt flitze, zeige ich euch heute eine Last-Minute Baumdeko: eine gehäkelte Zuckerstange. (Popcorn fand ich dann doch zu Amerikanisch.) Die Anleitung stammt von Yarnspiration und ist wirklich super-einfach. 40 Luftmaschen als eine Kette häkeln und dann nur noch fleißig drei Stäbchen in jeweils eine Masche.IMG_0892_01
Die entstandenen Farb-Schlangen (vorzugsweise natürlich in rot und weiß) umeinander wickeln. Für die nötige Form habe ich einen Pfeifenreiniger mit eingewickelt. Zum Schluss fehlt noch eine Schlaufe aus Garn als Anhänger für den Weihnachtsbaum.

So, nun hoffe ich, dass ihr ganz entspannt euren Weihnachtsbaum schmückt, die Geschenke einpackt und aus dem Fenster still lächelnd die Leute beobachtet, die noch verzweifelt ihre Einkaufstüten tragen.

Ich wünsche euch allen ein tolles Weihnachtsfest, einen Berg Geschenke und leckeres Essen. Bis ganz bald, eure Mona

P.S. Verlinkt beim Creadienstag.

Ein Lesezeichen aus Grannys häkeln – DIY

Das Weihnachtsfest naht, Zeit sich etwas Gedanken über Geschenke zu machen. Etwas Kleines, Praktisches soll es sein, dass aber zugleich nicht zuviel kostet und im Idealfall noch mit Liebe selbstgemacht ist/ wurde. Gleich vier Dinge auf einmal – also das geht nun wirklich nicht, oder?

Da ich in letzter Zeit wieder etwas mehr lese, kam mir spontan die Idee aus kleinen Grannys ein Lesezeichen zu häkeln. Das fand ich so einfach und genial, dass ich euch heute hier zeige, wie ihr auch so ein nettes kleines Mitbringsel bzw. Geschenk anfertigen könnt.

Zum Nachmachen braucht ihr:
– Wolle (bestens geeignet sind Wollreste, bei mir Catania von Schachenmayr in allen möglichen Farben)
– eine Häkelnadel (entsprechend der angegebenen Nadelstärke auf dem Etikett eurer Wolle)
– eine Wollnadel
– eine kleine Schere

Zeitaufwand: ca. 2-3 Stunden (je nach Häkelerfahrung)

Schritt 1
Zunächst häkelt ihr euch drei kleine Grannys. Das Design könnt ihr dabei ganz Belieben auswählen. Ob das klassische Granny oder eine anspruchsvollere Variante, Hauptsache klein. Das heißt, ihr häkelt nur wenige Runden (z.B. die ersten drei).
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Meine Mini-Grannys häkeln sich wie folgt:

Anfang: Häkelt 5 Luftmaschen, die ihr mit einer Kettmasche in die erste Masche zu einem Kreis schließt
1. Runde: Drei Luftmaschen (die ersetzen das erste Stäbchen), drei Stäbchen, eine Luftmasche, vier Stäbchen, eine Luftmasche bis ihr vier Cluster von jeweils 4 Stäbchen habt. Farbe wechseln. 2. Runde: Bei einer Luftmasche, die zwei Stäbchen Cluster voneinander trennt, beginnt ihr mit der neuen Farbe und arbeitet wieder drei Luftmaschen (als Ersatz für das erste Stäbchen), drei Stäbchen, eine Luftmasche, vier Stäbchen, eine Luftmasche, … bis zum Ende der Runde. Die Runde schließt ihr mit einer Kettmasche in die dritte Luftmasche vom Beginn.
3. Runde: Jetzt werden nur noch feste Maschen in jeweils eine der Maschen aus der Vorrunde gehäkelt.
Fertig. Das Ganze bitte dreimal.

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Schritt 2
Die Mini-Grannys müssen nun miteinander verbunden werden. Das geht am besten mit dem Überwendlingsstich und einer Wollnadel, denn dabei entsteht eine flache Naht. Die Grannys dazu an einer Seite aneinanderlegen und vernähen.

Schritt 3
Zum Schluss habe ich noch einmal eine Runde um alle drei Grannys herumgehäkelt. Sollten an den „Nahtstellen“ zwischen den Grannys Lücken entstanden sein, könnt ihr diese in der letzten Runde füllen. Dazu häkelt ihr ansteigend halbe, ganze und /oder doppelte Stäbchen bzw. absteigend doppelte, ganze oder halbe Stäbchen.

