Archiv der Kategorie: Anleitungen / Tutorials

Schneller Adventskalender – DIY

Schon am kommenden Wochenende ist der erste Advent. Zeit, Plätzchen zu backen, den Wunschzettel zu schreiben und … ach ja … ein Adventskalender fürs Lieblingskind. Da mit der Mini-Mona nicht wirklich viel Zeit fürs Nähen bleibt und ich den gekauften Kalender aus dem letzten Jahr nicht so schön finde, entschied ich mich für die zeitsparende Variante für Muttis. Aus Butterbrot-Tüten! Diese waren schon eine geeignete Herberge für die Geburtstags-Give-Aways.

Für alle anderen Muttis im Vorweihnachtsstress hier die Anleitung, wie man in nur einer Stunde einen eigenen kreativen Adventskalender bastelt.

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Ihr braucht:
– Frühstückstüten oder Butterbrot-Tüten
– Washi-Tape
– Stifte
– Schere
– Material zum Befüllen (z.B. Gummibärchen, Schoko-Taler, Wichtel, Müsli-Riegel, Lollies, Stempelstifte, Badeschaum, kleine Autos, Haarspangen, …)

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Schritt 1
Mit dem Stift und dem Washi-Tape als erstes die Butterbrot-Tüten verzieren. Wer nicht gern malt oder es etwas schicker möchte, findet auch viele kostenlose Zahlenvorlagen im Netz (z.B. hier). Ich habe mich für Tannenbäume, Kerzen, Schlitten, Sterne, Schneemänner und ähnlich Weihnachtliches entschieden. Hier eine kleine Auswahl der Motive:

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Schritt 2
Fast fertig, denn nun fehlt nur noch der Inhalt. Also immer ein oder zwei kleine Dinge in einer Tüte deponieren, zufalten, festkleben, fertig. Einfacher geht es wirklich nicht.

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Schritt 3

Die fertigen Tüten könnt ihr entweder mit einem Faden versehen, mit Wäscheklammern an einer Leine festmachen oder, wie ich, in einem Kistchen sammeln.
Da das Lieblingskind noch nicht selbst lesen kann, braucht es so immer nur das erste Tütchen herauszunehmen. Großen Kindern bereitet das Suchen der Zahl sicher mehr Spaß.

Und das war es schon. Schnell, einfach, kreativ.

Eine schöne Woche und einen besinnlichen ersten Advent.
Eure Mona

Sabberschutz für die Babytrage nähen – DIY

Babys sind Traglinge – im Arm, im Tragetuch oder in einer Babytrage. Aber nicht nur Babys profitieren vom Getragenwerden. Mit dem Winzling vor dem Bauch oder auf dem Rücken hat Mama oder Papa die Hände frei für andere Dinge.

Als unerlässliches Accessoire zur Trage gehörte bei uns der Sabberschutz, denn das Lieblingskind hatte die Manduca zum Fressen gern. Die beiden Träger waren immer eins zwei fix vollgesabbert. Zu diesem Zeitpunkt staubte meine Nähmaschine noch auf dem Bücherregal ein, deshalb war der Sabberschutz an meiner Manduca gekauft. Dank meines deutlichen Nähfortschrittes im letzten Jahr, kann ich mir den Sabberschutz nun selbst nähen.

Das geht wirklich einfach und deshalb heute eine kurze Anleitung.

Ihr braucht:
– Außenstoff (z.B. Baumwollstoffe)
– Innenstoff (z.B. saugfähige Stoffe wie Frottee)
Schneidematte und Rollschneider
– Nadeln und Nähgarn
Kam Snaps und die dazugehörige Zange

Schritt 1
Schneidet den Innen- und Außenstoff auf ein Maß von 23,5 cm x 17,5 cm (Länge x Breite bzw. Höhe) mit dem Rollschneider zu. Die Nahtzugabe ist bereits enthalten.

Schritt 2
Legt den Innen- und Außenstoff rechts auf rechts (also die schöne Seite auf die schöne Seite). Fixiert alles mit Nadeln und näht einmal füßchenbreit an drei der vier Seiten entlang. Lasst an der vierten Seite eine etwa 5-6 cm große Wendeöffnung. Bevor ihr alles wendet, den Stoff zurückschneiden oder versäubern. Dann alles wenden.

