Babyblanket – Babydecke Teil I

Heute möchte ich ein wenig den Blick zurück werfen, denn meiner Häkelnadel sind schon einige schöne Dinge entsprungen.

Beginnen wir mit einer meiner Lieblingsaufgaben: Babydecken häkeln.
Seitdem es in meinem Umfeld einen wahren Babyboom gibt – es begann vor ungefähr zweieinhalb Jahren – ist es meine Passion, neue Erdenbürger und -bürgerinnen mit einer selbstgehäkelten Babydecke zu empfangen. Ich gebe zu, nicht immer ganz termingerecht, aber die Babys halten sich ja auch nicht an Termine und Zeitvorgaben.
Seit etwa zweieinhalb Jahren also häkele ich mit Abständen immer mal wieder so eine Willkommensdecke. Dabei habe ich mich vor allem von meinen beiden Lieblingsblogs attic24 und Little Tin Bird (beide findet ihr hier) inspirieren lassen, was Muster und Farben angehen.

Der Klassiker der Babydecke ist mittlerweile das Wellenmuster (Neat Ripple Pattern) von Attic24 geworden. Die Anleitung auf der Seite konnte ich gut verstehen und das Muster ist vergleichsweise einfach umzusetzen. Man muss eigentlich nur wissen, wie man Stäbchen häkelt. Durch Zunahmen an den richtigen Stellen entstehen dann die Wellenhügel und durch Abnahmen entstehen Täler.

So entstand zum Beispiel die folgende Decke:

P1010813

Hier habe ich die Wolle Punto Color von Schachenmayr, die aus 45% Polyacryl und 55% Baumwolle besteht, verwendet. Die Farben weiß ich leider nicht mehr ganz genau. Ich glaube, es waren dunkelblau, hellblau (bleu) und maisgeld, wobei ich die Kombination der Farben nicht so ganz gelungen fand.

Im Allgemeinen versuche ich bei Babydecken auf eine weiche Qualität der Wolle zu achten. Das ist natürlich schwer, wenn man gern abends im Internet Wolle bestellt und die Wolle nicht anfassen kann. Mein bisheriger Favorit für Babydecken ist weiche Merino-Wolle, die dafür aber auch einiges kostet. Schon bei einer kleinen Decke können leicht 50 Euro allein für die Wolle zusammenkommen.
Der Vorteil der Punto Color-Wolle, die ich bei dieser Decke verwendet habe, war, dass sie sich sehr gut verarbeiten ließ und nicht so fein war/ist, wie beispielsweise die Catania von Schachenmayr. Das heißt, man braucht nicht so viel Wolle und kommt schneller voran. Ich hatte sogar noch Wolle übrig, sodass ich eine weitere Decke im Granny Square Design mit dem Rest angefertigt habe, als kleine Decke für den Kinderwagen oder so.

Granny Square Decke

Die Besitzerin war mit dem Ergebnis glücklich und ich damit auch.

Mehr Babydecken kommen bald. Euch nun noch einen schönen Abend. Bis bald.

Eure Mona

P.S. Und nun ab zur Häkelliebe.

2 Gedanken zu „Babyblanket – Babydecke Teil I

  1. Schuhu

    Hej, danke für deinen Kommentar :O) Heute Abend/Nacht komm ich endlich nochmal dazu, ein bisschen am Laptop zu sitzen, die Woche war so voll. Ich mag deinen Blog – auch, dass du zwischendrin von ein paar nicht-Handarbeits-Sachen erzählst. Deine Klingel ist sympathisch 🙂 Was meinst du mit „das Warten kenne ich auch“? Häkelst du bald eine eigene Babydecke?
    Liebe Grüße und gute Nacht!

    1. Mona Beitragsautor

      Liebe Schuhu,

      vielen Dank, dass du mich auch einmal hier besuchst.
      Die Anmerkung zum Thema Warten bezieht sich auf meinen eigenen kleinen Sohn (den man im Übrigen auf dem ersten Bild sehen kann). Der hat sich nämlich ganz schön Zeit gelassen, in Mamas Bauch war es wohl einfach zu gemütlich.
      Wie ich gestern erfahren habe, sind aber in naher Zukunft wieder einige Babydecke fällig – aber nicht für mich selbst.

      Viele Grüße, Mona

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