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So könnte euer fertiges Lesezeichen dann am Ende aussehen. Platt wie ein Flunder, aber äußerst praktisch für vergeßliche Leser (und unschöne Eselsohren im Buch sind außerdem Geschichte).

Einen schönen Creadienstag wünscht
Eure Mona

Mein neues Nadeletui

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Wer viel näht und strickt und häkelt, braucht das richtige Werkzeug. Pardon, die richtigen Nadeln. Für diese gab es bei mir ein neues Zuhause und deshalb präsentiere ich euch heute kurz und knackig: mein neues Nadeletui.

In rosa, lindgrün und cremeweiß aus einigen Wollresten einfach in Reihen zusammengehäkelt. Einen farblich passenden Knopf auf der Außenseite gab es auch noch. Eigentlich sollten noch andere Dekorationen folgen, aber wenn ich mir das Bild so ansehe, sieht es auch so schon ganz adrett aus, oder?

Innen bekam das Etui auch den passenden Stoff verpasst – natürlich rosa!! Ganz romantisch verspielt, ein bisschen wie bei Dornröschen.

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Der Clou sind allerdings die Maschen, denn wer denkt, es gäbe nur Luftmaschen und Stäbchen, ist falsch informiert. Dank meiner Häkel-Bibel kann ich streber profihaft glänzen und sagen, dass ihr hier das Tweed-Muster seht. War sehr einfach zu häkeln und ist trotzdem mal was anderes als immer nur Stäbchen.

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Einzig mit dem Rand bin ich nicht ganz zufrieden. Aber gut ..

So ein kleines, feines Nadeletui wäre auch sicher prima für das nahende Weihnachtsfest geeignet. Also nichts wie ran an die Häkelnadel.

Euch einen tollen Creadienstag,
Eure Mona

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Ein Dreieckstuch häkeln – DIY

Nun ist er endgültig da der Herbst und mit ihm scheinbar im Doppelpack der Winter. In den letzten Tage fand ich es mitunter so kalt, dass ich schon meine Winterjacke aus dem Schrank geholt habe. Als passendes Accessoire für die Jacke beschloss ich mir ein Dreieckstuch zu häkeln. Damit ihr mindestens genauso gut gewärmt durch den Winter kommt, gibt es heute hier eine Anleitung für ein gehäkeltes Dreieckstuch.

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Zum Nachmachen braucht ihr:
1. Wolle
Wenn ihr Häkelanfänger seid, empfehle ich ein großes einfarbiges Knäuel (am bestens mit Farbverlauf). Alle, die schon über etwas Häkelerfahrung verfügen, können sich gern mehrere Farben besorgen und diese kombinieren.
2. Eine Häkelnadel
Diese sollte zu eurer Wolle passen. Die Angabe dazu findet ihr auf dem Etikett der Wolle.
3. Eine kleine Handarbeitsschere
4. Eine Wollnadel zum Vernähen der Fäden (insbesondere, wenn ihr die Farben wechselt)

Zeitaufwand: Je nach Häkelerfahrung und Farbwahl etwa drei bis vier Abende.

Schritt 1
Als erstes beginnt ihr mit einer Anfangsschlaufe. Dazu mit dem Faden eine Schlaufe bilden und dadurch erneut den Faden mit der Häkelnadel ziehen. Nun befindet sich auf der Häkelnadel eine Schlaufe, in die ihr eine kleine Reihe von fünf Luftmaschen häkelt.
Luftmaschen entstehen, wenn ihr durch die Anfangsmasche mit der Häkelnadel immer wieder den Faden zieht bzw. den Faden holt.

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Wenn ihr fünf Luftmaschen gehäkelt habt, stecht ihr mit der Häkelnadel in die erste Luftmasche am Anfang eurer kleinen Reihe und häkelt eine Kettmasche. Das heißt, ihr holt den Faden durch die zwei Schlingen auf der Häkelnadel. (Nämlich die erste Luftmasche der Reihe und die zweite Schlinge auf der Häkelnadel.)
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Schritt 2
Nun häkelt ihr wieder vier Luftmaschen (die ersetzen das erste Stäbchen plus eine Luftmasche). Anschließend häkelt ihr in den Ring noch drei weitere Stäbchen. Dazu durch die Mitte des Ringes stechen und den Faden holen. (Wer Hilfe beim Stäbchen-Häkeln braucht, schaut bitte hier.) Nach den drei Stäbchen folgen drei Luftmaschen, die bilden eine Ecke des Dreiecks. Anschließend noch einmal drei Stäbchen in den Ring häkeln. Ihr schließt die erste Runde mit einer Luftmasche und einem weiteren Stäbchen. Am Ende sollte euer Häkelwerk so aussehen wie Bild vier unten rechts.