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Nach dem Wenden, bügeln und die Wendeöffnung mit Nadeln feststecken. Anschließend einmal mit der Nähmaschine knappkantig entlang aller vier Seiten nähen. Dabei verschließt ihr die Wendeöffnung – quasi ganz automatisch.
Wer möchte und schon etwas Erfahrung an der Nähmaschine hat, kann nun noch einmal mit einem Schrägband die äußere Kante rundherum einfassen.

Schritt 4
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Um den Sabberschutz anbringen zu können, fehlt noch eine Befestigungsmöglichkeit. Dazu benötigt ihr die Kam Snaps. Diese werden an allen vier Ecken angebracht. Am besten, ihr probiert an der Trage die genaue Position aus. Bei mir habe ich die Kam Snaps jeweils 2,5 cm von den Seiten entfernt angebracht.


Schritt 5

Die fertigen Schoner an der Trage anbringen. Fertig.
Baby einladen, losspazieren 🙂 P1160617_01
Viel Spaß beim Nachmachen.

Einen schönen Creadienstag wünscht euch,
Eure Mona

 

 

 

Kindergeburtstag Give away

Im Juni hüpfen wir meist von einer Geburtstagsfeier zur nächsten. Ob groß, ob klein, alt oder jung, viele Geburtstage liegen in diesem Monat. Auch das Lieblingskind zelebriert dann seinen Ehrentag – und das sogar zunehmend bewusst.

Zu den Vorbereitungen, die Mamas zu diesem besonderen Tag treffen, zählen:
– Geschenke besorgen und einpacken
– Kind befragen und anschließend Gäste einladen
– Deko organisieren
– Essen zubereiten
– ruhig bleiben (die wohl größte Herausforderung)

Die Liste ist anscheinend variabel. Bei dem ein oder anderen Kindergeburtstag steht anscheinend auf der Liste noch der Punkt: Give aways besorgen. Heute deshalb von mir zwei Ideen, wie dieser Punkt geschickt gelöst werden kann.

Variante 1 – Stoffbeutel nähen und befüllen

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– Kinderstoffe auswählen und Nähmaschine anwerfen. Die Anleitung für den Mini-Beutel gab es bereits zu Weihnachten für einen Adventskalender von hier.

– Mini-Tasche nähen und mit netten Kleinigkeiten befüllen

– Mit Schleifenband und kleinem Namensschild versehen.

– Fertig ist euer Give away.

 

Variante 2 – Pausenbrotbeutel als Give away

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– Diese Variante eignet sich für Eilige. Pausenbrottüten kaufen (z.B. bei Rossmann) und Tüten dekorieren (ggf. gemeinsam mit dem Geburtstagskind).

– Pausenbrottüte befüllen, verschließen und verzieren.

 

Und hier noch ein paar Ideen für die Füllung:

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– Luftballons
– Mini-Tute/ Tröte (schönes Wort)
– Aufkleber
– Seifenblasen
– kleine Ausmalbildchen
– Haarspangen
– Gummibärchen …

 

Beim nächsten Mal gibt es eine Idee für die passende Deko. Und eine Grußkarte zum Kindergeburtstag findet ihr hier.

Bleibt mir nur noch einen schönen Crea-Dienstag und eine sonnige Woche zu wünschen.
Eure Mona

Glückwunschkarte mit Bügelperlen

Kennt ihr das? Noch 30 Minuten bis zur Abfahrt zur nächsten Geburtstagsfeier. Das Geschenk ist schon eingepackt und liegt bereit, aber eine Karte fehlt noch. Zeit für filigrane Scrapbooking-Karten bleibt nicht (und an Geduld mangelt es ehrlich gesagt auch). Da liebe ich solche Ideen, die man eins zwei fix umsetzen kann. Ich erinnere mich an meine „Schnellste Hochzeitskarte der Welt„.

P1150195_01Heute zeige ich euch in Anlehnung daran eine schnelle Idee für eine Geburtstagskarte quasi Last Minute.