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Schritt 3
Nun wendet ihr die Häkelarbeit, sodass der Faden hinter dem bisher Gehäkelten liegt. Die zweite Runde beginnt ihr wieder mit vier Luftmaschen und drei Stäbchen, die ihr in den Zwischenraum vom ersten und zweiten Stäbchen der letzten Reihe häkelt. Dann folgt eine Luftmasche. In die Spitze des kleinen Dreiecks häkelt ihr nun drei Stäbchen, drei Luftmaschen und drei Stäbchen (siehe Bild vier, unten rechts). Nach der Spitze wieder eine Luftmasche, drei Stäbchen, eine Luftmasche und ein Stäbchen in die Lücke zwischen dem ersten und dem zweiten Stäbchen der letzten Runde (wie zu Beginn).

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Am Ende der zweiten Runde sollte euer kleines Dreieck so aussehen. Vier Cluster von jeweils drei bzw. vier Stäbchen.

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Schritt 4, 5 …

Arbeit wenden und wieder vier Luftmaschen, drei Stäbchen, eine Luftmasche, drei Stäbchen. In alle Zwischenräume der Cluster aus der vorherigen Reihe häkelt ihr drei Stäbchen. Die einzelnen Cluster werden jeweils durch eine Luftmasche „getrennt“ wie bei einem Granny Square. In die Spitze häkelt ihr stets drei Stäbchen, drei Luftmaschen, drei Stäbchen. Und immer so weiter … dann wird aus dem kleinen Dreieck am Anfang ein immer größeres und schließlich ein ganzes Tuch. Schaut mal hier:

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Farbwechsel
Wer die Farben wechseln möchte, sollte dies am Ende einer Reihe machen. Neue Farbe einhäkeln und weiter geht’s. Die Fäden entweder mitführen oder am Ende mit einer Nähnadel vernähen. (Bei Bedarf einer genaueren Erklärung schreibt mir gern.)
Ich habe hier bei meinem Dreieckstuch die Wolle Extra Merino von Schachenmayr in den Farben rubin (00031), weinrot (0039) und orange (0034) verwendet. Abwechselnd häkele ich zwei Reihen weinrot, eine rubin, zwei weinrot, eine orange, zwei weinrot, eine rubin, …

Zum Schluss
Wenn euer Dreieckstuch die gewünschte Größe erreicht hat, einmal um das ganze Tuch herumhäkeln und nach Belieben eine Borte ergänzen. Natürlich könnt ihr euer fertiges Tuch auch mit kleinen Bommeln, Fransen oder ähnlichem verschönern.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Nachhäkeln. Bei Fragen könnt ihr mir gerne schreiben. Ansonsten würde ich mich auch freuen, wenn ich ein paar von euren Werken sehen könnte?!

Einen schönen Creadienstag wünscht
Eure Mona

Verlinkt bei: Creadienstag und Häkelliebe

Edit: Ich wollte noch erwähnen, dass ich beim Stöbbern im Internet gesehen habe, dass es einige Dreieckstücher gibt, die nur mit einer Luftmasche an der Spitze auskommen. Ich kann gerade nicht sagen, was besser ist. Vielleicht probiert ihr einfach aus, was euch besser gefällt.

Mützen-Duo für Zwillinge oder Häkelmütze²

Herbstzeit ist für mich definitiv Mützen-Zeit. Wenn es kälter wird und der erste Morgenfrost sich breit macht, verkrieche ich mich gern in (Häkel-)Schal und (Häkel-)Mütze, bevor ich vor die Tür stampfe.

Meine erste Häkelmütze in diesem Jahr hatte ich in meinem Beitrag Herbstmütze als Igelversteck euch schon kurz vorgestellt. Heute gibt es dazu eine kleine Fortsetzung, denn die erste Mütze hat schon bald Gesellschaft bekommen.