Ihr braucht:
– eine blanko Grußkarte (z.B. von Tchibo)
– Bügelperlen (z.B. vom Möbelschweden)
– Klebstoff
– einen Stift

Und dann geht es auch gleich los. Mit den Farben eurer Wahl legt ihr aus den Bügelperlen beispielsweise eine kleine Torte mit Kerzen (wie hier im Bild). Dann Bügeleisen in die Hand und vorsichtig bügeln bis die Perlen leicht angeschmolzen sind. Kurz abkühlen lassen und schon könnt ihr das fertige Motiv auf der Grußkarte fixieren. Ein paar nette Worte – et voilà.

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Ich dreh jetzt noch gleich eine kurze Runde bei den anderen Kreativen vom Creadienstag und genieße anschließend meinen freien Tag im Stoffrausch mit der Karo bei Stoff und Stil.

Eine schöne Woche,
Eure Mona

Physaliskorb wird Osternest – DIY

Ostern rückt näher. Die Armeen kleiner goldener Klingel-Häschen und quietschbunten Regenbogeneier lassen kaum einen Zweifel daran. Gleiches gilt für die unzähligen Anleitungen im Netz rund um das Thema Ostern. Nachdem ich im letzten Jahr an dieser Stelle Selbstgemachte Osterkarten vorgestellt habe, gibt es in diesem Jahr ein Upcycling bei dem ein einfacher Physaliskorb zum bunten Osternest wird.

IMG_0185_01Zum Nachmachen braucht ihr:

– einen Physaliskorb
– Sprühfarbe (für Kunststoff geeignet)
– Tonkarton
– Lineal
– Schere

 

 

Schritt 1 – Korb mit Farbe besprühen

IMG_0191_01Als erstes besprüht ihr den Physaliskorb mit einer Farbe eurer Wahl (bei mir frühlingsgrün). Achtet darauf, dass der Sprühlack für Kunststoff geeignet ist. Ich habe mich für Do-It Spray von Marabu entschieden.
Alles gut trocknen lassen.
Wenn es besonderes schnell gehen soll, könnt ihr den Korb natürlich auch schwarz oder weiß lassen.

 

Schritt 2 – Tonpapierstreifen zu schneidenIMG_0213_01

Als nächstes messt ihr mit dem Lineal die Abstände des Korbes. Bei diesem kleinen Korb messt ihr also dreimal. Dann wählt ein Tonpapier aus und schneidet schmale Streifen – wie auf dem Bild zu sehen. Je nach Größe des Korbes und der Länge des Papiers kann es sein, dass ihr mehr als einen Streifen pro Reihe benötigt.

Schritt 3 – Tonpapierstreifen einfädeln

IMG_0219_01Die Tonpapierstreifen fädelt ihr nun in die Abstände des Korbes ein. Einmal vor der Verstrebung, dann dahinter – immer abwechselnd. (Wer ganz genau arbeiten möchte, kann Anfang und Ende festklammern.) Das macht ihr mit allen drei Streifen, sodass schließlich ein umschlossener Korb entsteht.

 

Schritt 4 – Befüllen

IMG_0222_01Nun habt ihr es fast geschafft. Abschließend könnt ihr auch noch für den Boden des Körbchens ein kleines Quadrat ausschneiden und hineinlegen. Dazu am besten das Körbchen auf ein Stück Papier stellen und einmal rundherum zeichnen. Beim Ausschneiden das Quadrat etwas verkleinern, damit es auch in das Innere des Korbes passt. Am Ende fehlt nur noch Ostergras, ein Osterei und natürlich ein kleiner Schoko-Hase.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen, Befüllen, Verstecken, Suchen und Finden. Weitere Ideen rund um das Osterfest gibt es auf meiner Pinnwand Oster-Ideen.

Einen tollen (Creadiens-)Tag wünscht,
Eure Mona

 

Anleitung für einen gehäkelten Glücksbringer

Letzte Woche konnte ich euch leider nicht meine neuste Anleitung für einen gehäkelten Glücksbringer vorstellen. Das Lieblingskind war fieberkrank. Aber nun geht es uns allen besser und deshalb freue ich mich, euch heute das DIY nachzureichen.

Zum Nachmachen braucht ihr: 
– grüne und braune Wolle (z.B. Catania von Schachenmayr)
– eine Häkelnadel
– eine kleine (Handarbeit-) Schere
– etwas Füllwatte

Zeitaufwand: ca. 30 min (je nach Häkelerfahrung)

Schritt 1
IMG_0020_02Zuerst häkelt ihr euch ein Kleeblatt. Dazu eine Luftmaschenkette mit fünf Maschen anschlagen. Dann in die erste Masche der Luftmaschenkette eine Kettmasche häkeln, sodass ein Ring entsteht.
In diesen Ring häkelt ihr drei Luftmaschen (die ersetzen das erste Stäbchen), zwei Stäbchen, drei Luftmaschen und schließt das erste Blatt durch eine Kettmasche in den Ring. Dann wieder drei Luftmaschen, zwei Stäbchen, drei Luftmaschen und eine Kettmasche in den Luftmaschenring. Das ganze macht ihr so lange, bis ihr vier Blätter für das Kleeblatt habt, schließlich soll es Glück bringen. Den Faden am Ende abschneiden und durch die letzte Masche ziehen. Und weil es so scchön war gleich noch einmal, denn ihr braucht zwei Kleeblätter.

Schritt 2
Nun wechselt ihr die Farbe. Ich habe mich für braun entschieden. Mit der neuen Farbe häkelt ihr jeweils nur in den hinteren Bogen der Maschen der einzelnen Kleeblätter. Das heißt pro Blatt drei feste Maschen. (siehe Bild 1).
In die Zwischenräume häkelt ihr eine Luftmasche, ein doppeltes Stäbchen (zweimal den Faden um die Häkelnadel wickeln) und eine Luftmasche. Das doppelte Stäbchen sollte etwa die Größe bzw. Höhe der Blätter haben, sodass am Ende ein Kreis entsteht. Nun nur noch den Faden wieder durch die letzte Masche ziehen.

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Schritt 3
Am Ende leget ihr beide Kreise aufeinander. Häkelt erneut jeweils in den hinteren Bogen der Maschen Kettmaschen, um die beiden Kreise miteinander zu verbinden. Wenn ihr genau gearbeitet habt, bestehen beide Kreise aus der gleichen Anzahl von Maschen. (Ist aber nicht schlimm, wenn es nicht genau aufgeht.) Bevor ihr den Kreis komplett schließt, in eine der letzten Maschen eine Luftmaschenkette aus etwa 6-8 Luftmaschen häkeln. Das wird der Anhänger. Und nicht vergessen, etwas Füllwatte und alle Fäden in die Mitte stopfen – bevor ihr die alles verschließt.
Fertig ist euer kleiner Glücksbringer. Taadaaah:

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Ein prima Geschenk für das neue Jahr, aber sicher auch zu anderen Anlässen (wie Geburtstagen). Glück kann man ja nie genug haben, oder?

Viel Freude beim Nachmachen wünscht,
Eure Mona

Verlinkt bei: Creadienstag und Häkelliebe

Ein Lesezeichen aus Grannys häkeln – DIY

Das Weihnachtsfest naht, Zeit sich etwas Gedanken über Geschenke zu machen. Etwas Kleines, Praktisches soll es sein, dass aber zugleich nicht zuviel kostet und im Idealfall noch mit Liebe selbstgemacht ist/ wurde. Gleich vier Dinge auf einmal – also das geht nun wirklich nicht, oder?

Da ich in letzter Zeit wieder etwas mehr lese, kam mir spontan die Idee aus kleinen Grannys ein Lesezeichen zu häkeln. Das fand ich so einfach und genial, dass ich euch heute hier zeige, wie ihr auch so ein nettes kleines Mitbringsel bzw. Geschenk anfertigen könnt.