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Die beiden Mützen sind nämlich das Geburtstagsgeschenk für ein Zwillingspaar geworden. Meine Idee war es, eine eigene individuelle Mütze für jedes der Mädchen zu häkeln, aber trotzdem ihre besondere Verbundenheit zu zeigen.
Dazu wählte ich eine wärmende Merino-Wolle (von Schachenmayr) für zarte Kinderhaut und zwei harmonierende Farben: rot und orange. Die Mützen sind jeweils in einer Grundfarbe gehäkelt und erhielten dann einen abschließenden Rand in der jeweils anderen Farbe sowie eine kleine Stern-Applikation.

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Das Endergebnis stimmte mich sehr zufrieden, nachdem ich am Anfang der ersten Mütze fast verzweifelt wäre beim Häkeln und Auftrennen. Einzig die Größe der einen Mütze muss ich noch einmal korrigieren. Was für ein Glück, dass man Gehäkeltes einfach wieder auftrennen und neu arbeiten kann!

Das war es schon für den heutigen Crea-Dienstag.

Einen schönen Herbst-Mützen-Tag wünscht
Eure Mona

Herbstmütze als Igelversteck

Im Moment ist bei mir öfter mal der Wurm drin. Zuerst die fiese Erkältung, dann ein gemeiner Autodieb, letzte Woche die streikende Technik und zwischendrin das Ribbelmonster.

Das hat es sich hier bei mir gemütlich gemacht und schaut mir freudestrahlend dabei zu, wie ich eine Häkelmütze/ Beanie zum wiederholten Male auftrenne. Erst kein flacher Boden, dann die falsche Maschenanzahl, immer wieder verzählt und nochmal von vorn. Wäre alles nicht so schlimm, müsste die Mütze nicht bis zum Wochenende für eine junge Dame fertig sein.
Da bin ich froh, dass es gerade wieder ganz gut läuft. Schaut selbst:

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Der kleine Igel im Hintergrund fand die gehäkelte Mütze so schick, dass er gleich darin sein Winterquartier beziehen wollte, obwohl sie noch gar nicht richtig fertig ist. Es fehlen weitere Reihen und am Ende soll eine Häkelapplikation die Mütze verschönern. Bis zum Wochenende könnte das knapp werden. Daumen drücken ist daher ausdrücklich erwünscht.

IMG_0469_01Eine große Hilfe beim Häkeln war – trotz Namen – die Seite vom Ribbelmonster. Dort findet ihr jede Menge Informationen zum Thema Häkelmützen und zahlreiche Anleitungen. Die Seite hat mir schon bei meiner ersten Beanie geholfen, obwohl es damals irgendwie schneller ging.

Sollte es mit der Mütze nicht mehr klappen, habe ich schon einen Plan B.

IMG_0478_01Dann wird aus der Häkelmütze eben ein Häkelkorb. PAH!

Bleibt zu hoffen, dass weder der Wurm noch das Ribbelmonster bei mir überwintern wollen. Habt ihr noch einen guten Abwehr-Tipp?

Euch einen tollen Creadienstag,
Eure Mona

P.S. Weitere tolle Herbstmützen gibt es auch beim Goldkindelein in meiner Herbstzauber-Linkparty.

Verlinkt bei: Creadienstag, Häkelliebe

 

Eine Häkelbrosche herstellen – DIY

Es herbstet nun schon eine kleine Weile sowohl in der Natur als auch auf verschiedenen Blogs. Letzten Freitag konnte ich meine erste eigene Linkparty – den Herbstzauber – erfolgreich eröffnen und freute mich gleich über die ersten BesucherInnen und ihre herbstlichen Ideen und Projekte.

Heute möchte ich mich in die illustre Runde des Herbstzaubers einreihen und zeige euch meine aktuelles Herbstprojekt auf der Häkelnadel: eine Herbstblüte. Sie soll künftig meine Jacke verschönern und mich erfreuen. Vielleicht habt ihr auch Lust auf eine solch herrliche Blüte? Dann hier mein Mini DIY.