Zum Nachmachen braucht ihr:
– Wolle (bestens geeignet sind Wollreste, bei mir Catania von Schachenmayr in allen möglichen Farben)
– eine Häkelnadel (entsprechend der angegebenen Nadelstärke auf dem Etikett eurer Wolle)
– eine Wollnadel
– eine kleine Schere

Zeitaufwand: ca. 2-3 Stunden (je nach Häkelerfahrung)

Schritt 1
Zunächst häkelt ihr euch drei kleine Grannys. Das Design könnt ihr dabei ganz Belieben auswählen. Ob das klassische Granny oder eine anspruchsvollere Variante, Hauptsache klein. Das heißt, ihr häkelt nur wenige Runden (z.B. die ersten drei).
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Meine Mini-Grannys häkeln sich wie folgt:

Anfang: Häkelt 5 Luftmaschen, die ihr mit einer Kettmasche in die erste Masche zu einem Kreis schließt
1. Runde: Drei Luftmaschen (die ersetzen das erste Stäbchen), drei Stäbchen, eine Luftmasche, vier Stäbchen, eine Luftmasche bis ihr vier Cluster von jeweils 4 Stäbchen habt. Farbe wechseln. 2. Runde: Bei einer Luftmasche, die zwei Stäbchen Cluster voneinander trennt, beginnt ihr mit der neuen Farbe und arbeitet wieder drei Luftmaschen (als Ersatz für das erste Stäbchen), drei Stäbchen, eine Luftmasche, vier Stäbchen, eine Luftmasche, … bis zum Ende der Runde. Die Runde schließt ihr mit einer Kettmasche in die dritte Luftmasche vom Beginn.
3. Runde: Jetzt werden nur noch feste Maschen in jeweils eine der Maschen aus der Vorrunde gehäkelt.
Fertig. Das Ganze bitte dreimal.

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Schritt 2
Die Mini-Grannys müssen nun miteinander verbunden werden. Das geht am besten mit dem Überwendlingsstich und einer Wollnadel, denn dabei entsteht eine flache Naht. Die Grannys dazu an einer Seite aneinanderlegen und vernähen.

Schritt 3
Zum Schluss habe ich noch einmal eine Runde um alle drei Grannys herumgehäkelt. Sollten an den „Nahtstellen“ zwischen den Grannys Lücken entstanden sein, könnt ihr diese in der letzten Runde füllen. Dazu häkelt ihr ansteigend halbe, ganze und /oder doppelte Stäbchen bzw. absteigend doppelte, ganze oder halbe Stäbchen.

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So könnte euer fertiges Lesezeichen dann am Ende aussehen. Platt wie ein Flunder, aber äußerst praktisch für vergeßliche Leser (und unschöne Eselsohren im Buch sind außerdem Geschichte).

Einen schönen Creadienstag wünscht
Eure Mona

Ein Windlicht basteln – DIY

In der Adventszeit erhellen vielen Lichter am Abend die Fenster: dezenten Sterne, blinkende Schneemänner, Renntiere oder ganze Teppichen von Lichterketten. Innen sind es oft eher die Kerzen am Adventskranz, die für stimmungsvolles Licht sorgen.

Ich selbst bin ein großer Fan von Kerzen besonders im Winter. Sie vermitteln Wärme und Gemütlichkeit. Klar, dass ich auch von Windlichtern begeistert bin. Deshalb gibt es heute hier die Anleitung für ein gefaltetes Windlicht.IMG_0781_01

Ihr braucht dazu:
– einen Bogen Transparentpapier aus dem Bastelbedarf
– eine Schere
– ein Lineal
– Klebstoff
– ein Teelicht

Zeitaufwand: 30 Minuten

Dann kann es auch schon losgehen.

1. Aus dem Transparentpapier ein A4 großes Stück Papier ausschneiden. (Dabei ggf. auf den Verlauf des Musters achten.)

2. Am oberen Rand und an der Seite einen schmallen Streifen (ca 0,5 bis 1 cm) nach „innen“ umschlagen.

3. Das A4 Blatt zunächst waagerecht und anschließend senkrecht falten. Am Ende sollte euer Papier in 16 Quadrate unterteilt sein.

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4. Nun in der Diagonalen falten. Dabei verbindet ihr quasi die gegenüberliegenden Ecken eines Quadrates. Erst von der einen, dann von der anderen Seite.

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5. An der unteren Seite (dort, wo ihr nicht umgeschlagen habt) mit der Schere dreimal einschneiden.

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6. Den Umschlag am oberen Rand festkleben. An der Seite dient der Umschlag zum Schließen des Quaders bzw. Windlichtes.

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7. An der unteren Seite werden die vier Laschen miteinander verklebt. Sie bilden den Boden des Windlichtes. (Am besten mit einer Hand von innen gegendrücken.) Etwas warten bis alles gut getrocknet ist 😉

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8. Jetzt braucht ihr etwas Fingerspitzengefühl. Vorsichtig werden nun einzelne gefaltete Quadrate nach innen gedrückt. So immer fortfahren bis zum oberen Ende des Windlichtes.

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9. Am Ende ein Teelicht in das Windlicht stellen und vor Freude um die Wette strahlen!  IMG_0756_01IMG_0768_01

Von oben sieht das etwa so aus.
Mein Windlicht steht in einem alten kleinen Joghurt-Glas, damit nichts anbrennt.

Die Größe des Transparentpapiers zu Beginn bestimmt übrigens die Größe des Windlichtes. Probiert es einfach aus. Außerdem kann ich mir so ein Windlicht gut auf einer Hochzeit oder anderen Feier vorstellen.

Euch viel Spaß beim Falten und Nachmachen. Bei Fragen wie immer gern per Mail oder Kommentar.

Einen schönen Creadienstag,
Eure Mona

Tipps und Tricks zum Nähen eines Fahrradsitzüberzugs

Kennt ihr das auch? Einen nassen Fahrradsitz für das Lieblingskind nach den Regen der letzten Nacht? Die morgendliche Hektik, wenn das Fahrrad dann nicht verfügbar ist und man spontan – trotz Zeitnot – ein anderes Gefährt aus der Tasche Garage zaubern muss.

So ging es mir jedenfalls letzte Woche, als ich meine „dekorative“ Mülltüte verloren hatte, die bisher als Fahrradsitzüberzug diente. Genervt machte ich mich auf in die Kita und setzte mich nachmittags vor den Rechner, um nach einem neuen Fahrradsitzüberzug zu suchen. Im Internet wurde ich schnell fündig für eine eigene Variante: den Ratz-Fatz Kinderüberzug für’s Fahrrad von Pattydoo.

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Zu dieser Anleitung möchte ich heute ein paar Tipps und Tricks mit euch teilen, die mir geholfen haben, meinen eigenen Kinderüberzug zu nähen. Vielleicht helfen sie euch ja genauso.

Zum Nachmachen braucht ihr:

1. Die Anleitung: zu finden bei Pattydoo

2. Stoff: 75 cm Wachstuchtoff (z.B. beim Möbelschweden zum Super-Preis von 8 Euro/ m)

3. Weitere Materialien:
– zwei Ösen für den Kordelzug (z.B. Nähfrei Ösen von Prym),
– zwei Kordelstopper,
– Reflektorband (z.B. selbstklebend von Prym),
– einen Wollrest (statt der Gummikordel von Pattydoo),
– eine Nähnadel und eine Häkelnadel,
– Stifte und eine Schere

Zeitaufwand: für Näh-Anfänger wie mich würde ich etwa 2,5 bis 3,5 Stunden einplanen (inkl. Zuschneiden)

Beim Zuschneiden und Nähen folgt ihr der Anleitung von Pattydoo. Beachtet auch die Hinweise von ihr zum Nähen von Wachstuchstoff, der hat nämlich so seine Tücken.

Tipp 1 – Änderungen im angegebenen Material
Die von Pattydoo angegebenen Materialien habe ich zum Teil durch recycelte Materialien ersetzt. Statt des Gummizugs aus der Anleitung verwendete ich eine lange Luftmaschenkette, die ich aus einem Wollrest herstellte. Die Länge von 1,60 m habe ich beibehalten. Außerdem nutzte ich die Kordelstopper von einer alten Strickjacke.

Tipp 2 – Die Kordel einfädeln
IMG_0099_01 IMG_0100_01Damit ihr euch nicht die Finger wund fummelt beim Einfädeln der Kordel/ Luftmaschenkette kommt hier Tipp 2.
Auf die Nähnadel einen Faden auffädeln, den ihr anschließend durch die Kordel oder die Luftmaschenkette durchstecht. Dann geht es ganz einfach mit dem Einfädeln der Kordel Dank der größeren Nadel, die sich bequem durch den Tunnel für den Kordelzug navigieren lässt.
Am Ende einfach den Hilfsfaden durchschneiden und auf die Kordel den Stopper auffädeln, damit nichts mehr verrutschen kann. (Noch einfacher geht es nur mit einer Wollnadel mit einem flexiblem Öhr wie beispielsweise hier – tolle Erfindung sag ich euch!)