Zum Nachmachen braucht ihr:
– etwas Wolle, gern auch einen Rest
– eine Häkelnadel (passend zur Angabe auf dem Etikett der Wolle)
– eine Nähnadel
– eine Sicherheitsnadel
– ein Stück Filz für die Rückseite der Brosche

Zeitaufwand: 30-45 Minuten (je nach Häkelerfahrung)

Schritt 1 – Die Blüte häkeln
Wolle und Häkelnadel zur Hand – auf die Plätze, fertig, los. Als erstes fertigt ihr nach der kostenlosen (englischen !) Anleitung von Daisy Cottage Designs eine lange Spirale in eurer Lieblingsfarbe an, aus der später die Blüte geformt wird. Dazu sollten die Begriffe feste Maschen, Luftmaschen und Stäbchen für euch keine Fremdwörter mehr sein. Ich persönlich finde die Anleitung leicht zu verstehen und auch für Anfänger gut geeignet.
Aus der Spirale formt ihr anschließend eine Blüte, in dem ihr die Spirale quasi aufwickelt und dann mit Nadel und Faden festnäht. Wer möchte kann die Spirale beim Festnähen auch mit kleinen Nadeln feststecken. Eure Blüte könnte dann so aussehen.

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Schritt 2 – Die Häkelblüte wird zur Brosche
Damit ihr die Blüte später an eurer Jacke befestigen könnt, schneidet ihr aus einem Stück Filz nun einen Kreis aus, der etwas kleiner ist als eure Blüte. Diesen Kreis näht ihr an der Rückseite der Blüte fest. Die Sicherheitsnadel ebenfalls am Filz festnähen und fertig!

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Die Größe der Blüte könnt ihr durch die verarbeitete Wolle variieren. Feine, dünne Wolle macht die Blüte kleiner. Wer mit einer dickeren Wolle häkelt, bekommt eine deutlich größere Brosche am Ende. Vielfältig sind natürlich auch die Farben, die ihr verwenden könnt.

Ich habe mir gleich noch eine zweite Brosche angefertigt.

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Euch einen schönen Crea-Dienstag,
Eure Mona

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Lavendelsäckchen DIY – Einen Nautilus häkeln

Obwohl der September gerade erst begonnen hat, färben sich die Blätter der Bäume schon bunt. Die letzten Tage waren zwar wieder etwas wärmer, aber lange wird es wohl nicht mehr dauern, bis der Spätsommer endgültig den Rückzug antritt. Zeit, langsam im Schrank nach den Jacken und Mänteln zu kramen. Manchmal erlebt man dabei eine unangenehme Überraschung, wenn kleine Untermieter es sich in den Wintersachen gemütlich gemacht haben. Um dem vorzubeugen, habe ich immer ein kleines Lavendelsäckchen im Kleiderschrank.

Dieses Jahr findet die Lavendelernte von der freundlichen Wollzeitmama Verwendung in neuen Lavendelsäckchen. Statt den üblichen Beuteln, die man aus kleinen Stoffresten ganz einfach nähen kann, hatte ich eine andere Idee. Ganz nach dem Motto „Hole dir den Sommer und den Strand in deinen Kleiderschrank!“ häkele ich mir kleine Nautilus-Lavendelsäckchen. Einen ersten Blick auf einen Nautilus gab es bereits am Freutag.

Zum Nachmachen braucht ihr:
– etwas Wolle, gern auch einen Rest (z.B. Catania in weiß, blau)
– eine Häkelnadel (passend zur Angabe auf dem Etikett der Wolle)
– eine Nähnadel
– eine Holzperle
– einen Teebeutel zum Selbstbefüllen (gibt es in Drogeriemärkten)
– etwa einen Teelöffel voll Lavendel, alternativ Lavendelöl

Schritt 1 – Den Nautilus häkeln
Wolle und Häkelnadel zur Hand und los geht es. Die bebilderte Anleitung für den Meeresbewohner findet ihr kostenlos bei Snovej. Die Anleitung ist auf englisch und erfordert Häkel-Kenntnisse zum magischen Ring, festen Maschen, halben Stäbchen, ganzen Stäbchen, doppelten Stäbchen und Dreifach-Stäbchen. Das erfordert etwas Übung, geht aber eigentlich ganz leicht. Wenn der Nautilus fertig ist, wählt ihr eine andere Farbe und häkelt entlang der Maschen. Euer fertiger Nautilus sieht nun so aus.

IMG_0403_01Von dem Nautilus fertigt ihr zwei Stück an und näht diese mit dem Überwendlingsstich zusammen. Lasst am Ende eine Öffnung zum Befüllen und vergesst nicht eine Luftmaschenkette als Anhänger. Sonst kann man den Nautilus nicht an einem Kleiderbügel befestigen. Den Anhänger könnt ihr auch noch mit einer Perle o.ä. verzieren – ganz nach Belieben.