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Tipp 3 – Das Reflektorband aufpeppen
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In der Anleitung wird das Reflektorband aufgenäht. Leider gab es im Kurzwarenladen nicht die Variante zum Aufnähen. Daher fiel meine Entscheidung auf das selbstklebende Band. Aber ein bloßer Streifen auf der Rückseite des Sitzes war mir irgendwie zu langweilig, oder?

Grübel, grübel. Da kam mir eine andere Idee, bei der ein Teelicht behilflich war. Das Teelicht hat nämlich zufälligerweise dieselbe Größe wie die Punkte auf dem Stoff. Deshalb diente es als Schablone, mit deren Hilfe ich Punkte aus dem Reflektorband ausgeschnitten habe. Diese auf dem Stoff nach Belieben platzieren (natürlich der Rückseite des Sitzes!) und aufkleben. Tadah!

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Tipp 4 – Diebstahlschutz
Mit so einem hübschen und zugleich praktischen Überzug weckt man neidische Blicke. Damit es bei den Blicken bleibt und mir niemand das gute Stück stibitz, werde ich mir noch eine Diebstahlsicherung einbauen. Meine noch zu erprobende Idee: ein Kabelschloss statt der Kordel! Demnächst werde ich mir dieses Kabelschloss bestellen und die Idee ausprobieren. Bericht folgt natürlich. (Eventuell müsst ihr je nach Schloss die Ösengröße variieren.)

So, nun kann mich der Regen im Herbst nicht mehr ins Schwitzen oder Zeitnot bringen. Dank wasserabweisendem Wachstuchstoff bleibt der Fahrradsitz fürs Lieblingskind wunderbar trocken.

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Viel Spaß beim Ausprobieren meiner Tipps und Tricks.

Ich wünsche euch einen tollen Creadienstag,
Eure Mona

Ein Dreieckstuch häkeln – DIY

Nun ist er endgültig da der Herbst und mit ihm scheinbar im Doppelpack der Winter. In den letzten Tage fand ich es mitunter so kalt, dass ich schon meine Winterjacke aus dem Schrank geholt habe. Als passendes Accessoire für die Jacke beschloss ich mir ein Dreieckstuch zu häkeln. Damit ihr mindestens genauso gut gewärmt durch den Winter kommt, gibt es heute hier eine Anleitung für ein gehäkeltes Dreieckstuch.

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Zum Nachmachen braucht ihr:
1. Wolle
Wenn ihr Häkelanfänger seid, empfehle ich ein großes einfarbiges Knäuel (am bestens mit Farbverlauf). Alle, die schon über etwas Häkelerfahrung verfügen, können sich gern mehrere Farben besorgen und diese kombinieren.
2. Eine Häkelnadel
Diese sollte zu eurer Wolle passen. Die Angabe dazu findet ihr auf dem Etikett der Wolle.
3. Eine kleine Handarbeitsschere
4. Eine Wollnadel zum Vernähen der Fäden (insbesondere, wenn ihr die Farben wechselt)

Zeitaufwand: Je nach Häkelerfahrung und Farbwahl etwa drei bis vier Abende.

Schritt 1
Als erstes beginnt ihr mit einer Anfangsschlaufe. Dazu mit dem Faden eine Schlaufe bilden und dadurch erneut den Faden mit der Häkelnadel ziehen. Nun befindet sich auf der Häkelnadel eine Schlaufe, in die ihr eine kleine Reihe von fünf Luftmaschen häkelt.
Luftmaschen entstehen, wenn ihr durch die Anfangsmasche mit der Häkelnadel immer wieder den Faden zieht bzw. den Faden holt.

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Wenn ihr fünf Luftmaschen gehäkelt habt, stecht ihr mit der Häkelnadel in die erste Luftmasche am Anfang eurer kleinen Reihe und häkelt eine Kettmasche. Das heißt, ihr holt den Faden durch die zwei Schlingen auf der Häkelnadel. (Nämlich die erste Luftmasche der Reihe und die zweite Schlinge auf der Häkelnadel.)
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Schritt 2
Nun häkelt ihr wieder vier Luftmaschen (die ersetzen das erste Stäbchen plus eine Luftmasche). Anschließend häkelt ihr in den Ring noch drei weitere Stäbchen. Dazu durch die Mitte des Ringes stechen und den Faden holen. (Wer Hilfe beim Stäbchen-Häkeln braucht, schaut bitte hier.) Nach den drei Stäbchen folgen drei Luftmaschen, die bilden eine Ecke des Dreiecks. Anschließend noch einmal drei Stäbchen in den Ring häkeln. Ihr schließt die erste Runde mit einer Luftmasche und einem weiteren Stäbchen. Am Ende sollte euer Häkelwerk so aussehen wie Bild vier unten rechts.

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Schritt 3
Nun wendet ihr die Häkelarbeit, sodass der Faden hinter dem bisher Gehäkelten liegt. Die zweite Runde beginnt ihr wieder mit vier Luftmaschen und drei Stäbchen, die ihr in den Zwischenraum vom ersten und zweiten Stäbchen der letzten Reihe häkelt. Dann folgt eine Luftmasche. In die Spitze des kleinen Dreiecks häkelt ihr nun drei Stäbchen, drei Luftmaschen und drei Stäbchen (siehe Bild vier, unten rechts). Nach der Spitze wieder eine Luftmasche, drei Stäbchen, eine Luftmasche und ein Stäbchen in die Lücke zwischen dem ersten und dem zweiten Stäbchen der letzten Runde (wie zu Beginn).

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Am Ende der zweiten Runde sollte euer kleines Dreieck so aussehen. Vier Cluster von jeweils drei bzw. vier Stäbchen.

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Schritt 4, 5 …

Arbeit wenden und wieder vier Luftmaschen, drei Stäbchen, eine Luftmasche, drei Stäbchen. In alle Zwischenräume der Cluster aus der vorherigen Reihe häkelt ihr drei Stäbchen. Die einzelnen Cluster werden jeweils durch eine Luftmasche „getrennt“ wie bei einem Granny Square. In die Spitze häkelt ihr stets drei Stäbchen, drei Luftmaschen, drei Stäbchen. Und immer so weiter … dann wird aus dem kleinen Dreieck am Anfang ein immer größeres und schließlich ein ganzes Tuch. Schaut mal hier:

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Farbwechsel
Wer die Farben wechseln möchte, sollte dies am Ende einer Reihe machen. Neue Farbe einhäkeln und weiter geht’s. Die Fäden entweder mitführen oder am Ende mit einer Nähnadel vernähen. (Bei Bedarf einer genaueren Erklärung schreibt mir gern.)
Ich habe hier bei meinem Dreieckstuch die Wolle Extra Merino von Schachenmayr in den Farben rubin (00031), weinrot (0039) und orange (0034) verwendet. Abwechselnd häkele ich zwei Reihen weinrot, eine rubin, zwei weinrot, eine orange, zwei weinrot, eine rubin, …

Zum Schluss
Wenn euer Dreieckstuch die gewünschte Größe erreicht hat, einmal um das ganze Tuch herumhäkeln und nach Belieben eine Borte ergänzen. Natürlich könnt ihr euer fertiges Tuch auch mit kleinen Bommeln, Fransen oder ähnlichem verschönern.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Nachhäkeln. Bei Fragen könnt ihr mir gerne schreiben. Ansonsten würde ich mich auch freuen, wenn ich ein paar von euren Werken sehen könnte?!

Einen schönen Creadienstag wünscht
Eure Mona

Verlinkt bei: Creadienstag und Häkelliebe

Edit: Ich wollte noch erwähnen, dass ich beim Stöbbern im Internet gesehen habe, dass es einige Dreieckstücher gibt, die nur mit einer Luftmasche an der Spitze auskommen. Ich kann gerade nicht sagen, was besser ist. Vielleicht probiert ihr einfach aus, was euch besser gefällt.