Schritt 2 – Das Säckchen befüllen
Nun nehmt ihr den Teebeutel und befüllt ihn vorsichtig mit dem Lavendel. (Wer keinen frischen Lavendel hat, kann vielleicht auch einen Wattebausch mit Lavendelöl beträufeln.) Den Teebeutel wickelt ihr zusammen und steckt ihn in die zusammengenähten Hälften des Nautilus.

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Fast geschafft.

Schritt 3 – Öffnung schließen
Zu guter letzt fehlt nur noch das Verschließen der Öffnung. Den restlichen Faden vernähen.  Fertig ist das etwas andere Lavendelsäckchen! Tadah:IMG_0414_01

Ich finde den kleinen Nautilus schick und freue mich, ihn nun in meinem Kleiderschrank als Motten-Abwehr zu deponieren. Obwohl es schon schade ist, dass ihn dort niemand sieht, oder?

Und schließlich noch eine Ankündigung in eigener Sache. Bald möchte ich eine eigene (Link-)Party veranstalten und ihr seid alle herzlich eingeladen! Das Motto der Party:
P1110358Ihr könnt also schon mal eure Häkelnadeln, Stricknadeln, Nähmaschinen, Schere und und und … heraussuchen und Ideen sammeln. Die bunten Blätter finde ich ganz inspirierend.

Vorerst wünsche ich euch einen schönen Crea-Dienstag und mit viel Häkelliebe und maritimen Flair.
Eure Mona

P.S. Ein großes Dankeschön wollte ich noch loswerden für die lieben Genesungswünsche vom letzten Freitag. Ich habe mich sehr gefreut und ganz besonders über die „Vitamin-Post“ von der lieben Karo, aber dazu vielleicht später mehr 😉

Let’s go to the beach – Tadah

Ferien und Urlaub sind bei mir eng verbunden mit Meer und Strand. Sie bilden quasi eine Symbiose. Das mag an den Ostsee-Genen in mir lieben, denn meine Eltern kommen beide von der Küste, wohl aber auch an den zahlreichen Urlauben, die ich als Teenager im Mittelmeerraum verbringen durfte. Jedenfalls sitze ich gern am Strand und schalte den Kopf aus, beobachte die Wellen und das Meer. Ruhe und Zufriedenheit stellen sich da ein.

Ferien mit dem Lieblingskind bedeuten zwar ebenfalls Zeit am Strand, aber nicht zwangsläufig Ruhe und Entspannung. Burgenbauen und Wasserspiele stehen eher auf der Liste. Um geeignete Buddelhilfen ganz Mona-like zu transportieren, entstand noch kurz vor dem Urlaub die Idee zur gehäkelten Strandtasche. Einen kurzen Zwischenstand gab es schon vor dem Urlaub, heute folgt das TADAHHH:

Einmal am Einsatzort Strand fast fertig (noch ohne Träger, denn mir ist mal wieder die Wolle ausgegangen).

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Hier die fertige Tasche ein zweites Mal in heimischen Gefilden.

Strandtasche

Die Anleitung von Micah Makes ist wirklich einfach zu verstehen und erfordert wenige Häkelkenntnisse, da die Tasche nur aus festen Maschen und halben Stäbchen besteht. Kostengünstig war das gute Stück obendrein. Gehäkelt aus Schachenmayr Bravo in dunkelblau aus 2 1/2 Knäulen, schlägt sie mit gerade mal 5 Euro zu Buche (ein Knäuel kostet zwischen 1,30 und 1,40 Euro).

Weil die Urlaubssaison eigentlich schon fast vorbei ist, kommt die Tasche bei uns fortan als Spielplatz-Tasche zum Einsatz und wird das neue Zuhause für Buddelförmchen, Schaufeln und Eimer vom Lieblingskind. Außerdem überlege ich noch, ob die Tasche nicht noch etwas mehr maritimes Flair bekommt in Form von Seesternen, Muscheln und kleinen Fischlein. Eine passende Anleitung für kleine Seesterne habe ich schon bei Glasklar und Kunterbunt gefunden und gleich ausprobiert.

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Es kann also sein, dass die Tasche hier ein weiteres Mal schauläuft, sollte ich mich für Seesterne, Muscheln etc. an und auf der Tasche entscheiden. Mal sehen.

Vorerst einen schönen Creadienstag und ganz viel Häkelliebe,
Eure Mona